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Ein Auslandssemester in Utrecht – Teil 1: Die Planung

Der Dom in Utrecht. Foto: Kristin Löchle

Ein Auslandssemester in den Niederlanden? Davon hört man eher selten… Das Nachbarland Deutschlands ist zwar auch bei deutschen Studierenden beliebt, jedoch meist gleich für ein komplettes Studium und nicht nur für ein Auslandssemester. Laut des Magazins „alexander“, das in seiner 105ten Ausgabe Statistiken zum Thema Internationalität der FAU zum Besten gab, liegen die Niederlande nicht einmal unter den Top 10 der „beliebtesten Länder bei Studierenden“. Auf Platz 1 – wenig verwunderlich – liegt Spanien. Eine Vielzahl an Studenten und Studentinnen haben wohl auch mindestens eine Person im Bekanntenkreis, die ein Semester in Spanien studiert hat oder dies plant. Und da deshalb auch die Meisten schon Geschichten über ein Studium im Lande der Tapas kennen, soll nun in einer dreiteiligen Reihe ein Bericht über ein Auslandssemester in einem weniger beliebten Land und zwar Holland, „der geilsten Stadt der Welt“, folgen.

Der erste Teil beschäftigt sich mit allem Organisatorischen, also der Planung und Vorbereitung. Zu erwähnen sei, dass es sich hier konkret um ein Auslandssemester an der Universiteit Utrecht (UU) handelt, die mit dem Institut für Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen in einer Partnerschaft steht.

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Ein Interview im Zwischenraum

Roberta alias Bertie Fox. Foto: C. Schorr

Gastbeitrag von Nursel Esma Ayar

Roberta ist Studentin und Autorin. Ihr Alltag ist bunt und vielfältig. Sie lebt und liebt ihr Studienfach auch außerhalb der Universität. Räume die sie betritt gibt es viele – Kinderzimmer zum Beispiel. Unter dem Namen Bertie Fox erzählt sie Geschichten und teilt ihre Kreativität in Form von Büchern. In der Uni organisiert sie die diesjährige „Innovation@Publishing“ mit  – und wenn es um Innovationen geht, spricht sie nicht über Trends, sondern vor allem über Erfahrungen die sie gemacht hat.

Hallo Roberta, danke, dass du dich bereit erklärt hast, ein Interview zu geben. Du bist im Organisationsteam der Buchwissenschaft tätig, die am 1. Dezember die Tagung Innovation@Publishing im Kollegienhaus veranstaltet. Was gehört zu deinen Aufgaben?

Roberta: Ich bin im Allgemeinen Organisationsteam und zusätzlich in der Schlüsselqualifikationsgruppe, die von der Uni aus angeboten wird und wofür man mit 5 ECTS belohnt wird. Das nennt sich Unterstützung der I@P Tagung. Herr Fahsel hat mich hier zum Core-Team berufen. Tagungsmappen, Tagungstüten, die sich jeweils aus verschiedenen Elementen zusammensetzen, die Namensschilder, Referentenkurzprofile, die auf den Plattformen – digital und Print bereitgestellt werden gehören und an unterschiedliche Adressaten gelangen, gehören zu unseren Aufgaben.

Und so ganz nebenbei bist du Autorin. Bzw. warst du das schon davor? Wie hat das angefangen mit deiner Schriftstellerei? Was hat dich angestoßen, inspiriert?

Roberta: Grundsätzlich habe ich immer schon geschrieben. Es ging  im Teenageralter los mit Gedichten, z.B. für den runden Geburtstag, die ich vorgetragen habe. Aber so richtig zum Schreiben von längeren Texten kam ich durch das Studium. Ich habe einfach angefangen, meine Ideen aufzuschreiben und zum Schluss waren es dann unformatierte 27 Din A4 Seiten. Im vierten Semester besuchte ich das Seminar E-Publishing bei Herrn Fahsel und da sollte eine Hausarbeit geschrieben werden. Mit der Geschichte im Hinterkopf, die damals noch nicht ganz fertig geschrieben war, und natürlich durch das Studium, durch das man unterschiedliche Kanäle kennenlernt, z.B die Möglichkeit des Self-Publishing –  habe ich dann die Hausarbeit gekoppelt: Publishing 4.0 und Self-Publishing-Plattformen. Die Hausarbeit habe ich mit einer Kommilitonin gemeinsam geschrieben. Wir haben uns mit den Plattformen auseinander gesetzt, die Unterschiede, Qualitäten und Bewertungen herausgearbeitet. Anschließend habe ich mich entschieden, mein Kinderbuch bei einer ausgewählten Plattform zu veröffentlichen, auch als eine Art Selbstversuch, um Erfahrung zu sammeln.

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Studieren im Seniorenalter

Geisteswissenschaften sind im Seniorenstudium besonders beliebt. Foto: Carmen Oberlechner

„Man lernt nie aus“, heißt ein Sprichwort. Und warum sollte man nicht die Chance ergreifen sich weiterzubilden? Die Möglichkeiten sind vielfältig und es kann nicht schaden, den Geist auch im hohen Alter zu fördern. Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie, Sozialwissenschaften und Geschichte gehören dabei zu den Favoriten unter den Seniorstudenten und Gasthörern.

Wer darf studieren?

Im Seniorenstudium an der FAU gibt es zwei Möglichkeiten: möchte man einen Studienabschluss erhalten, kann man sich als Vollzeitstudent für ein Fachgebiet immatrikulieren lassen und muss dementsprechend Prüfungsleistungen erbringen, um einen Studienabschluss zu erreichen. Will man querbeet in einzelne Fachgebiete reinschnuppern, kann man sich als Gasthörer immatrikulieren und ohne einen Studienabschluss zu erwerben, an ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen. Ausgenommen sind dabei medizinische Studiengänge, für die ein fester Labor- oder Arbeitsplatz erforderlich ist.

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Studieren mit Kind? Kein Problem. Teil 1

Es gibt zahlreichen Beratungsangebote zum Thema Studieren mit Kind. Foto: Carmen Oberlechner

Studieren, dann arbeiten und irgendwann mal Familie, so kann die Zukunftsplanung eines Studenten aussehen. Wenn sich dann plötzlich ein Kind ankündigt, ändert sich alles. Nicht immer können die Großeltern auf das Baby aufpassen, während die Eltern bei der Arbeit oder in der Uni sind. Was dann?

In diesem Beitrag möchte ich eine kleine Übersicht geben, wo man sich beraten lassen und sich Tipps zum Elternsein, der Finanzierung und dem Zeitmanagement holen kann.

Studium, Arbeit, Familie: wie soll man das schaffen?

Schaut man sich auf Youtube Videos von studierenden Eltern an oder liest man sich durch den Blog von StudierenPlus, so sind sich alle einig: das Studium ist eine perfekte Zeit, um eine Familie zu gründen. Man ist flexibler in der Zeiteinteilung, kann auch mal Veranstaltungen ausfallen lassen und die Vorteile als Student machen Ausflüge mit der Familie bezahlbarer. Nichtsdestotrotz muss man damit rechnen, die Regelstudienzeit zu überschreiten, um Prüfungen, Veranstaltungen und Vor- und Nachbereitung zu schaffen und genug Zeit für die Familie zu finden.

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