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Förderung von Deutsch-Indischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2 Projekte)

Im Rahmen des  Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC) stellen das BMBF und das Department of Science and Technology (DST) auf der Basis einer weiteren Förderbekanntmachung Finanzmittel für gemeinsame Forschungsprojekte in ausgewählten Themenfeldern bereit.

Hiermit soll die Zusammenarbeit von deutschen und indischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von „2+2 Projekten“ ausgebaut werden. Unter „2+2 Projekten“ werden Forschungs- und Entwicklungs- (FuE) Projekte mit Beteiligung mindestens einer deutschen und einer indischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen und einem indischen forschenden Industriepartner verstanden.

Im Rahmen dieser IGSTC- Bekanntmachung gemeinsame Forschungsprojekte im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung in den folgenden zwei Themenfeldern gefördert werden:

  • Neue Materialien für Energieeffizienz:
    • Nanostrukturen für Energieanwendungen in Gebäuden und Transport
    • Elektrochemische Energiespeicherung: Batterien und Supercapacitors (SC)
  • Wassertechnologien
    • Sensor-Technologien (z. B. für Pathogene und Schwermetalle).

Anträge können nur für die genannten Unterthemen gestellt werden.

 

Fördervoraussetzungen:

Im Rahmen dieser Bekanntmachung können gemeinsame FuE-Projekte gefördert werden, aus denen Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse hervorgehen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen.

In den gemeinsamen Forschungsprojekten muss in Zusammenarbeit mit dem Partnerland Indien ein Mehrwert gegenüber der bisherigen Zusammenarbeit erzielt werden. Dabei muss der Nutzen sowohl für Deutschland als auch für Indien klar erkennbar sein.

Jede Projektskizze muss von mindestens vier (maximal sechs) förderfähigen Institutionen aus beiden Ländern gestellt werden. Dabei muss aus jedem Land mindestens ein Industriepartner und eine wissenschaftliche Einrichtung vertreten sein.

 

Förderhöhe:

Die antragsberechtigten deutschen Einrichtungen eines Verbundes können in der Regel mit insgesamt höchstens 400 000 Euro (incl. 20 % Projektpauschale für Hochschulen) für die Dauer von 36 Monaten gefördert werden. Die Höhe der Förderung für die indischen Partner ist in der Regel auf max. INR 230 Lac begrenzt, wobei ein indischer Industriepartner mit maximal INR 50 Lac gefördert werden kann.

 

Deadline:

In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst Projektskizzen bis spätestens 3. Juli 2015 (12.00 Uhr MEZ bzw. 15.30 Uhr IST) über das elektronische Skizzentool PT-outline https://www.pt-it.de/ptoutline/application/igstc15 einzureichen.

 

Weitere Informationen:

http://www.bmbf.de/foerderungen/27107.php

 

Kontakt:

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme auf deutscher Seite hat das BMBF derzeit beauftragt:

Projektträger
im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Europäische und Internationale Zusammenarbeit
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de

Ansprechpartner sind:

Fachlicher Ansprechpartner:

Dr. Martin Goller
Telefon: +49 2 28/38 21-14 07
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: martin.goller@dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:

Sara Sabzian
Telefon: +49 2 28/38 21-14 20
Telefax: +49 2 28/38 21-14 44
E-Mail: sara.sabzian@dlr.de

Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.