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Eine weiße Bulldogge und ganz viel Kaffee

Die weiße Bulldogge ist omnipräsent. Foto: Milena Kühnlein

Immer wieder stellen wir auf unserem Blog ausgefallene, süße, besondere, schöne oder coole Cafés, Bars und Restaurants der Region vor. Diesmal: das White Bulldog Coffee Roasters in der Hirschelgasse 1 in Nürnberg.

Studenten der WiSo dürften auf das neueröffnete Café schon ein Auge geworfen habe. Etwa fünf Gehminuten liegt das Café White Bulldog Coffee Roasters vom Fachbereich entfernt. In puncto Lage kann das Café also schon mal punkten. Mitten in der Sebalder Altstadt eignet sich das White Bulldog nicht nur als Studententreff gut. Die Inhaberfamilie Jakob hatte früher eine Bäckerei und dürfte sich somit gut mit Gebäck und anderen Leckereien auskennen. Die Kaffeebohnen werden exklusiv ausgesucht und selbst geröstet. Die Leidenschaft zum brühend heißen Getränk ist also gegeben und dies spüren die Gäste mit jedem Schluck. Namensgeber und Inspiration für die überall in der Location sichtbare weiße Bulldogge war übrigens der Familienhund der Inhaber.

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Die Queer AG – Engagement für eine diskriminierungsfreie FAU

Das Logo der Queer AG steht für ein fröhliches und buntes Miteinander.

An der FAU gibt es zahlreiche Referate und Arbeitskreise im Rahmen der Stuve (Studierendenvertretung der Universität Erlangen-Nürnberg). Vom ‚Aktionsbündnis Semesterticket‘ bis hin zum ‚Referat Ökologie‘ werden sämtliche Bereiche abgedeckt. Einen Punkt, der an unserer Universität bisher weniger thematisiert wurde, stellt das Miteinander von Menschen verschiedener sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität dar. An wen können sich Studierende wenden, die an der FAU aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität diskriminiert werden? Und wen kann man bei Fragen zu „LGBTIAQ* (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual, Transgender, Transident, Intersexual, Asexual, Agender, Genderqueer, Questioning) Menschen und Themen“ (Queer AG) an der FAU ansprechen?

Eine Antwort darauf bildet die Queer AG des Referats AntiDisRa (Referat der Stuve gegen Diskriminierung und Rassismus). Diese Arbeitsgruppe wurde 2016 gegründet. Seitdem plant sie Aktionen zum Thema LGBTIAQ* und informiert Menschen an der FAU über dieses Thema. Darüber hinaus bietet die Queer AG regelmäßige Sprechstunden (jeden zweiten Donnerstag von 14-18 Uhr im Raum 3.105 in der Bismarckstr. 8 in Erlangen) sowie einen E-Mail-Kummerkasten für Studierende an. Nun möchte sie sich Euch in einem Interview vorstellen.

Liebe Mitglieder der Queer AG, was bedeutet „queer“ überhaupt?

Queer AG: Das englische Wort „queer“ ist ein Sammelbegriff für Menschen, die sich nicht in die heteronormative Zweigeschlechtlichkeit eingliedern, also Menschen, deren sexuelle Orientierung bzw. geschlechtliche Identität (noch) nicht der gesellschaftlichen Ansicht einer Norm entsprechen. Genauere Erläuterungen gibt es auf der Website der Queer AG und an anderen Stellen im Internet.

Wie kam es zu der Idee, eine AG für queere Studierende und Themen an der FAU zu gründen?

Queer AG: Die Gründung der Queer AG geht maßgeblich auf die Einzelinitiative von zwei Studierenden aus dem Referat AntiDisRa zurück. Bei den Motiven spielte auch eine Rolle, dass die FAU diesem Thema unserer Meinung nach insgesamt zu wenig Aufmerksamkeit widmet.

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Warum und für wen forschen wir an der Universität? – Lena Krauß, Mitglied des AK Zivilklausel der FAU, über die Folgenverantwortung der Forschung

Die FAU ist bayernweit die erste Uni mit Zivilklausel (Grafik: AK Zivilklausel)

An der Universität geht es nicht nur um die Wissensvermittlung, also um die Lehre in Form von Vorlesungen, Seminaren und anderen Kursen. Auch der Bereich Forschung nimmt viel Raum an Unis ein, so auch an der FAU, in deren Leitbild dieser Aspekt sogar verankert ist. „Die FAU gehört zu den forschungsstarken Universitäten Deutschlands“, so das Leitbild. Die Lehre stellt, gerade für uns Studierende, natürlich einen Schwerpunkt im Hochschulalltag dar, während die Forschung vor allem von Professoren und eher im Hintergrund betrieben wird. Jedoch ist es gerade dieser Bereich, der sehr direkte und große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat.

Die neu eingeführte Zivilklausel an der FAU steht für Transparenz und Friedensbildung

Über den Einfluss von Wissenschaft und Forschung auf die Gesellschaft macht sich auch Lena Krauß, Studentin der Mathematik und Physik auf Lehramt an der FAU, schon seit einiger Zeit Gedanken. Seit 2013 ist sie Mitglied des AK (Arbeitskreis) Zivilklausel der Stuve (Studierendenvertretung der Universität) und setzt sich für eine verantwortungsvolle und zivile Forschung ein, welche weder Kooperationen mit dem Militär noch mit der Rüstungsindustrie eingeht. In einem Interview berichtet sie über die neu eingeführte Zivilklausel an unserer Friedrich-Alexander-Universität, welche nun auch im Leitbild der FAU verankert ist und in Zukunft zu Transparenz und Friedensbildung beitragen soll. Weiterlesen

Langzeitstudenten: Die Disziplin, etwas zu Ende zu bringen

Christopher Wesley spielt für den Nürnberger HTC (Foto: Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink)

Christopher Wesley spielt für den Nürnberger HTC (Foto: Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink)

Christopher Wesley, 29 Jahre alt, hat an der FAU in Erlangen Medizintechnik studiert. Nebenher war er sportlich, untertrieben gesagt, erfolgreich. Der Feldhockey-Spieler gewann im Jahr 2012 zusammen mit seiner Mannschaft die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London. Aktiv spielt er beim Nürnberger HTC. Dass das Studium bei diesem Sportpensum zu kurz kommt, ist durchaus verständlich. Wie er es trotzdem gepackt hat, erzählt Wesley hier:

Wie lange wäre denn nun die Regelstudienzeit für Medizintechnik gelaufen?
Christopher Wesley:
Sechs Semester für den Bachelor. Ich habe elf Semester mit zwei Urlaubssemestern studiert.

Woran hat das gelegen?
Christopher Wesley:
Ich habe nebenher Sport auf professioneller Ebene betrieben. Ich spiele Feldhockey. Ich habe viel trainiert, eigentlich das ganze Jahr über. Da kamen noch 2-3 Monate dazu, in denen ich mal gelernt habe. Das Ganze lief als Fernstudium. Es wäre auch möglich gewesen, hinzugehen und sich etwas anzuhören. Ich bin von Typ her einfach anders, ich war zu faul.

Kann man sagen, dass Uni nie wirklich deine Priorität war?
Christopher Wesley
: Nein, definitiv nicht. Aber mir war klar, dass ich es beende. Das war immer das Ziel. Weiterlesen