Wissenschaft reflektiert: Was kann Wissenschaft?

Ein studentisches Projekt am ZiWiS

Inhalt

Die Maschine steht still

Im Jahre 1909 veröffentlichte der britische Autor E. M. Forster den Kurzroman „Die Maschine steht still“. Dieser Roman wird oft als die Prophezeiung des Internet-Zeitalters gesehen: Menschen stehen fast ausschließlich in virtuellem Kontakt miteinander, „echte“ Erlebnisse werden ersetzt durch den Austausch von Ideen und Informationen aus zweiter, dritter oder vierter Hand, und eine Maschine ist für die Versorgung der Menschen zuständig. Dies führt dazu, dass die Menschen ihre Kammern, in denen sie alleine leben, nicht mehr verlassen, sondern ihre Tage bewegungsunfähig auf ihrem Sessel verbringen.

„Die Maschine steht still“ wurde gemeinsam vom ZiWiS und dem Referat M – Kommunikation und Marketing als Vorschlag der FAU für den Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ eingereicht. Bei diesem Wettbewerb des Stifterverbandes, der Klaus Tschira Stiftung und der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ erhalten die Gewinner eine Förderung, um ein Jahr lang das ausgewählte Buch in verschiedenen Veranstaltungen und Formaten vorzustellen und zu diskutieren.

Auch unser Blog widmet sich daher im Wintersemester 2017/18 diesem Roman. Nachdem wir im Seminar zunächst unterschiedliche Aspekte des Romans diskutiert haben, widmen sich die einzelnen Beiträge diesen Themen und beleuchten sie näher. Dabei gehen sie sowohl darauf ein, inwiefern „Die Maschine steht still“ ein Ausdruck des beginnenden 20. Jahrhunderts ist, als auch darauf, inwieweit Forster denn recht hatte mit seiner dystopischen Sicht der Zukunft.

 

Gegen Ende des Romans geht die Maschine kaputt – und die Menschheit stirbt. Was meinen Sie: Was würde passieren, wenn bei uns das Internet nicht mehr funktioniert? Oder in anderen Worten:

Die Maschine steht still – und dann?

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