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Studieren mit Kind – Teil 2: Finanzierung

Foto: Carmen Oberlechner

Im ersten Teil dieser Reihe ging es um allgemeine Tipps und Anlaufstellen für die Beratung und Betreuungshilfe, in diesem Artikel dreht sich alles um die Finanzierung.

Ein zusätzliches Familienmitglied bedeutet auch höhere Ausgaben und nicht immer haben die Großeltern genug, um die Erstausstattung, Wohnung und Lebensmittel mitzubezahlen. Zum Glück gibt es Förderungen vom Staat und Stipendien, die die finanzielle Belastung verringern können. Hier werden nur ein paar der möglichen Unterstützungen vorgestellt, da die Zugangsvoraussetzungen variieren und es zu viele sind, um auf alle einzugehen. Am Ende des Artikels verlinke ich aber ein paar weiterführende Links zu Websiten, die sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen.

Der Kinderbetreuungszuschlag des Bafögs

Wer ohnehin schon übers Bafög sein Studium finanziert, kann um den Kinderbetreuungszuschlag ansuchen. 130€ im Monat werden pro Kind gewährt, allerdings kann nur einer der beiden Elternteile den Zuschlag beziehen, wenn beide Eltern Bafög beziehen. Die Förderungshöchstdauer kann aufgrund der Schwangerschaft, einer Erkrankung des Kindes oder bis zum 5. Lebensjahr des Kindes um je ein Semester verlängert werden, jedoch nur, wenn man sich selbst um das Kind kümmert. Entschließt man sich, das Studium für länger als 3 Monate zu unterbrechen, muss man dem Bafög-Amt unbedingt Bescheid geben, da sonst der Anspruch darauf verfällt. Ist man nicht mit dem Vater oder der Mutter des Kindes verheiratet und lebt nicht zusammen in einem Haushalt, besteht kein Anspruch auf den Zuschuss.

Förderung vom Staat – Das Eltern- und Kindergeld

Beim Elterngeld kann man zwischen drei Optionen wählen: dem Basiselterngeld, dem ElterngeldPlus und einer Kombination aus beiden. Das Basiselterngeld ist für Eltern gedacht, die in den ersten 14 Monaten nach der Geburt des Kindes gar nicht mehr oder nur Teilzeit arbeiten und sich voll auf die Betreuung des Babys konzentrieren wollen. Entscheiden sich beide dafür, nicht mehr zu arbeiten, können zusätzlich zu den 12 ausbezahlten Monatsbeträgen zwei Monate ausbezahlt werden. Der Betrag hängt davon ab, wie viel die Eltern vor der Geburt verdient haben. Als Student mit einem 450€-Minijob wird der ausbezahlte Betrag schrittweise von 67 Prozent auf 100 Prozent des entfallenen Verdienstes erhöht und durch Zuschüsse ergänzt.

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AEISEC: Über die eigenen Grenzen hinauswachsen

Vanessa Michel ist Vice President im Bereich Finance bei AEISEC. Foto: Milena Kühnlein

Sich neben dem Studium bereits in Sachen Management, Verwaltung und Finaznen ausprobieren und das ganze sogar im Ausland? Das geht! Die studentische Organisation AEISEC wurde mit dem Ziel gegründet, nachhaltige Projekte für ein besseres Verhältnis und mehr Austausch unter den verschiedenen Ländern zu ermöglichen, gegründet. Wirtschaftswissenschaftsstudentin Vanessa Michel ist seit Beginn ihres Studiums an der FAU aktiv bei AEISEC dabei, sie übernimmt dort die Aufgabe des Vice President im Bereich Finance.

Was hat dich an AESEC begeistert?

Vanessa: Als ich frisch aus der Schule kam, konnte ich es mir nicht vorstellen sofort ein Team zu leiten, aber solche Challenge kann man hier wahrnehmen! Dabei geht es auch bei den Auslandsaufenthalten: Es handelt sich um keinen Urlaub. Natürlich soll das Ganze Spaß machen, aber es geht vielmehr darum sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden. Man wird mit Lebensrealitäten konfrontiert, die anders ist als die eigene und durch solche Veränderungen kann man wachsen.

Es gibt ja viele bezahlte Nebenjobs und Praktika im Bereich Wirtschaft. Ist es nicht auch anstrengend neben dem Studium ehrenamtlich tätig zu sein?

Vanessa: Der Mehrwert einer studentischen Organisation ist, dass man miteinander auf Augenhöhe arbeiten. Bei Werkstudentenjobs verdient man zwar Geld, aber man hat natürlich auch nicht so Einfluss und Möglichkeiten sich auszuprobieren. Wir stehen hinter unseren Produkten, so nennen wir unsere Projekte, und verbreiten die auf vielerlei Weisen.

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Studieren mit Kind? Kein Problem. Teil 1

Es gibt zahlreichen Beratungsangebote zum Thema Studieren mit Kind. Foto: Carmen Oberlechner

Studieren, dann arbeiten und irgendwann mal Familie, so kann die Zukunftsplanung eines Studenten aussehen. Wenn sich dann plötzlich ein Kind ankündigt, ändert sich alles. Nicht immer können die Großeltern auf das Baby aufpassen, während die Eltern bei der Arbeit oder in der Uni sind. Was dann?

In diesem Beitrag möchte ich eine kleine Übersicht geben, wo man sich beraten lassen und sich Tipps zum Elternsein, der Finanzierung und dem Zeitmanagement holen kann.

Studium, Arbeit, Familie: wie soll man das schaffen?

Schaut man sich auf Youtube Videos von studierenden Eltern an oder liest man sich durch den Blog von StudierenPlus, so sind sich alle einig: das Studium ist eine perfekte Zeit, um eine Familie zu gründen. Man ist flexibler in der Zeiteinteilung, kann auch mal Veranstaltungen ausfallen lassen und die Vorteile als Student machen Ausflüge mit der Familie bezahlbarer. Nichtsdestotrotz muss man damit rechnen, die Regelstudienzeit zu überschreiten, um Prüfungen, Veranstaltungen und Vor- und Nachbereitung zu schaffen und genug Zeit für die Familie zu finden.

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Der Weltmeister im Interview

Marib Aldoais holte den World Dwarf Games jede Menge Gold. Foto: Altun Furkan

Obwohl bei Marib Aldoais in letzter Zeit deutlich mehr Journalisten und Medienhäuser als üblich anriefen, nahm sich der gebürtige Erlanger gerne Zeit, auch unserem Blog Rede und Antwort zu stehen. Der Grund dafür ist einfach: Marib ist Weltmeister! Bei den World Dwarf Games 2017 in Kanada räumte der 19-Jährige ordentlich ab und durfte zudem noch eine unglaublich spannende Reise in den hohen Norden erleben. Die World Dwarf Games sind das größte Sportevent exklusiv für Kleinwüchsige. Das Event besteht bereits seit dem Jahr 1993 und fand seither an unterschiedlichsten Orten weltweit statt. In allen möglichen Disziplinen treten Athletinnen und Athleten der ganzen Welt hier gegeneinander an. Marib war diesmal unter ihnen und hat beachtliche Erfolge erzielt. Wenn Marib nicht gerade Goldmedaillen poliert, studiert er übrigens Mathe und kickt in der Herrenmannschaft des DJK Erlangen.

Warum studierst Du eigentlich Mathe an der FAU?

Marib: Ich hatte im Mathe-Abi 14 Punkte und meine Mutter meinte deswegen, wenn ich irgendetwas studieren will, sollte es wohl Mathe sein. Es ist das Einzige, was ich so richtig kann. Mein Opa war außerdem auch Mathelehrer.

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