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BMBF: „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“

Die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung mit den mittelosteuropäischen sowie den südosteuropäischen Ländern steht im Zeichen des Ausbaus des Europäischen Bildungs- und Forschungsraums, der Innovationsunion sowie der Erweiterung und des Zusammenwachsens der Europäischen Union (EU).

Deshalb fördert  das BMBF die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die maximale Förderhöhe und -dauer liegt bei 80.000€ für einen zeitraum von zwei Jahren.

Die Förderung sieht grundsätzlich folgende zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten vor:

a)

Austausch von Projektbeteiligten
Für die Förderung von Ausgaben/Kosten für Reisen deutscher Projektbeteiligter gilt:
Es werden die Ausgaben/Kosten für An- und Abreise (bei Flugtickets: Economy-Class) bis zum und vom Ort des Projektpartners für Reisen deutscher Experten in die unter Nummer 1.1 genannten Zielländern sowie der Aufenthalt vor Ort gefördert. Hierbei wird eine Pauschale in Höhe von 94 Euro pro Tag für die Unterbringung und Verpflegung vor Ort veranschlagt.
Des Weiteren werden für deutsche Projektpartner auch die Ausgaben/Kosten für projektbedingte Inlandsreisen gefördert.
Für die Förderung von Ausgaben/Kosten für Reisen ausländischer Projektbeteiligter gilt:
Es werden Tagegelder und Ausgaben/Kosten für projektbezogene Inlandsreisen für Besuche ausländischer Experten aus den unter Nummer 1.1 genannten Zielländern in Deutschland wie folgt gefördert: Der Aufenthalt in Deutschland wird in der Regel für eine Dauer von maximal zwei Monaten jährlich pro Person vom deutschen Zuwendungsgeber mit feststehenden Pauschalen in Höhe von 104 Euro pro Tag bzw. 2 300 Euro pro Monat (wenn der Aufenthalt zwischen 23 und 31 Tagen dauert) bezuschusst. Für einzelne Tage eines Folgemonats wird eine Tagespauschale von 77 Euro pro Tag gezahlt. An- und Abreisetag zählen gemeinsam als ein Tag.
Beiträge zur Krankenversicherung und ggf. anderen Versicherungen sind durch diese Pauschale bereits abgedeckt und von den Zuwendungsempfängern selbst zu entrichten.

b)
Projektpauschale
Hochschulen (staatliche und nicht staatliche) und Universitätskliniken (unabhängig von der Rechtsform) können für Forschungsvorhaben ergänzend zur Zuwendung eine Projektpauschale in Höhe von 20 % der Zuwendung pauschal beantragen, wenn im Gesamtfinanzierungsplan Bundesmittel für Personal, Vergaben von Aufträgen, Mieten und Rechnerkosten und/oder Investitionen gewährt werden.

c)
Sachmittel
Die Gewährung von vorhabenbezogenen Sachmittelzuschüssen (Verbrauchsmaterial, Geräte, Geschäftsbedarf, Transportkosten, Literatur, Mieten, Aufträge etc.) ist in begründeten Ausnahmefällen in begrenztem Umfang möglich.

d)
Workshops
Workshops mit bereits bekannten Partnern oder zur Erschließung neuer Kooperationspotenziale können wie folgt unterstützt werden:
Für die Durchführung von bi- oder multilateralen Workshops in Deutschland werden Ausgaben/Kosten für z. B. die Unterbringung der ausländischen Gäste, den Transfer in Deutschland, die Bewirtung und die Anmietung von Räumlichkeiten bezuschusst. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Umfang der Veranstaltung und der Anzahl der ausländischen Gäste. In diesen Fällen wird kein Tagegeld (vgl. Buchstabe a) gezahlt.
Ausgaben und Kosten für Veranstaltungen in den unter Nummer 1.1 genannten Zielländern können in begründeten Ausnahmefällen ebenfalls bezuschusst werden.

e)
Personalkosten/-ausgaben
Vorhabenbezogene Ausgaben/Kosten für studentisches, administratives und/oder wissenschaftliches Personal auf deutscher Seite (in der Regel bis TvÖD EG 13) können mit bis zu insgesamt acht Personenmonaten (Vollzeit) bezuschusst werden.

Grundsätzlich nicht übernommen oder bezuschusst werden die übliche Grundausstattung wie z. B. Aufwendungen für Büromaterial oder Kommunikation sowie für Labor- und EDV-Ausstattung.

 

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften. Des Weiteren soll das Konsortium EU-Förderbekanntmachungen identifizieren, zu denen eine Antragstellung beabsichtigt wird.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.

 

Zielländer dieser Ausschreibung sind:

Albanien, Bulgarien,  Bosnien und Herzegowina, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Montenegro, Polen,  Republik Kosovo, Rumänien, Serbien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn.

Stichtag ist der 29.12.2017

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Falls Sie zusätzliche Auskünfte benötigen, nehme ich gerne für Sie Kontakt mit dem BMBF auf.