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Semesterstart! Was tun?

Die Erstsemesterbegrüßung in Erlangen. Foto: Felix Klaassen

Drei Monate keine Vorlesungen und ausgenommen von so manchem Ferienjob  oder Praktikum tatsächlich auch drei Monate komplett frei! Der normale Arbeitnehmer oder Schüler wird wohl vor Neid zerplatzen wenn er das hört. Für uns Studenten ist das jedoch Gewohnheit. Bei so viel Freizeit kommt bei dem ein oder anderen vielleicht sogar irgendwann der Wunsch auf, dass es endlich wieder mit dem Studienalltag losgehen soll. Gut also, dass wir uns seit dem 15. Oktober wieder in den Vorlesungssälen tummeln dürfen. Und damit der Start in das neue Semester, bzw. in das neue Studium auch klappt, hat meineFAU alle wichtigen Informationen, Termine und interessante Fakten zum Semesterstart für dich zusammengefasst:

Ich bin Ersti und habe keine Ahnung!

Keine Sorge! Die höheren Semesterler haben meistens auch keine Ahnung 😉 , aber fragen kostet nichts. Vielleicht können sie dir ja helfen. Gerade wenn es um Themen wie Kneipen oder Klausurenvorbereitung geht, wissen sie meistens Bescheid!

Außerdem lohnt es sich mal die Angebote der FSI (Fachschaftsinitiative) deines Studiengangs anzusehen. Meistens gibt es gerade zu Beginn einige Veranstaltungen, wo du andere Leute aus deinem Studium kennen lernen kannst. Ganz besonders wichtig ist hier natürlich die Erstikneipentour!

Lade dir die FAU App herunter! Neben dem Mensaspeiseplan findest du hier die News (darunter sind auch die Artikel von meineFAU), den Veranstaltungskalender der Uni und weiter nützliche Dinge.

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Arbeitsalltag als Bibliothekshilfskraft

Die Teilbibliothek Germanistik. Foto: Leonie Kästner

Jede Bibliothek ist ein kleines bisschen anders, sowohl auf der für alle zugänglichen Ebene der Aufteilung und des Buchbestands als auch hinter den Kulissen. Dies lässt sich bereits nach zwei Stellen an verschiedenen Teilbibliotheken der FAU sagen: Alte Geschichte und Klassische Philologie und die der Germanistik. Während bei letzterer die Aufsicht an der Theke und das einstellen der Bücher zwei voneinander getrennte Aufgabenbereiche mit jeweiliger Einteilung bilden, fällt bei der ersten beides zusammen. Die Pflanzen, die in der Alten Geschichte und Klassischen Philologie zweimal in der Woche gegossen gehören, sucht man in der Germanistik vergebens.

Erzählt man jemanden, dass man in einer Bibliothek arbeitet, so lautet eine häufige Frage: „Was macht man da eigentlich?“

Für manche Stunden lautet die Antwort: „Nicht viel.“

Aber das ist natürlich nicht alles – ganz im Gegenteil.

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My first year in Germany

Nuremberg is not as crazy as Hanoi or New York – but a perfect place to calm down. Photo: Anh Tran

It’s been almost one year since I came to Germany to do my master program. By now I can get around the city central without having to look at Google map. One year may not be enough time to explore every place in Nürnberg, but I can get the hang of it. I have established some daily routine, where to buy grocery, my favorite route to the Uni and to my student job. Sometimes, I venture on a new way back home and then congratulate myself for being so adventurous.

A lot people asked me: Why did I decide to come to Nürnberg? And I always give the same answer. I got accepted into FAU and it seems like a nice city, very peaceful. Nürnberg may not be as glamorous as New York, or as chaotic and crowded as my home city, Hanoi. It is peaceful in a sense that I can take my time walking around without being pushed by people. I see greens in the parks and on my way to Uni. I can let my mind wander without being bombarded by ads and flashing billboards.

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Mit der Kulturkarte durch Nürnbergs Museen

Eindrücke aus dem Tucherschloss. Foto: Leonie Kästner

Die vorlesungsfreie Zeit ist eine gute Möglichkeit wenigstens ein paar der Dinge durchzuführen, zu denen man zwischen Seminaren und Vorlesungen nicht gekommen ist. Egal wie viele Verpflichtungen auf einen warten, manche Tage sollten sich trotzdem anfühlen wie Sommerferien. Zu den erwähnten „Dingen“ gehörte unsererseits eine Museumstour durch Nürnberg, mit der Kulturkarte im Geldbeutel, die man, insofern an einer Universität immatrikuliert, für 5 Euro kaufen kann und die einem ein Kalenderjahr über freien Zutritt zu vielen Museen der Stadt gewährt.

Die erste Station der Tour an diesem Tag war das Tucherschloss und der Hirsvogelsaal, unweit vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften entfernt. Erbaut wurde die „steinerne Behausung“, wie es eigentlich anstelle von Schloss heißen sollte, 1533 bis 1544, im Zweiten Weltkrieg wurde es es zu großen Teilen zerstört und dann zwei Jahre lang ab 1967 wiederaufgebaut. Da es nur noch zehn Minuten bis zur „Kostümführung“ um 14.00 Uhr dauerte, meldeten wir uns zu einem Aufpreis von 2 Euro an. Letztendlich waren wir zwei die Einzigen, die daran teilnahmen, wodurch sich das Gefühl einer Privatführung einstellte. Wir folgten „Katharina Tucher“, deren Vermögen entscheidend für den Bau gewesen war, von Raum zu Raum, rätselten über Blumensymbolik und setzten uns an die gedeckte Hochzeitstafel im zweiten Stockwerk, wo wir, den Schildchen nach zu urteilen, in die Rollen des Bräutigams und seines Bruders schlüpften. Es ging die Wendeltreppe hinauf und hinunter – einmal hätten wir „Katharina“ beinahe verloren, weil wir ein paar Momente zu lang in ein Gemälde versunken gewesen waren. Wir fanden uns wieder – und hinaus ging es in den Innenhof und Garten. Dort befindet zurzeit eines der Open Air Kinos der Stadt, weswegen wir über Kabel steigen mussten und vorbeigingen an Leinwand und Reihen an Gartenstühlen. Der Garten lädt zum picknicken ein und scheint ein großartiger Ort zu sein, um sich vom ganzen Studieren und Arbeiten nebenan eine kleine Pause zu gönnen. Apfelbäume, Pavillon, Sitzgelegenheiten. In der Hitze ging es zügig hinein in den kühlen Hirsvogelsaal, der ebenfalls ein Blick wert ist. Hier endete nach rund eineinhalb Stunden der Rundgang, der Spaß mit Wissen vermischte, „Katharina“ verschwand, um sich die Kopfbedeckung herunterzureißen und wieder ein Mensch des 21. Jahrhunderts zu werden.

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