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Der Career Service der FAU

Meine Unterlagen vom Seminar „Think Positive“. Foto: Kristin Löchle

Für manche jungen Menschen kann das Studium gar nicht lange genug dauern. Andere hingegen sehnen das Ende schnellstens herbei, um endlich in der Berufswelt Fuß fassen zu können. An einem gewissen Punkt tritt der Wechsel von Studium zu Beruf jedoch für alle ein. Daher ist es sinnvoll, sich früher oder später Gedanken über den Berufseinstieg zu machen. Die Suche nach einem geeigneten Job kann für viele herausfordernd sein. Was will ich überhaupt machen? Wofür bin ich qualifiziert? Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? Um Studierende in dieser manchmal schwierigen Phase bestmöglich unterstützen zu können, gibt es an der FAU den Career Service.

Laut eigenen Angaben unterstützt der Career Service „Studierende, Absolventinnen, Absolventen und Promovierende (bis ein Jahr nach Abschluss) bei der Planung und Umsetzung des Berufseinstiegs.“ Studierende haben also nicht nur während ihres Studiums, sondern auch kurz nach ihrem Abschluss noch die Möglichkeit, diesen Service zu nutzen. Besonders gut ist das für Spätzünder, die erst mit dem Ausstieg aus der Uni feststellen, dass eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben Wunder wirken kann.

Das Angebot des Career Service umfasst individuelle Beratungen zur beruflichen Orientierung, Bewerbungsberatung, Bewerbungstrainings und Seminare und Berufsinfo- und Vortragsveranstaltungen. Für die Veranstaltungen müssen sich Studierende im Vorfeld über StudOn anmelden.

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Jeder hat das Recht, ein Mensch zu sein – Das Nürnberger Menschenrechtszentrum

Das Team des Nürnberger Menschenrechtszentrums. © NMRZ

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ Der erste Artikel in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von der Generalversammlung der UN verkündet wurde, erklärt alle Menschen als gleichwertig und mit gleichen Rechten. Doch leider wurden und werden Menschen diese Grundrechte oft verwehrt und sie werden verfolgt, misshandelt oder getötet. Das Nürnberger Menschenrechtszentrum hat es sich seit fast 30 Jahren zur Aufgabe gemacht, über Menschenrechte zu informieren, organisiert und fördert Konferenzen und Veranstaltungen und engagiert sich auch politisch für den Schutz der Menschenrechte. Betrieben wird der gemeinnützige Verein von ehrenamtlichen Mitgliedern, eine von ihnen ist Alice Speck. Sie erzählt von ihrer Arbeit und von dem Fotowettbewerb, der momentan vom NMRZ ausgeschrieben wird.

Wer bist du und wofür bist du beim Nürnberger Menschenrechtszentrum zuständig?

Alice: Ich bin Alice, ich studiere im 5. Mastersemester Politikwissenschaften an der FAU und schreibe aktuell meine Masterarbeit. Seit Sommer 2014 engagiere ich mich zudem ehrenamtlich am Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ). Begonnen habe ich dort mit einem Praktikum und seit Februar 2015 bin ich Mitglied im Vorstand. Aktuell kümmere ich beim NMRZ um unsere Social-Media-Kanäle, schreibe ab und zu Artikel für unsere Homepage und arbeite im Organisationsteam unseres Fotowettbewerbs mit.

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Studieren mit Kind – Teil 2: Finanzierung

Foto: Carmen Oberlechner

Im ersten Teil dieser Reihe ging es um allgemeine Tipps und Anlaufstellen für die Beratung und Betreuungshilfe, in diesem Artikel dreht sich alles um die Finanzierung.

Ein zusätzliches Familienmitglied bedeutet auch höhere Ausgaben und nicht immer haben die Großeltern genug, um die Erstausstattung, Wohnung und Lebensmittel mitzubezahlen. Zum Glück gibt es Förderungen vom Staat und Stipendien, die die finanzielle Belastung verringern können. Hier werden nur ein paar der möglichen Unterstützungen vorgestellt, da die Zugangsvoraussetzungen variieren und es zu viele sind, um auf alle einzugehen. Am Ende des Artikels verlinke ich aber ein paar weiterführende Links zu Websiten, die sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen.

Der Kinderbetreuungszuschlag des Bafögs

Wer ohnehin schon übers Bafög sein Studium finanziert, kann um den Kinderbetreuungszuschlag ansuchen. 130€ im Monat werden pro Kind gewährt, allerdings kann nur einer der beiden Elternteile den Zuschlag beziehen, wenn beide Eltern Bafög beziehen. Die Förderungshöchstdauer kann aufgrund der Schwangerschaft, einer Erkrankung des Kindes oder bis zum 5. Lebensjahr des Kindes um je ein Semester verlängert werden, jedoch nur, wenn man sich selbst um das Kind kümmert. Entschließt man sich, das Studium für länger als 3 Monate zu unterbrechen, muss man dem Bafög-Amt unbedingt Bescheid geben, da sonst der Anspruch darauf verfällt. Ist man nicht mit dem Vater oder der Mutter des Kindes verheiratet und lebt nicht zusammen in einem Haushalt, besteht kein Anspruch auf den Zuschuss.

Förderung vom Staat – Das Eltern- und Kindergeld

Beim Elterngeld kann man zwischen drei Optionen wählen: dem Basiselterngeld, dem ElterngeldPlus und einer Kombination aus beiden. Das Basiselterngeld ist für Eltern gedacht, die in den ersten 14 Monaten nach der Geburt des Kindes gar nicht mehr oder nur Teilzeit arbeiten und sich voll auf die Betreuung des Babys konzentrieren wollen. Entscheiden sich beide dafür, nicht mehr zu arbeiten, können zusätzlich zu den 12 ausbezahlten Monatsbeträgen zwei Monate ausbezahlt werden. Der Betrag hängt davon ab, wie viel die Eltern vor der Geburt verdient haben. Als Student mit einem 450€-Minijob wird der ausbezahlte Betrag schrittweise von 67 Prozent auf 100 Prozent des entfallenen Verdienstes erhöht und durch Zuschüsse ergänzt.

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AEISEC: Über die eigenen Grenzen hinauswachsen

Vanessa Michel ist Vice President im Bereich Finance bei AEISEC. Foto: Milena Kühnlein

Sich neben dem Studium bereits in Sachen Management, Verwaltung und Finaznen ausprobieren und das ganze sogar im Ausland? Das geht! Die studentische Organisation AEISEC wurde mit dem Ziel gegründet, nachhaltige Projekte für ein besseres Verhältnis und mehr Austausch unter den verschiedenen Ländern zu ermöglichen, gegründet. Wirtschaftswissenschaftsstudentin Vanessa Michel ist seit Beginn ihres Studiums an der FAU aktiv bei AEISEC dabei, sie übernimmt dort die Aufgabe des Vice President im Bereich Finance.

Was hat dich an AESEC begeistert?

Vanessa: Als ich frisch aus der Schule kam, konnte ich es mir nicht vorstellen sofort ein Team zu leiten, aber solche Challenge kann man hier wahrnehmen! Dabei geht es auch bei den Auslandsaufenthalten: Es handelt sich um keinen Urlaub. Natürlich soll das Ganze Spaß machen, aber es geht vielmehr darum sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden. Man wird mit Lebensrealitäten konfrontiert, die anders ist als die eigene und durch solche Veränderungen kann man wachsen.

Es gibt ja viele bezahlte Nebenjobs und Praktika im Bereich Wirtschaft. Ist es nicht auch anstrengend neben dem Studium ehrenamtlich tätig zu sein?

Vanessa: Der Mehrwert einer studentischen Organisation ist, dass man miteinander auf Augenhöhe arbeiten. Bei Werkstudentenjobs verdient man zwar Geld, aber man hat natürlich auch nicht so Einfluss und Möglichkeiten sich auszuprobieren. Wir stehen hinter unseren Produkten, so nennen wir unsere Projekte, und verbreiten die auf vielerlei Weisen.

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