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Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP)

Die DFG schreibt wieder das Förderprogramm DIP aus. Dieses Programm ist vor allem für jene interessant, die gut etablierte Kontakte nach Israel unterhalten.

DIP ist ein 1997 vom BMBF eingerichtetes Exzellenzprogramm, in dessen Rahmen innovative deutsch-israelische Forschungsprojekte (in allen Wissenschaftsbereichen) gefördert werden sollen.

Für die Auswahl und Förderung deutsch-israelischer Projekte im DIP-Programm ist ein jährliches Verfahren vorgesehen. Die sieben unten aufgeführten vorschlagsberechtigten israelischen Einrichtungen fordern jeweils Anfang Oktober in einem internen Verfahren zur Einreichung von Projektskizzen auf und treffen gegen Ende des Jahres daraus eine Auswahl. Je zwei voll ausgearbeitete Vorschläge für gemeinsame Forschungsprojekte können zum 31. März eines jeden Jahres bei der DFG eingereicht werden. Ein Unterausschuss des Hauptausschusses der DFG – der Ausschuss für das Programm zur Deutsch-Israelischen Projektkooperation – wählt aus diesen Vorschlägen jeweils drei bis vier Projekte zur Förderung aus, über die dann in der Dezember-Sitzung des Hauptausschusses endgültig entschieden wird.

Vorschlagsberechtigt sind:

  • Bar-Ilan University
  • Ben-Gurion University of the Negev
  • The University of Haifa
  • The Hebrew University of  Jerusalem
  • Tel Aviv University
  • Technion – The Israel Institute of Technology
  • Weizmann Institute of Science

Kooperationspartner auf deutscher Seite können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein, die im deutschen Wissenschaftssystem tätig sind. Sie haben kein eigenes Antragsrecht, sondern nehmen als Kooperationspartner über die Vorschläge von israelischer Seite teil. Bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen besteht kein Kooperationserfordernis mit Hochschulangehörigen.

Die Förderung dauert in der Regel 5 Jahre. Die mögliche Bewilligungssumme beläuft sich auf bis zu 1.655.000 Mio. €. Die bewilligten Mittel werden den deutschen und dem israelischen Projektleiter jeweils direkt zugeteilt.

Weitere Informationen finden Sie hier.