Krankenhaus San Carlos, Nicaragua

TeoG-Projekt zu Maintenance und Krankenhausmüll

Inhalt

WOOOHOOOO – Es geht los!!!

Treffpunkt: Centro de Salud, 7 Uhr
Anwesend: Material, Casimiro (Maurer), Johanna und Johannes; Gerardo (Schweißer) ab 12 Uhr

Das Material verspätete sich etwas, aber dafür hatten wir Zeit mit Casimiro, dem Maurer, den Ofen auf dem erst kürzlich fertig gestellten Fundament zu positionieren. Der Kamin soll bei Fertigstellung mit der (sehr solide-aussehenden) Dachkonstruktion verschweißt werden. So ist eine Ausrichtung im Voraus sinnvoll. Mit etwas Verspätung wurde das Material geliefert. Casimiro siebte den sehr groben Sand und wir brachten die Ziegel und Zement mit einer von Frank ausgeliehenen Schubkarre 50 m weiter zum Bauplatz. Dann wurde losgelegt. Leider war das Dach noch nicht ganz fertig und so arbeiteten wir in der prallen Sonne und das Mittagstief viel etwas heftiger aus.

Aufgrund der Verzögerungen, hatten wir Gerardo auf etwas später bestellt. Er kam, meinte aber, er wäre sich nicht sicher, ob es sich lohnen würde, nachmittags noch anzufangen. Aber er könne das Material schonmal rüberschaffen. Mit seinem Moped zog er wieder ab und kam ein paar Minuten später zurück, mit einem Mann mit Krücken auf dem Sozius-Sitz. Dies ist José, der Oberschweißer. Er lud José ab und kam kurz darauf erneut zurück, diesmal mit einem zweiten jungen Mann, Abel, der statt Krücken das Schweißgerät auf dem Rücksitz transportierte.

Gerardo wollte doch schon starten und fragte, womit er denn jetzt beginnen könnte. Und so kam es, dass am Ende des Arbeitstages schon die ersten zu Recht geschnittenen Teile auf der Baustelle lagen. Um kurz nach 5 wird es dunkel. Gerardo und Abel, zogen mit dem Moped ab, Casimiro, José und wir wurden mit einem vom Krankenhaus organisiertem Transport heim gebracht.

Zu Hause fanden wir wieder ein sauberes Heim vor. Luisa Amanda stöhnte, sie hätten alle stundenlang aufgeräumt. Es wäre eine ganz schöne Arbeit gewesen. Abends spielten Denzel und Johanna noch etwas mit dem neuen Ball. Denzel war einfach nicht tot zu bekommen (Ich hatte total vergessen, was Kinder für eine Ausdauer und Energie haben 😉 )