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Die Begeisterung für Technik, der Gedanke der Nachhaltigkeit

Johannes Schmölder (rechts) bei einem Treffen der "Technik ohne Grenzen"-Gruppe an der FAU. Foto: Milena Kühnlein

Johannes Schmölder (rechts) bei einem Treffen der „Technik ohne Grenzen“-Gruppe an der FAU. Foto: Milena Kühnlein

Neben dem Studium Praxiserfahrung zu sammeln ist für Studenten selbst, aber auch für den späteren Berufsweg Gold wert. Im Bereich der Technikstudiengänge lässt sich in diesem Fall ja besonders viel tüfteln, konstruieren und bauen. Aus diesem Grund haben sich Studenten der Technischen Fakultät zur Hochschulgruppe „Technik ohne Grenzen“ zusammengeschlossen. Viele schlaue Köpfe und engagierte Aktionsgeist bedeuten vor allem eines: Resultate die nicht nur aus studentischer Sicht von höchstem Mehrwert zeugen.  Johannes Schmölder, aktives Mitglied, Doktorand und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik an der Technischen Fakultät der FAU in Erlangen hat uns zum offiziellen Regionaltreffen der Gruppe eingeladen.

Was genau macht eure Hochschulgruppe denn?

Johannes Schmölder: Wir sind ein Verein der hier in der Nähe in Höchstadt gegründet wurde. Wir haben schätzungsweise zehn bis fünfzehn Regionalgruppen in Deutschland, hauptsächlich Studenten, aber eben nicht ausschließlich. Wir haben auch Regionalgruppen in Ghana – das nur zum Aufbau. Der Verein ist allgemein an allem interessiert was mit Entwicklungsarbeit zu tun hat und einen technischen Aspekt hat. Einer unserer größten Fokusse liegt auf Recycling und Müllbeseitigung. Da arbeiten wir zum einen mit Schulen und Universitäten zusammen, zum anderen mit Krankenhäusern.

Wie sind eure Projekte gegliedert?

Johannes: Wir haben vier Sparten die da wären: Wasser, Energie, Abfall- und Abwässer und Training. Viele unserer Projekte decken natürlich mehrere Bereiche ab. Das heißt, wir haben zum Beispiel Projekte die sich mit Photovoltaikversorgung oder Brunnenbau beschäftigen. Die meisten Sachen die wir machen sind aber im Bereich Abfallmanagement, vor allem im Gesundheitssektor.

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Und was kann man später mal damit machen? Orchideenstudiengänge an der FAU (Teil 4/5)

"Schwer, aber exrtam Spannend": Brian studiert Nanotechnologie. Foto: privat

„Schwer, aber extrem spannend“: Brian studiert Nanotechnologie. Foto: privat

„Und was kann man damit später mal machen?“ oder „Willst du später wohl mal Taxifahrer werden?“ sind Fragen, die manche Studenten, wie das leise und doch hörbare, nervend surrende Schnaufen eines laufenden PCs, ihr ganzes Studium als Begleitmelodie zu verfolgen scheinen. Während Oma und Opa auf BWL mit stolzem Kopfnicken oder Mama und Papa auf Medizin mit Freudentränen und Applaus reagieren, müssen sich Studis, die sich für unkonventionelle Studiengänge, die noch dazu nicht ausschließlich auf einen spezifischen Beruf hinführen, einen Spruch nach dem anderen anhören. Es wird Zeit, die schummrigen Nebelschwarten, die die Orchideenstudiengänge umgeben mit Lichtblitzen zu bewerfen, so dass Unverständnis und Unwissenheit Informationen und Wissen über unbekannte Studiengänge weichen müssen.
Diesmal: Nanotechnologie. Brian H., 19 Jahre alt, studiert Nanotechnologie im zweiten Semester an der FAU. Wie viel „The Big Bang Theory“ in diesem TechFak-Studiengang tatsächlich stecken, erklärt Brian am besten selbst. Weiterlesen

From Abakus to Exascale – 50 years of computer science in Franken

The famous Zuse Z23. Photo: Olha Kuzmyn

The famous Zuse Z23. Photo: Olha Kuzmyn

“To err is human – and to blame it on a computer is even more so”.

What is your first association when you hear the words “computer science”? Is it a room full of computers and people fussily tapping on their keyboards? Well, it’s definitely not that simple. Nowadays it refers to all kinds of technologies that process information or data. It exists in two forms: as a theoretical science that deals with programming, computation and coding, and as an applied science that works with engineering, graphics, networks and databases. You can learn a bit more about these and other smart words at the exhibition that opened on 03. March 2016 at the Museum for Industrial Culture in Nuremberg.

Why in Franken?

Computer science in Franken has already become a part of  world history. Everything began in 1948, when Prof. Dr. Wolfgang Händler started his private collection of objects connected with computing and which is now open for visitors at the Informatik Sammlung Erlangen. Later, in 1966, he founded the Institut für Mathematische Maschinen und Datenverarbeitung (Institute of mathematical machines and data processing) which was one of the first such institutes in Germany and Europe. He was also one of the pioneers in parallel computing (when many calculations are  done at the same time) which is now the heart of image processing, weather forecasting and climate predicting. So thanks to our professor we know that tomorrow we should take an umbrella.

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Jolahitiii

Heute schon gejodelt? Foto: Leonie Fößel

Heute schon gejodelt? Foto: Leonie Fößel

„Hilfe, im Informatik CIP Pool wird man als Frau angestarrt wie eine Außerirdische… Egal, wie viel Platz da ist, ich lass mich nicht mehr mit dahin schleppen #ichbinkeinzootier“

„RTL ist wie Fukushima: die strahlen so lange aus, bis alle behindert sind.“

„Morgen Letztversuch – Drückt mir die Daumen.“

Sätze wie diese sind typisch für Jodler. Ja, genau, Jodler. Die Rede ist hier aber nicht von alten Männern mit grünen Hüten aus der Alpenregion. Jodel ist eine App, die inzwischen in Deutschland deutlich mehr als eine Million Mitglieder hat. Diese Mitglieder sind die Jodler. Bei Jodel handelt sich um eine Campus-App, die den Studenten die Kommunikation miteinander erleichtern soll. Das funktioniert über die Jodel, also Nachrichten und Bilder, die von den Nutzern innerhalb eines Umkreises von bis zu 10 Kilometern gepostet werden.

Sarah Hernandez ist bei Jodel für Marketing und PR zuständig. Sie hat ihren Master in Marketing mit Spezialisierung auf Marketing Management in Nürnberg an der FAU gemacht und uns einige Fragen zu der App beantwortet.

Wie viele Mitglieder hat Jodel?

Sarah Hernandez (SH): Genaue Zahlen sind vertraulich, aber wir haben es innerhalb des ersten Jahres auf über eine Million Mitglieder geschafft. Im Oktober 2014 ist die App online gegangen und seither steigt die Mitgliederzahl stetig an. Wir haben in vielen deutschen Städten gelauncht, unsere Jodel-Meister haben kräftig Werbung für uns gemacht mit Flyern und Ähnlichem und die Verbreitung war dann eigentlich recht selbstständig. Inzwischen sind wir neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz, Spanien, Dänemark, Holland und Schweden vertreten. Frankreich und Finnland sind noch in Vorbereitung.

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