Krankenhaus San Carlos, Nicaragua

TeoG-Projekt zu Maintenance und Krankenhausmüll

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Ab nach El Castillo


Das Wochenende naht, die Handwerker wollen Montag mit dem Bau des Ofens beginnen. Für uns sind jedoch die Vorbereitungen soweit getroffen. Deshalb haben wir beschlossen, uns nachmittags frei zu nehmen, um etwas vom atemberaubenden Regenwald Nicaraguas mitzunehmen.

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Das Boot war bei Fahrtanritt etwas voll. Zum Glück leerte es sich mit der Zeit.

Im Regen brachen wir aus San Carlos auf. Mit vielen Menschen wurden wir auf ein Boot gezwängt. Leider war das Boot mit 10 Leuten zu viel etwas überbelegt. Das Militär legt jedoch sehr viel Wert auf Zucht und Ordnung. So konnte nicht eher gestartet werden, bis das Militär überzeugt war, dass jeder einen Sitzplatz hatte (auch wenn man gestapelt auf einem Stuhl saß) und jeder eine Schwimmweste besaß. Mit einiger Verspätung ging es schließlich los. Wir fuhren den Río San Juan herab in Richtung Karibik. Das Ufer war vom Urwald gesäumt. Alle paar Kilometer hielt das Boot. Vom Einkauf in San Carlos schwer beladene Einheimische stiegen mit Gummistiefeln an den Füßen aus. Nach etwa 3 h Fahrt erreichten wir bei Sonnenuntergang El Castillo.

Sonnenuntergang am Río San Juan

Sonnenuntergang auf dem Río San Juan

Hängematte vor unserem Zimmer

Im Hotel laden Hängematten zum Genießen des Blickes über El Castilo ein

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Mit diesem Bötchen sind wir angekommen: Es war eng und die Musik ohrenbetäubend laut!

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Blick von unserer Unterkunft aus

El Castillo ist ein kleines Städtchen oder großes Dorf, das am Río San Juan um eine kleine Burg gebaut ist, die im 17. Jahrhundert von den Spaniern zum Schutz gegen einfallende Piraten und Engländer gebaut wurde.

El Castillo

El Castillo

Um halb 6 dämmerte es bereits. Wir kümmerten uns schleunigst um ein Quartier und die Planung für den nächsten Tag. Den Tag beschlossen wir mit etwas Rum.