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#PussyisPower – eine Nürnberger Youtuberin in Kenia

Mirella und Emily in Kenia. ©Brian Otieno Ochieng, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung.

Von der Wirtschaftsstudentin zur Youtuberin: die Nürnbergerin Mirella Precek hat letztes Jahr mit dem Bachelor in Wirtschaftswissenschaften ihr Studium an der FAU abgeschlossen und  hat sich nun mit ihrem Youtubekanal Mirellativegal selbstständig gemacht. Dort macht sie Comedy, Reisevlogs und spricht auch über ernste Themen. Dieses Jahr unterstützte sie zusammen mit zwei weiteren Youtubern die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung bei der Aktion #PussyisPower.

Über die Aktion

Der Hashtag #PussyisPower beschreibt genau worum es geht: starke Frauen. In manchen Ländern werden Frauen immer noch gleichwertige Chancen verwehrt: Frühverheiratung, geringe Bildungsmöglichkeiten und oft auch fehlende Aufklärung machen viele Mädchen und Frauen abhängig von ihren Männern. Doch die DSW setzt sich ein, um weltweit die Unabhängigkeit der benachteiligten Frauen und Mädchen zu stärken. Die drei Youtuber Mirella, Diana zur Löwen und Flo wurden eingeladen nach Kenia zu fliegen und den Alltag der Frauen dort mitzuerleben. In mehreren Videos zeigen sie, wie die kenianischen Frauen mit den Themen Empowerment, Aufklärung und sexuelle Selbstbestimmung umgehen und wie jungen Männern ein Bewusstsein für Frauenrechte beigebracht wird. Die Videos findet man auf der Website des DSW und auf den drei Youtubekanälen.

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AEISEC: Über die eigenen Grenzen hinauswachsen

Vanessa Michel ist Vice President im Bereich Finance bei AEISEC. Foto: Milena Kühnlein

Sich neben dem Studium bereits in Sachen Management, Verwaltung und Finaznen ausprobieren und das ganze sogar im Ausland? Das geht! Die studentische Organisation AEISEC wurde mit dem Ziel gegründet, nachhaltige Projekte für ein besseres Verhältnis und mehr Austausch unter den verschiedenen Ländern zu ermöglichen, gegründet. Wirtschaftswissenschaftsstudentin Vanessa Michel ist seit Beginn ihres Studiums an der FAU aktiv bei AEISEC dabei, sie übernimmt dort die Aufgabe des Vice President im Bereich Finance.

Was hat dich an AESEC begeistert?

Vanessa: Als ich frisch aus der Schule kam, konnte ich es mir nicht vorstellen sofort ein Team zu leiten, aber solche Challenge kann man hier wahrnehmen! Dabei geht es auch bei den Auslandsaufenthalten: Es handelt sich um keinen Urlaub. Natürlich soll das Ganze Spaß machen, aber es geht vielmehr darum sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden. Man wird mit Lebensrealitäten konfrontiert, die anders ist als die eigene und durch solche Veränderungen kann man wachsen.

Es gibt ja viele bezahlte Nebenjobs und Praktika im Bereich Wirtschaft. Ist es nicht auch anstrengend neben dem Studium ehrenamtlich tätig zu sein?

Vanessa: Der Mehrwert einer studentischen Organisation ist, dass man miteinander auf Augenhöhe arbeiten. Bei Werkstudentenjobs verdient man zwar Geld, aber man hat natürlich auch nicht so Einfluss und Möglichkeiten sich auszuprobieren. Wir stehen hinter unseren Produkten, so nennen wir unsere Projekte, und verbreiten die auf vielerlei Weisen.

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Projektify – Ein Marktplatz für Webprojekte gewinnt den Ideenwettbewerb „innovation check 2017“

Mit Projektify gewannen Dominic Lindner und Martin Weber den Ideenwettbewerb „innovation check 2017“. Foto: Projektify

Projektify ist ein Onlinemarktplatz für Internetprojekte, den Dominic Lindner und Martin Weber 2015 zuerst als Kleinanzeigenmarkt ins Leben gerufen und seitdem zu einer großen Plattform ausgebaut haben, welche auf den Verkauf von Unternehmen, Startups und Onlineshops sowie Webprojekten spezialisiert ist. Im März 2017 ist aus ihrem Projekt der Verein Projektify e.V. hervorgegangen. Um eine Rückmeldung von Experten bezüglich ihres Projekts zu bekommen und die bereits geplante Zukunftsversion ihrer Plattform auf den Prüfstand zu stellen, hat das Team von Projektify am diesjährigen Ideenwettbewerb „innovation check“ teilgenommen, der jährlich von der FAU und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ausgetragen wird, und schließlich den ersten Platz und somit 1.500€ Preisgeld ergattert. Der Wettbewerb für innovative Geschäftsideen fand dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Am 14. Juli hat die Expertenjury das Team von Projektify im Zentrum für Medizinische Physik und Technik zum Sieger von „innovation check 2017“ gekürt. Dominic Lindner, Vorstand und einer der beiden Gründer von Projektify e.V., hat Wirtschaftsinformatik an der FAU studiert und promoviert nun über „Arbeit 4.0“. In einem kurzweiligen Gespräch hat er uns von Projektify und seiner Teilnahme am Wettbewerb „innovation check 2017“ berichtet.
 

Dominic, du hast Projektify gemeinsam mit Martin Weber gegründet. Wie entstand die Idee zu eurem Projekt?

Dominic: Die Idee zu Projektify entstand im Oktober 2015. Martin und ich haben die Plattform wie bei einem Hackathon aus dem Boden gestampft. Wir saßen ein ganzes Wochenende lang zusammen und innerhalb von 48 Stunden ging unser Webprojekte-Marktplatz online, zunächst allerdings als Kleinanzeigenmarkt.

Auf die Geschäftsidee sind wir aufgrund unseres ersten gemeinsamen Projekts, einem 3D-Möbelkonfigurator, gekommen. Als wir dieses Programm fertiggestellt hatten, konnten wir einfach keine gute Verkaufsplattform im Internet finden. So sind wir auf eine Marktlücke gestoßen. Auch ließen sich kaum Informationen zum Kauf und Verkauf von Webprojekten finden, was uns dazu bewogen hat, einen umfangreichen Blog zu errichten. Darin werden Fragen nach Preisfindung, Verkaufsprozess und Übergabeprozess geklärt.  Auf der Basis unseres Verkaufswissens aus unserem ersten Projekt haben wir Projektify aufgebaut und waren quasi sogar unser erster eigener Kunde. Für die Entwicklung von Projektify konnten wir also einfach den Arbeitsprozess unseres vorherigen Projekts nachbilden, indem wir unsere brennendsten Fragen in Form von Blogartikeln selbst beantwortet haben.

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5-Euro-Business: A su a Gschmarri

Frisch aus dem Ofen: die leckeren Lebkuchenriegel. Foto: Milena Kühnlein

Der Wettbewerb „5-Euro-Business gibt Studenten die Möglichkeit, mit fünf Euro Startkapital Existenzgründer zu werden. Besonders daran: Es gibt kein Risiko. Mag die Idee noch so absurd oder unrealistisch klingen –  der sichere Hafen des Wettbewerbs bietet trotzdem die Chance, sich daran zu wagen. Die besten Ideen werden am Ende des Wettbewerbs mit Preisen gekrönt.

Fast so „nürnbergerisch“ wie Albrecht Dürer: Lebkuchen. Die süßen Gebäckstücke sind gerade in der Weihnachtszeit enorm beliebt. Das Team von Lebkuchengschmarri hat den Klassiker nun neu erfunden: In Riegelform und mit außergewöhnlichen und manchmal speziellen Geschmacksrichtungen lässt das Gebäck die Herzen von Naschkatzen höherschlagen. Wir haben uns mit Daniel Roth, einem Mitglied des Teams, getroffen. Zusammen mit Sven Schuster, Fabian Albert, Tülin Kaya und Duc Bui kreierte er die sündige Leckerei.

Wie setzt sich das Lebkuchengschmarri-Team zusammen?

Daniel: Wir sind ein Team aus fünf Wirtschaftswissenschaftlern mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Wir haben uns bei der Gruppenbildung des 5-Euro-Business-Wetbbewerbs kennengelernt.

Wer hatte denn die Idee für Lebkuchengschmarri?

Daniel: Wir haben uns relativ schnell zusammengefunden und dann ganz wild herumgesponnen. Angefangen bei A wie App und aufgehört bei Geschenkboxen oder Likören. Von allem war was dabei. Wer genau die Idee hatte kann man also nicht sagen. Irgendwann war uns aber klar: Wir wollen Lebkuchen als Riegel verkaufen.

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