Inhalt

Studierende ergreifen die Initiative – Neue Kooperation mit der Brown University

Eine Kooperation der FAU und der Brown University – keine altägliche Sache und daher umso bemerkenswerter. Foto: Stefan Steiner

Die FAU pflegt weltweit um die 500 Kooperationen mit Universitäten auf der ganzen Welt. Meistens werden diese von Professor*innen initiiert. Doch diesmal haben Studierende eine Zusammenarbeit zwischen der FAU und der Brown University weiter vorangetrieben. Johanna Mauer und Stefan Steiner sind Studierende des Masterstudiengangs Ethik der Textkulturen und haben zusammen mit Jan Georg Tabor, der auch an der FAU studierte und momentan an der Brown University promoviert, die Initiative für den Ausbau der internationalen Kooperation ergriffen. Den Startschuss bildet der Workshop „Ohne Leitbilder? – Vom Nutzen und Nachteil der Tradition für das Leben“, der vom 19. bis 21. Juli in der Orangerie in Erlangen stattfindet. In einem Interview erzählt Johanna wie die Studierenden bei der Organisation der Veranstaltung vorgegangen sind.

Hallo Johanna!

Weshalb habt ihr euch für eine Zusammenarbeit mit der Brown University entschieden?

Johanna: Durch Jan, der sich 2016 für ein PhD Programm an der Brown University bewarb, hatten wir einen Insider, was den Universitätsbetrieb an der Brown angeht. Er kannte die Professor*innen und konnte diese für eine Zusammenarbeit mit der FAU gewinnen. Unser Studiengang Ethik der Textkulturen eignet sich besonders für eine Zusammenarbeit mit dem German Studies-Studiengang an der Brown. 2017 hat Jan dann einen Professor der Brown University für einen Vortrag nach Erlangen eingeladen. Im Januar darauf haben wir die Initiative ergriffen und loteten einen weiteren Schritt in Richtung Kooperation aus.

Und wie seid ihr dabei vorgegangen?

Johanna: Nach ein paar Gesprächen mit Verantwortlichen unseres Masterstudiengangs, die uns ihre Unterstützung für das Projekt zusicherten, haben wir uns durch den „bürokratischen Sumpf der Universität“ gewühlt. Die Einwerbung von Geldern war dabei natürlich der Schlüssel, um eine schöne Veranstaltung zu organisieren. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die uns Hinweise und Tipps für potenzielle Gelder und Ausschreibungen gegeben haben. Die Projektskizze und die Konzeption der Veranstaltung haben wir gemeinsam mit Studierenden und Wissenschaftler*innen der FAU und der Brown University ausgearbeitet – zum Glück gibt es Google.docs. (lacht) Als wir dann endlich den Zuschlag für eine größere Summe bekommen haben, ging es mit der konkreteren Planung weiter: Räume und Redner wurden organisiert, die Veranstaltung musste beworben werden und, und, und. Dabei stießen wir auf allerlei bürokratische Hindernisse, für die viele E-Mails und vor allem viel Geduld nötig waren.

Weiterlesen

Schlaf dich frei von Weihnachtsstress

Der Klassiker unter den Schlafhelfern. Foto: Isabel Steuer

Der Klassiker unter den Schlafhelfern. Foto: Isabel Steuer

Das Josephs ist im Allgemeinen ein offenes Umfeld für neue Ideen. Es setzt sich zusammen aus der Werkstatt, in der Unternehmen drei Monate lang ihre Entwicklungen testen können, und der Denkfabrik, in der Besucher Neues entdecken und ausprobieren können. Das Konzept vom Josephs ist wirklich interessant und ein Blick hinein lohnt sich! Im Josephs gibt es auch öfters Workshops und Vorträge über unterschiedliche Themen. Am 11. Dezember habe ich den Vortrag „Schlaf dich frei“ im Josephs in Nürnberg besucht. Der Vortrag wurde von Christine Lenz gehalten, die sich schon seit 20 Jahren mit Schlafmedizin beschäftigt. Im Rahmen des Vortrags hat sie uns über unterschiedliche Schlafstörungen informiert und uns verschiedene Hausmittel empfohlen, um besser durch- und einzuschlafen. Ihr Ansatz war sehr wissenschaftlich und überhaupt nicht esoterisch: sie hat all ihre Empfehlungen und Informationen auf wissenschaftliche Studien gestützt.

Zunächst hat sie uns erklärt, dass es unterschiedliche Schlaftypen gibt. Leute, die eher früh aufstehen und früh ins Bett gehen, so genannte Lerchen, und Leute, die eher spät aufstehen und spät ins Bett gehen, so genannte Eulen. Dieser Rhythmus ist meist angeboren und jeder hat einen eigenen, der eher Richtung Eule oder Lerche tendiert. Gegen diesen Rhythmus zu leben ist sehr ungesund und kann sowohl zu Krankheit als auch Depression führen. Natürlich ist es nicht immer einfach oder möglich mit seinem eigenen Rhythmus zu leben, aber es ist sehr wichtig, dass man versucht so gut wie möglich seinen persönlichen Rhythmus zu finden und einzuhalten.

Weiterlesen