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5-Euro-Business: A su a Gschmarri

Frisch aus dem Ofen: die leckeren Lebkuchenriegel. Foto: Milena Kühnlein

Der Wettbewerb „5-Euro-Business gibt Studenten die Möglichkeit, mit fünf Euro Startkapital Existenzgründer zu werden. Besonders daran: Es gibt kein Risiko. Mag die Idee noch so absurd oder unrealistisch klingen –  der sichere Hafen des Wettbewerbs bietet trotzdem die Chance, sich daran zu wagen. Die besten Ideen werden am Ende des Wettbewerbs mit Preisen gekrönt.

Fast so „nürnbergerisch“ wie Albrecht Dürer: Lebkuchen. Die süßen Gebäckstücke sind gerade in der Weihnachtszeit enorm beliebt. Das Team von Lebkuchengschmarri hat den Klassiker nun neu erfunden: In Riegelform und mit außergewöhnlichen und manchmal speziellen Geschmacksrichtungen lässt das Gebäck die Herzen von Naschkatzen höherschlagen. Wir haben uns mit Daniel Roth, einem Mitglied des Teams, getroffen. Zusammen mit Sven Schuster, Fabian Albert, Tülin Kaya und Duc Bui kreierte er die sündige Leckerei.

Wie setzt sich das Lebkuchengschmarri-Team zusammen?

Daniel: Wir sind ein Team aus fünf Wirtschaftswissenschaftlern mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Wir haben uns bei der Gruppenbildung des 5-Euro-Business-Wetbbewerbs kennengelernt.

Wer hatte denn die Idee für Lebkuchengschmarri?

Daniel: Wir haben uns relativ schnell zusammengefunden und dann ganz wild herumgesponnen. Angefangen bei A wie App und aufgehört bei Geschenkboxen oder Likören. Von allem war was dabei. Wer genau die Idee hatte kann man also nicht sagen. Irgendwann war uns aber klar: Wir wollen Lebkuchen als Riegel verkaufen.

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CONTACT 2016: Das Wunschunternehmen kennenlernen

Paul, Timo und Paulus haben sich neben ihrem Studium an der Techfak im Planungskommitee der Messe eingebracht (Foto: Milena Kühnlein)

Paul, Timo und Paulus haben sich neben ihrem Studium an der Techfak im Planungskommitee der Messe eingebracht (Foto: Milena Kühnlein)

Die drei Herren auf dem Bild haben zu Recht gut lachen. Tausende ehrenamtliche Arbeitsstunden einer freizeitschlingenden Organisation scheinen sich gelohnt zu haben. Dabei ist die CONTACT Messe 2016 noch gar nicht an den Start gegangen. Die drei Jungs (v.links) Paul, Timo und Paulus sind Studenten der Technischen Fakultät und haben sich neben dem Studium im Planungskommitee der Messe eingebracht und für einige Neuheiten gesorgt.
Die CONTACT Messe findet vom 23. bis 24. November täglich von 9:30-16:30 Uhr in der Tentoria an der Technischen Fakultät statt und ist quasi ein Muss für alle TechFak-Studis. Übrigens, es gibt dort auch kostenlose Waffeln.

Hallo Timo, Paul und Paulus. Ihr seid alle aktiv in der Planung der Contact Messe verbandelt. Was kann man sich unter dieser Veranstaltung eigentlich vorstellen?

Timo: Die nun startende Messe ist unsere 23. Messe in Nordbayern. Unsere Messe ist vorwiegend erstmal für technische Studierende vorgesehen. Wir wollen aber auch die Wirtschaftsingenieure, WiSo-Studenten, Fachhochschulstudenten, und Naturwissenschaftler inkludieren. Über 60 Firmen und Unternehmen nehmen an der zweitägigen Messe teil. Letztes Jahr haben wir 5.500 Besucher gezählt. Wir versuchen alle Departments abzudecken und haben die Firmen dementsprechend breit gefächert. Weiterlesen

Sneep: Einen Baum pflanzen reicht nicht (1/2)

Studentin Vera engagiert bei Sneep. (Foto: Milena Kühnlein)

Studentin Vera engagiert bei Sneep. (Foto: Milena Kühnlein)

Die Metropolregion Nürnberg ist aufgrund der Dichte der hier angesiedelten Unternehmen für Wirtschaftler extrem interessant. Die FAU bietet verschiedenste, hochwertige Wirtschaftsstudiengänge an, die bei Studenten aus Deutschland und der ganzen Welt auch sehr beliebt sind. Wirtschaftliche Hochschulgruppen sind aus diesem Grund selbstverständlich ebenfalls vertreten. Kennst du zum Beispiel Sneep?
Sneep ist ein studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik und agiert mit Projekten und Initiativen in und um Nürnberg. In ganz Deutschland gibt es Lokalgruppen der Organisation, die sich immer wieder miteinander vernetzen. Ich habe mich mit Vera Chaudhari, „Development Economics and International Studies“-Masterstudentin und aktives Mitglied bei Sneep, getroffen und ihr einige Fragen zu der Initiative gestellt.

Hallo Vera, gleich vorne weg: Was genau macht Sneep überhaupt?
Vera:
Also, wir sind ein Netzwerk, das sich ergänzend zu verschiedenen Netzwerken in der Schweiz und in Österreich aufgebaut hat. Studenten sind hier im Bereich Nachhaltigkeit, faires Wirtschaften, anderes Wirtschaften als das, was momentan in Konzernen passiert, engagiert. Worum es geht ist, dass man zusammen mit anderen jungen, motivierten Leuten bei Projekten einsteigen kann, die man schon immer spannend fand. Genauso kann man aber auch Gesprächskreise gründen und theoretisch darüber nachdenken was Nachhaltigkeit, CSR, faires Wirtschaften und Fair Trade alles bedeutet. Weiterlesen

Phuck It Fashion – Der Modeblog aus Nürnberg

Francisca Ama Pokuaa zeigt auf ihrem Modeblog "Phuck It Fashion", Dabei zeigt sie, dass Mode nicht immer teuer sein muss um genial auszusehen. Foto: Phuck It Fashion

Francisca Ama Pokuaa zeigt auf ihrem Modeblog „Phuck It Fashion“, Dabei zeigt sie, dass Mode nicht immer teuer sein muss um genial auszusehen. Foto: Phuck It Fashion

Mailand, Paris, Nürnberg…was zunächst irgendwie komisch klingt ist auf dem zweiten Blick gar nicht so abwegig. Denn in mitten des romantischen Städtchens treibt eine wahre Fashion-Queen ihr Unwesen: Francisca Ama Pokuaa. Die in Ghana geborene und in Nürnberg aufgewachsene junge Frau ist Anfang zwanzig, studiert Wirtschaftswissenschaften an der FAU, jobbt als Werkstudentin beim H&M Kundenservice und ist modebegeistert durch und durch. Diese Leidenschaft teilt sie seit 2013 auf Ihrem Blog „Phuck It Fashion“ mit der ganzen Welt. Bereits über 100.000 Besucher haben ihren Blog angeklickt, auf dem sie alle paar Wochen neue, selbstzusammengestellte Outfits und auch Haartrends präsentiert. Aufgenommen werden die Bilder von einer Freundin und geshootet wird in den Straßen Nürnbergs. Dabei zeigt sie, dass Mode nicht immer teuer sein muss und es eher darum geht, wie man die (vorhandenen) Teile kombiniert und kreativ in Szene setzt. Mit uns hat sie über ihren Fashion-Blog gesprochen:

Wie und wann bist du darauf gekommen einen Fashionblog zu machen?

Francisca Ama Pokuaa: Ich wollte bereits im Alter von 16 Jahren einen Modeblog starten, nachdem ich die Seite lookbook.nu entdeckte, auf der Leute ihre verrücktesten und coolsten Outfits mit der Welt teilten. Nur habe ich mich das lange Zeit nicht getraut, bis ich nach meinem Abi all meinem Mut zusammen nahm und meinen Modeblog startete.

Was reizt dich daran Mode mit deiner Community zu teilen?

Francisca Ama Pokuaa: Die Tatsache, dass es so viele verschiedene verrückte und extravagante Klamottenstile und Menschen gibt, die einfach sie selbst sind und denen es egal ist was andere Leute über sie denken. Das inspiriert mich jeden Tag von neuem.

Welche Kriterien stellst du an deine Outfits und wie bereitest du dich auf ein Fotoshooting vor?

Francisca Ama Pokuaa: Das Wichtigste an meinen Outfits ist für mich, dass ich mich darin pudelwohl fühle, ob es jetzt ein sehr elegantes oder ein sportliches Outfit ist. Bei den Outfits, die ich für meinen Blog shoote, gibt es meistens ein Key Piece, beispielsweise eine Jacke oder eine Kette. Um dieses Stück stelle ich dann den Look zusammen.

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