Krankenhaus San Carlos, Nicaragua

TeoG-Projekt zu Maintenance und Krankenhausmüll

Inhalt

Mantenimiento

Cesár beim in die Tonne tanken

César beim in die Tonne tanken

Am Dienstag „begann“ Ruth mit ihrer Schulung für eine Organisationstruktur von allen elektrischen Geräten im Krankenhaus. Im Vorhinein der aktiven Phase in San Carlos hatten wir eine Exceltabelle vorbereitet, um die Einführung schnell zu gestalten. So hat die Tabelle z.B. auch einige Makros, damit das Eintragen von weiteren Geräten  möglichst einfach ist.
Noch während Ruth in den Startlöchern stand, wurden wir wieder unterbrochen. Wir müssten Diesel für das Krankenhaus einkaufen gehen, genauer gesagt: 500 Gallonen. Also zogen Ruth, Juan José und César (die beiden Techniker, die auch die hausmeisterliche Aufgaben übernehmen) mit acht großen Fässern und mehreren Kanistern los, um sie an der Tankstelle mit Diesel zu füllen. Wir standen fast eine dreiviertel Stunde dort, und das nur für die ersten vier Fässer. Preis: 25.000 Cordoba (1000 Dollar). Mir wurde gesagt, dass der Sprit sowohl für den Notstromgenerator als auch für die alle Krankenwägen aus ganz Río San Juan sind. (Es gibt insgesamt 8 im Departamento: zwei im Krankenhaus und je einen pro Gesundheitszentrum, d.h. einen Krankenwagen pro „Landkreis“). Wie aus den großen blauen Tonnen getankt wird, muss ich mir noch zeigen lassen.

Als wir dann endlich mit der Schulung begonnen hatten, dauerte es nicht lange, bis der erste „Notfall“ dazwischen kam: Der Kühlschrank in der inneren Medizin funktionierte nicht. Der Grund war schnell gefunden: Zwischensicherung rausgeflogen. César erzählte mir, dass der „breaker“ ein häufiger Grund war, weswegen sie kommen mussten. Gegen Abend haben die Bewohner in der Umgebung des Krankenhauses nämlich einen Haufen Geräte am Netz – die gesamte Spannung sinkt. Dann springt automatisch das Notstromaggregat des Hospitals an und jagd auf einen Schlag mehr Spannung ins Netz. Mehr Spannung bei gleichem Widerstand bedeutet einen höheren Strom – die Zwischensicherungen springen also raus, wenn der Strom zu hoch wird.
Nach der „Reparatur“ des Kühlschranks machten wir uns wieder an die Arbeit, die Exceltabelle und ihre Vorteile zu erklären. Aber vielleicht eine halbe Stunde später wurden die beiden Techniker wieder angerufen: Der Autoklav aus dem „central de equipo“, d.h. das Sterilisationsgerät für OP-Ausrüstung war kaputt. Um weitere Operationen durchzuführen muss aber laufend sterilisiert werden. Als wir hinkamen, stand schon der ganze Raum unter Wasser – eine Dichtung an der Wasserpumpe war undicht. César und Juan José erkannten das Problem sofort, wir besorgten Ersatzteile (wie immer mit dem Krankenwagen :D) und und die beiden tauschten das kaputte Teil aus.
Während unserem Ausflug in der Ambulancia konnte sich Ruth lange mit César unterhalten – beide Techniker machten wirklich einen guten Eindruck! Juan hat sogar einen technischen Ausbildungskurs in Kuba besucht. Was genau das bedeutet, müssen wir noch in Erfahrung bringen.

Fundamentbau beginnt

Heute wurde mit der Rodung der Bäume an der Baustelle begonnen. Hier ist der Boden ganz schön lehmig. Am Ende des Tages lässt sich schon erahnen, wo das Fundament stehen und wie groß es werden soll.

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Die großen Löcher sind für die Pfosten des Dachs.

Außerdem konnte Johannes erleben, wie der eine Ofen des Gesundheitzentrums gerade brannte. Der Eindruck: da lodert was vor sich hin, aber kein Höllenfeuer mit (sterilisierender) Monster-Temperatur 😉

Am Nachmittag ergaben sich Gespräche mit Maurer und Schweißer. Beide wussten, wovon sie sprachen. Frank stellte uns vor und machte klar, dass wir ehrenamtlich an dem Projekt arbeiten, wir weder für Regierung, noch für das Rathaus und auch von keiner Organisation aus dem Ausland mit viel Geld kommen und sie uns dewegen nicht über den Tisch ziehen sollen. Wir werden sehen..

Carnaval Acuático

Der einzige Pflichttermin heute ist Spaß haben am Carnaval. Und so gingen wir vormittags zum Malecón, um uns das Spektakel anzusehen. Es waren viele Fressbuden und Souvenierstände aufgebaut. Eine große Tribüne bildete das Zentrum. Auf dieser finden Aufführungen diverser Schulen statt: die Mädchen tanzen in hübschen, freizügigen Kostümen, während die Jungs mit großen Trommeln, Ratschen und Trompeten für den entsprechenden Rythmus sorgen.

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Hübsch gekleidete Mädchen tanzen zu Trommeln, Ratschen und Blasmusik

Um 11 Uhr (hora Nica) startete der ¨acuático¨-Teil: bunt geschückte Schiffe, zum Teil ebenfalls mit Tänzern und Orchester besetzt, fuhren an der Uferpromenade an tausenden Zuschauern vorbei. Mit jedem Schiff präsentierte sich eine Einrichtung. So waren Schiffe von der Alcaldía (Rathaus), vom Wasseramt (ENACAL) und vom MINSA (das Gesundheitsministerium) dabei. Auch indigene Gemeinschaften konnten sich präsentieren. Die Bootsgrößen reichten hier von etwas über Einbaum bis hin zu ausgewachsenem Transportschiff.

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Nach dem Spektakel kochten wir zusammen mit den Mädels von ASA etwas, die im nördlicheren Nicaragua an einem Projekt arbeiten und die extra für den Carnaval nach San Carlos gekommen waren und ebenfalls in unserem Haus übernachteten. Wir machten Nudeln mit Gemüsesoße – mal etwas vertrautes.

Nachmittags gab es nochmal Tanzeinlagen, und zwar bei strömenden Regen. Bei den hier herrschenden Temperaturen wird man immerhin nur nass ohne zu frieren. Den geschminkten Mädchen auf der Bühne lief jedoch der dunkle Lidschatten die Wangen herunter. Das ganze wurde begleitet von einer Kamera. Als ein Kameramann sich zwei Meter vor uns (wir waren eine Gruppe von 5 blonden Deutschen und einer Nica) und uns unverholen ins Gesicht filmte, fanden wir das jedoch etwas… komisch. In San Carlos sind zwar viele Deutsche und Holländer unterwegs, dennoch fällt eine Ansammlung an großen, blonden Menschen offenbar auf.

Abends wurde viel Merengue und Salsa getanzt, auf beiden Bühnen am Malecón (Uferpromenade) gab es Livemusik.

Start in den Carnaval

Nach reichlich Verzögerung wurde heute endlich jemand gefunden, der ab Montag Fundament und Dach für unseren Ofen bauen wird. Die Zeit läuft, doch wir sind immer noch zuversichtlich, dass wir das Projekt in der gegebenen Zeit fertig stellen können. Um nicht weiter in Verzug zu kommen, beginnen wir schon jetzt mit den Vorbereitungen und der Beschaffung der Bauteile. Hierbei steht uns Frank Ochomogo, Ansprechpartner der Städteparternschaft in San Carlos und Chef vom örtlichen Wasseramt, beratend bei zur Seite. Außerdem kontaktierten wir heute bereits den Schweißer, der sich um die Konstruktion der Metallteile kümmern soll. Das Angebot bekommen wir Anfang nächster Woche.

Den restlichen Nachmittag haben wir mit der Erstellung eines neuen Zeitplans verbracht, damit wir auch alle Vorhaben unter einen Hut bekommen. Jetzt kommt es auf jeden Tag an!

In San Carlos findet ab heute der Carnaval Acuático statt, eines der größten Volksfeste der Region bei dem Menschen aus ganz Nicaragua und Costa Rica anreisen. ¨Der Berg¨ von San Carlos sozusagen. 😉 Schon während der Arbeit kamen wir in den Genuss von Musik, die in Zimmerlautstärke an unserem Arbeitsplatz ankam. Der Malecón, auf dem die Festlichkeiten stattfinden ist nur einen Block (also ca. 100 m mit sämtlichen Häusern dazwischen) entfernt. Morgen wird es eine Parade geben, die auf dem Río San Juan stattfinden wird. Wir freuen uns schon auf das feuchtfröhliche Fest morgen!

Abends besuchten wir ein Konzert von guten Freunden von Ruth. Es wurden Klassiker von Soda Stereo und anderen Bands Lateinamerikas zum Besten gegeben. Dazu gab es das landesübliche Bier – Toña – oder wahlweise Rum – Flor de Caña (Blüte des Zuckerrohres).

Wartezeit

2015_1015_23321200Heute bestand der Tag aus vielem Warten. Eigentlich wollten wir uns um kurz nach acht Uhr mit Sergio, dem Handwerker für Fundament und Dach, treffen. Tatsächlich klappte das dann aber erst gegen elf Uhr. Zum Glück hatten wir einen Laptop mit ins Krankenhaus genommen, um die Präsentation für den Managementworkshop nachmittags vorzubereiten.

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Johannes voller Eifer beim Erklären 😀

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Dr. Arias, Subdirektor, hat verstanden, worum es geht!

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Workshop hat ganz gut geklappt, wir stellten das Prinzip des Ofens vor und zeigten ein paar Bilder von bereits gebauten Öfen aus Ghana vor. Das heizte im Anschluss eine gute Diskussion auf, Handwerker Sergio und Dr. Ruiz konnten die exakten Anforderungen von Fundament und Dach festlegen. Morgen geht der Bau dann endlich los 🙂 Zu unserer Präsentation kam auch Flavio, der im Gesundheitsministerium (MINSA) für Gesundheitsaspekte in Zusammenhang mit Umwelt zuständig ist. Gestern war er schon bei der Besichtigung des Bauplatzes am Centro de Salud dabei. Heute wollte er sich die genauen Pläne noch zeigen lassen. Er zeigte sich durchaus interessiert und wollte den Ofen wirklich verstehen. Wir sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit, er möchte gerne hin und wieder auf der Baustelle vorbeischauen.

Besichtigung von Krankenhaus und Gesundheitszentrum

Heute ging die Arbeit richtig los.

Wie gestern mit Dr. Ruíz, dem Direktor des Krankenhauses, abgesprochen, standen wir um acht Uhr morgens am Krankenhaus, um mit ihm das Centro de Salud (Gesundheitszentrum) zu besuchen. Da Dr. Ruíz so früh morgens sehr gefragt war, ging es gegen neun Uhr endlich vor die Tore von San Carlos. Das neue Centro de Salud wurde nämlich 7 km vor der Stadt errichtet, damit die Menschen, die von außerhalb kommen, nicht bis ins Zentrum von San Carlos reisen müssen.

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Das neue Centro de Salud von außen

Dass das Gesundheitszentrum vor San Carlos liegt hat einige Vorteile für das Projekt: Neben der für uns netten Transportfahrt mit dem Krankenwagen erfüllt das Centro de Salud nämlich eine wichtige Eigenschaft für den Verbrennungsofen: Große freie Fläche, kaum Nachbarn, befestigter Weg zur Baustelle.

Bei der Besichtigung des Bauplatzes für den Verbrennungsofen schlossen sich uns einige neue Gesichter an. Ein Allgemeinmediziner äußerte sich konstruktiv kritisch und konnte die Situation sehr gut einschätzen. Außerdem zeigte er sich sehr interessiert für eine weitere Zusammenarbeit mit der Erlanger Städtepartnerschaft im Kontext der offiziellen Müllabfuhr und Müllentsorgung. Da werden sich sicherlich noch einige interessante Gespräche ergeben.

Bei der Besichtigung selbst stießen wir auf zwei Verbrennungsöfen, die dem Centro de Salud zur Verfügung stehen. Das Personal beschrieb selbst die Problematik, die sie damit erleben: schlechter Verbrennungsvorgang mit zu niedriger Temperatur, von oben eindringender Regen löscht das Feuer, Entstehung von schwarzem und giftigem Qualm, etc. Johanna fiel sofort ein Grund auf: Zu große Brennkammer, zu dicke Mauern und ein zu kurzer Schornstein.

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Ofen Nr. 1 von innen – Die Fugen sind nach einem Jahr Betriebszeit noch erstaunlich gut erhalten. Wir holen uns auf jeden Fall Materialinfos von dem für den Bau verantwortlichen Ingenieur.

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Ofen Nr. 2 – Interessante Zweikammernbauweise ohne Luftzufuhr. Das Personal war sich selbst nicht ganz einig, wie man ihn richtig bedienen würde – mit Benzin oder Feuerholz?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mitschreiben aller wichtigen Details ist ein Muss!

Gebaut wurden diese Öfen von einem Ingenieur des Rathauses. Für morgen haben wir schon einen Termin mit ihm, um ihm unser Projekt vorzustellen und ihm anzubieten, aktiv daran teilzunehmen. Wenn er bei dem Bau dabei sein könnte und so ein weiteres Modell kennen lernt, könnte er damit bei seinen weiteren Bauten vielleicht einiges umsetzen. Wir werden sehen, wie interessiert er sich morgen zeigt.

Bei unserer Rückkehr ins Krankenhaus, zeigte uns María Elena, die Oberschwester, das Krankenhaus mit Fokus auf die Mülltrennung. Sie haben drei verschiedene Farben von Mülleimern: Blau für recycelbare Abfälle, schwarz für Biomüll/Restmüll, rot für gefährliche Abfälle. Es war sehr interessant, die bisherige Trennung zu sehen und zu verstehen; das Bewusstsein ist bereits vorhanden – für den Ofen müssen nur Kleinigkeiten erklärt und umgesetzt werden. 🙂

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Ein streunender Hund in der Nähe des vergrabenen Abfalls verdeutlicht die Wichtigkeit einer angemessenen Abfallentsorgung

Bei der Führung sahen wir auch die verschiedenen Stationen. Ein junger Arzt im praktischen Jahr überraschte uns, als er uns auf Deutsch ansprach. Er erzählte uns davon, dass er in León, einer Stadt im Norden Nicaraguas, Medizin studiert und nebenbei auch Deutschkurse besucht. Dafür, dass er noch nie in Deutschland gewesen ist, sprach er erstaunlich gut und redete einfach darauf los! Es ist wirklich etwas besonderes, hier jemanden zu treffen, der freiwillig so viel und ausdauernd Deutsch studiert hat!

Zum Abschluss konnten wir noch einen kleinen Einblick in die Werkstatt des Krankenhauses bekommen, die sich hauptsächlich um hausmeisterliche Aspekte kümmert. Die Werkstatt ist verhältnismäßig gut ausgestattet und die drei Mitarbeiter machen einen durchaus kompetenten Eindruck. Jedoch werden hier so gut wie keine Medizingeräte repariert. Vielleicht können wir durch unsere Schulung hier etwas bewegen.

Besuch in der Werkstatt

Besuch in der Werkstatt

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Der Dieselgenerator des Krankenhauses – zwei Techniker waren gerade dabei ihn zu säubern und machten dabei einen kompetenten Eindruck.

 

 

 

 

 

 

 

Feiertag

Der zweite Tag in San Carlos ist gleich mal ein Feiertag. Zelebriert wird die Befreiung der Stadt vor ca. 35 Jahren während der Revolution/Bürgerkrieg. Die meisten Geschäfte sind geschlossen und wir verbringen den Vormittag mit Vorbereitungen für das Projekt.

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Vorbereitungen in unserer Unterkunft

Bei unserem Mittagessen wurden wir von einem plötzlichen Platzregen überrascht. Die beiden folgenden Fotos wurden innerhalb einer halben Stunde aufgenommen:

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Malecón (Uferpromenade)

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Platzregen am Malecón

 

 

 

 

 

 

 

 

Am späten Nachmittag hatten wir einen ersten Termin mit dem Chef des Krankenhauses, Dr. Freddy Ruíz. Hierbei wurden uns unsere Projektpartner vorgestellt und die Rahmenbedingungen des Vorhabens noch einmal durchgesprochen. Anschließend wurden wir kurz durch das Krankenhaus geführt. Hier haben wir auch einen Einblick in die bisherige Abfallsituation bekommen:

Infektiöser Abfall in einer Grube hinter dem Krankenhaus

Infektiöser Abfall in einer Grube hinter dem Krankenhaus

Nach unserem Treffen bestand Dr. Ruiz darauf, dass wir nach Hause gefahren werden, was eigentlich nur 10 Minuten Fußweg sind. Transportmittel: standesgemäß ein Krankenwagen. Für uns alle drei eine Premiere!

Abtransport vom Krankenhaus

Heimfahrt im Krankenwagen

Ankunft in San Carlos

Nachdem wir bereits ein paar schöne und entspannte Tage in Costa Rica verbracht haben, erreichten wir heute San Carlos, wo unser Projekt am Krankenhaus Dr. Luis Felipe Moncada starten soll. Zunächst bezogen wir unsere Unterkunft bei Luisa Amanda, eine lustige Frau mit einem schrägen Humor. Zunächst platzierte sie uns zum Warten auf den im Wohnzimmer stehenden Schaukelstühlen. Dann zeigte sie uns unser Zimmer. Das obere Geschoss ist mit Holzwänden in (sehr saubere) Zimmern mit eigenem Bad unterteilt. Hier lässt es sich aushalten. Gemeinsam mit uns wohnen noch zwei weitere Deutsche. Mario wird uns bereits übermorgen wieder verlassen und Elena bleibt noch bis Ende Oktober. Beide arbeiten an einem Projekt im Rahmen der Klimapartnerschaft von Nürnberg und San Carlos, in welchem sparsame Kochöfen gebaut werden.

Dann bekamen wir Gelegenheit unsere Schmutzwäsche zu waschen. Hierzu muss die Waschmaschine mit 5 Eimern Wasser aus einem Wasserbassin befüllt werden. Fließendes Wasser aus der Leitung gibt es nur wenige Stunden alle zwei Tage. Zum Duschen steht jedoch ein Tank auf dem Dach. Warmwasser ist jedoch Fehlanzeige. Bei diesen Temperaturen ist das aber kein wirkliches Problem.

Abends haben wir mit Ruth, die auch heute in San Carlos angekommen ist, eine kleine Tour durch die Stadt gemacht, welche direkt am Lago de Nicaragua liegt.

Panorama des Lago de Nicaragua

Panorama des Lago de Nicaragua

Nach der Tour haben wir im Haus von Frank Ochomogo, dem Ansprechpartner der Städtepartnerschaft in San Carlos, noch Mitglieder einer Delegation aus Groningen, Niederlande, getroffen, die uns von ihren Projekten erzählten.