Krankenhaus San Carlos, Nicaragua

TeoG-Projekt zu Maintenance und Krankenhausmüll

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Ufff… schon wieder Feiertag

Die Woche begann wieder einmal mit einem Feiertag: Allerseelen. Der Día de los Muertos wird allerdings in Nicaragua nicht so groß gefeiert wie zum Beispiel in México. Dennoch: im Krankenhaus war absolut tote Hose. Laut unserem internen Zeitplan hätten wir heute gerne das erste mal unseren Ofen angeworfen, daran war aber nicht zu denken, allein schon deshalb, weil die Mülltrennung im Krankenhaus immer noch nicht zufriedenstellend organisiert ist.

Den Vormittag verbrachten wir deshalb in der Stadt mit Einkäufen. Beim Mittagessen trafen wir auf Peluti. Dieser beschwerte sich, dass sich all seine Freunde am Wochenende immer betrinken und dann bis 5 Uhr nachmittags nicht aus dem Bett kommen. Eigentlich hätte er gerne mit ihnen etwas unternehmen wollen. Also unterhielt er sich mit uns und erzählte unter anderem, warum er Peluti genannt wird: Früher trug er immer Klamotten der Marke Peluti, die ihm seine Tante aus Spanien mitgebracht hatte. Irgendwann nannten ihn alle so. Eigentlich ist er nach einem Kriegsfriedhof in den USA benannt. Der Name gefällt ihm aber nicht, er hört lieber auf Peluti.

Um 3 Uhr hatten wir uns mit María Elena verabredet. Sie hatte ein Meeting mit dem Chef vom Reinigungsteam, in dem sie im erklären wollte, wie wichtig die Mülltrennung sei und wie er sein Personal einzuweisen habe. Er erschien leider nicht. Stattdessen ging sie (la jefa) mit uns durch die verschiedenen Stationen und wir beklebten die Mülleimer gemeinsam. Wir haben Klassifizierungsschilder entworfen, auf denen die wichtigsten Beispiele genannt sind, was in den Mülleimer gehört und was nicht. Morgen früh sehen wir dann weiter…

Johannes erklärt, worauf bei der Mülltrennung Wert gelegt werden muss

Johannes erklärt, worauf bei der Mülltrennung Wert gelegt werden muss

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La Jefa (María Elena) überprüft, ob ihre Mitarbeiter die Änderungen im Müllkonzept bereits verinnerlicht haben