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Aktionstage von sneep: Tolle Aktionen rund um das Thema Umwelt

Kampagnenbild von der Facebook-Seite von sneep Nürnberg (Foto & Grafik: sneep Nürnberg)

Vom 29. Mai bis zum 01. Juni finden am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FAU in Nürnberg die Aktionstage Nachhaltigkeit von sneep Nürnberg statt. Die studentische Organisation beschäftigt sich seit Jahren äußerst engagiert mit unterschiedlichsten gesellschaftlichen Themengebieten. Nachhaltigkeit und Umwelt sind dabei meist zentral. Und genau diese Themen stehen bei den Aktionstagen kommende Woche auch im Fokus. Wir haben uns vorab mit Anna Cordes und Lara Botta unterhalten. Beide studieren International Business Studies an der FAU und sind schon seit dem ersten Semester aktive Mitglieder bei sneep.

Wie genau kam es denn zur Organisation der Thementage?
Lara: Schon seit der Gründung von sneep sind diese Tage eine Idee. Bislang haben aber die Leute gefehlt, denn anfangs war sneep in Nürnberg noch ziemlich klein. Letztes Jahr haben wir das Ganze mit einer Smoothie-Aktion schon im Kleineren aufgezogen, dieses Jahr sind wir richtig viele Leute und wollten dementsprechend etwas Größeres machen.
Anna: In unserem Eventteam sind wir genau acht Leute und haben uns deswegen für vier Thementage entschieden. Jeweils zwei Leute kümmern sich somit um die Planung eines Thementages. Wir beide sind für die Modenschau zuständig. Weiterlesen

Transporträder zum Leihen

Ein Trasportrad im Großeinsatz. Foto: Stadt Erlangen

Ein Trasportrad im Großeinsatz. Foto: Stadt Erlangen

Das Erlangen eine Fahrradstadt ist, das ist hinlänglich bekannt. Was gut für die Umwelt ist, ist oftmals ein Nachteil, wenn es darum geht, schwerere oder größere Lasten zu befördern. Das fängt schon bei der Getränkekiste an, ganz zu Schweigen, wenn ein Erlangen-interner Umzug ansteht. Musste man in diesen Fällen in der Vergangenheit doch auf ein KFZ umsteigen, so gibt es jetzt eine gute Nachricht: Denn in diesen Tagen kommen zur Fahrradfamilie Erlangens 5 neue und ganz spezielle Räder hinzu. Die Stadt Erlangen hat 5 elektrisch betriebene Transporträder angeschafft, die kostenfrei ausgeliehen werden können. Joachim Kaluza vom Amt für Umweltschutz und Energiefragen hat uns das Projekt näher erklärt.

Die Stadt Erlangen hat 5 Transporträder mit Elektroantrieb angeschafft? Welches Zeichen möchten Sie damit setzen?

Joachim Kaluza: Wir möchten dafür werben, dass es für unterschiedliche Transportanforderungen unterschiedliche Transportmöglichkeiten gibt. In der Stadt kommt dafür in vielen Fällen auch ein Transportrad in Frage. Dieses Projekt steht für Ressourcenschonung (viel weniger Treibstoff pro Transport), Verkehrsberuhigung (Lärmschutz, Luftreinhaltung), lebenswerte Städte (mehr Platz für Menschen statt für Autos) sowie für eine gemeinsame Nutzung der Räder statt individuellem Konsum.

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„Bei Greenpeace stehen globale Probleme im Mittelpunkt“

FAU-Student Christian Sperber beim Protest gegen Pestizideinsatz für Supermarktobst. Foto: privat

FAU-Student Christian Sperber beim Protest gegen Pestizideinsatz für Supermarktobst. Foto: privat

Sie retten Wale, schippern in kleinen Booten gegen Ölplattformen und kämpfen für eine bessere Welt: Greenpeace-Aktivisten sind für ihre waghalsigen Aktionen bekannt. Dabei wird die Arbeit der lokalen Gruppen in der Öffentlichkeit oft nicht so stark wahrgenommen. Doch gerade hier kann sich jeder engagieren, um gemeinsam die Welt zu retten. Ganz normale Leute wie Christian Sperber. Der 22-Jährige studiert Maschinenbau in Erlangen und ist der Gruppenkoordinator der Greenpeace-Gruppe Erlangen.

Seit wann engagierst du dich für Greenpeace?

Christian: Kurz nach meinem Abi habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, mich regelmäßig für eine sinnvolle Sache zu engagieren. Von Greenpeace hatte ich da natürlich schon gehört. Also habe ich recherchiert, ob man dort auch selbst mithelfen kann. Dann habe ich herausgefunden, dass es seit Kurzem eine lokale Gruppe in Erlangen gibt und habe einfach mal vorbeigeschaut. Mittlerweile bin ich schon seit fünf Jahren dabei.

Wie sieht deine Tätigkeit für Greenpeace aus?

Christian: Viele haben beim Stichwort Greenpeace waghalsige Schlauchbootfahrer im Kopf, die mit ihrem kleinen Schlauchboot vor riesigen Schiffen oder Ölplattformen herumfahren. Das machen Greenpeace-Aktivisten schon auch. Daneben gibt es aber knapp 5000 Ehrenamtliche in Deutschland, die sich in lokalen Gruppen engagieren. Ihre Tätigkeiten sind etwas bodenständiger: Sie sammeln Unterschriften für Petitionen, veranstalten Kinoabende, recherchieren bei Unternehmen und organisieren Infostände, Demos und Flashmobs. Ich selbst organisiere gerne mit anderen „Greenpeacern“ solche Aktionen. Dazu gehört, sich mit den Mitorganisatoren abzusprechen, Genehmigungen bei Behörden einzuholen, Presseerklärungen zu schreiben und vor Ort die Helfer zu briefen. Außerdem macht es mir Spaß, unsere Facebookseite und Homepage mit Texten und Bildern zu füllen.

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Kleidertauschparty am 30. Januar – gut für Geldbeutel und Gewissen

Kleidertauschparty Flyer

Am kommenden Wochenende können in Erlangen Kleider munter getauscht werden.

„Wo hast du denn diese tolle Jacke gekauft?“, fragt eine Freundin. „Getauscht“, antworte ich prompt. Wenn ihr euch jetzt fragt, wo so etwas möglich ist, dann kann ich euch versichern: hier, in Erlangen und zwar bei der Kleidertauschparty von Greenpeace Erlangen am 30. Januar von 10 bis 16 Uhr im FreeWilly in der Hauptstraße 84.

Ich laufe durch die Arcaden und mache bei jedem zweiten Geschäft halt, weil da so ein schicker Pulli hängt oder das Kleid, welches ich mir genauso selbst geschneidert hätte, wenn ich es könnte. Aber da ich es nicht kann, müssen es andere für mich tun und wie deren Gehalt und Arbeitsbedingungen aussehen, will ich mir meist lieber nicht vorstellen. Vor allem bei Kleidung, welche extrem günstig ist, einen chemischen Geruch hat und in Ländern wie China oder Bangladesch produziert wurde, kann man mit gutem Gewissen eigentlich nur dann zugreifen, wenn man die Menschen ausblendet, deren Hände den Stoff verarbeitet haben. Aber auch bei einem etwas höheren Preis kann man oft nicht sicher sein, wer davon profitiert. Außerdem sind es nicht nur die eben genannten Länder, in welchen billig produziert wird auf Kosten der Arbeiter, bei denen es sich meist um junge Frauen, häufig Minderjährige, handelt. Dies belegen beispielsweise TV-Dokumentationen wie der Markencheck von ARD. Und was für eine enorme Wasserverschwendung sich hinter einer gewöhnlichen Jeans verbirgt, kann man sich wirklich kaum vorstellen, gibt es doch beinahe kein Bekleidungsgeschäft, in dem sie fehlt: laut Greenpeace beträgt der indirekte Wasserverbrauch beim Kauf einer Jeans etwa 10.000 Liter!

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