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>> Neue Webseite des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften ist live

WebsiteNach monatelangem Planen, Konzipieren und Texten ist es heute endlich so weit: die neue Webseite des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften ist online. Die Webseite wurde modernisiert und tritt nun gemeinsam mit den Internetauftritten der FAU und der Fakultät einheitlich nach außen auf. Das responsive Design ermöglicht außerdem die komfortable Nutzung der Webseite auf mobilen Endgeräten. Eine neue englische Version folgt dann noch zum WS 2016/17. Ob Studierende, Schülerinnen und Schüler, Beschäftigte, Kooperationspartner oder die allgemeine Öffentlichkeit – jeder hat auf der neuen Website die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Dafür gibt es zielgruppenspezifische Portale, auf denen abteilungsübergreifend Informationen zur Verfügung gestellt werden, etwa die Subsites „Schulen und Lehrkräfte“, „Beschäftigte“ oder auch das Unternehmens- und Forschungs-Portal. Feedback bitte an wiwi-webmaster@fau.de.

>> Zeitumstellung senkt Lebenszufriedenheit – Daniel Kühnle im FAU-Interview

daniel-kuehnle-fau-200x300In der Nacht zum 27. März 2016 wurde die Uhr auf Sommerzeit umgestellt und die Uhrzeiger rückten von 2 Uhr auf 3 Uhr vor. Jetzt ist es zwar abends eine Stunde länger hell, aber vor allem in der Woche nach der Zeitumstellung steigt die Unzufriedenheit – das haben Wirtschaftswissenschaftler der FAU unter Verwendung der Daten von zwei Langzeitstudien herausgefunden. Daniel Kühnle vom Lehrstuhl für Statistik und empirische Wissenschaftsforschung erklärte bereits letztes Jahr im FAU-Interview, was genau unzufrieden macht und was dagegen getan werden kann. Häufig liegt die Ursache der Unzufriedenheit im Schlafmangel, der auf die Zeitumstellung von einer Stunde folgt. Vor allem Menschen mit starken Zeitrestriktionen sind besonders von der Zeitumstellung betroffen. Flexiblere Arbeitszeiten sind ein Vorschlag, um die Umstellung zu erleichtern. Grund zur Panik besteht jedoch nicht: Nach einer Woche kehrt die Lebenszufriedenheit meist zu ihrem Ausgangsniveau zurück. Das komplette Interview können Sie hier nachlesen.

>> Projekt des Lehrstuhls für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung erhält DFG-Förderung

Regina_Riphahn_100Die DFG fördert das Projekt „Causal effects of wage subsidies on labor supply and labor demand“ (CY 82/1-1), welches Dr. Kamila Cygan-Rehm gemeinsam mit Prof. Regina T. Riphahn beantragt hat (Lehrstuhl für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung). Während der Projektlaufzeit von 15 Monaten wird untersucht, welche Auswirkungen von den Preisänderungen von Minijob-Beschäftigungsverhältnissen für Arbeitgeber im Rahmen der Reformen seit 1999 auf das Arbeitsnachfrageverhalten ausgingen. Neben Substitutionsmustern zwischen subventionierter und nicht-subventionierter Tätigkeit sollen Heterogenitäten in der Arbeitsnachfrage zwischen Branchen, Arbeitgebern und Beschäftigtengruppen untersucht werden.

>> Japanisch-deutsches Seminar zur Arbeitsmarktentwicklung am Fachbereich

IMG_2062Am 1. März fand am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ein Seminar mit der Partneruniversität Kwansei Gakuin aus Nishinomiya in Japan statt. Präsentationen der japanischen Vertreter sowie von Doktoranden und Doktorandinnen des Fachbereichs eröffneten Diskussionen zu Themen des Einflusses von Migration, Lohnungleichheit und Bildung in Bezug auf die Arbeitsmärkte in Japan und Deutschland. Die langjährige Beziehung beider Universitäten wurde durch dieses Fachseminar vertieft und der Grundstein für die Entwicklung eines Double Degrees gelegt.

>> Call for Papers für den Workshop „Early Childhood Inequality“

21Vom 30. bis 31. August 2016 findet in Nürnberg der Workshop “Early Childhood Inequality“ statt, welcher von der FAU gemeinsam mit dem Institut for Policy Research an der Northwestern University (USA) organisiert wird. Hauptredner werden Kjell G. Salvanes (NHH, Norwegen) und Diane Whitmore Schanzenbach (Northwestern, USA) sein. Die Beiträge können per Mail bis zum 30. April 2016 per Mail abgegeben werden. Weitere Details zum Workshop stehen im Call for Papers.

>> FAU-Vizepräsidenten im Amt bestätigt

FAU_VizeProf. Dr. Nadine Gatzert, Lehrstuhl für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement am Fachbereich, Prof. Dr. Antje Kley und Prof. Dr. Günter Leugering: das sind die drei aktuellen – und auch die künftigen – Vizes der FAU. Der Universitätsrat bestätigte diese drei Mitglieder des Universitätsmanagements bei der Wahl am 4. März 2016 im Amt und folgte damit den Vorschlägen des FAU-Präsidenten Prof. Dr. Joachim Hornegger. Die drei Gewählten werden ab 1. April ihre bisherigen Ressorts weiterführen: Das Portfolio von Professorin Gatzert umfasst die Forschung. Professorin Kley legt ihren Fokus weiterhin auf das Thema Lehre. Professor Leugering ist schwerpunktmäßig für internationale Angelegenheiten zuständig. Alle drei wurden ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt.

>> Wie wirkt sich Bildung auf die Gesundheit aus? Dreiländerkongress 2016 der DGS Sektion Gesundheitssoziologie am Fachbereich

Findelgasse_100pxDer Grad der Bildung wirkt sich auf die Gesundheit aus – doch der genaue Zusammenhang zwischen Bildung und Gesundheit ist noch nicht ausreichend erforscht. Beim Dreiländerkongress der deutschsprachigen Sektionen für Gesundheitssoziologie vom 31. März bis zum 1. April 2016 am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften referieren und diskutieren internationale Experten über die verschiedenen Anknüpfungspunkte zwischen Bildung und Gesundheit. Nach dem Eröffnungsvortrag von Piet Bracke, Universität Gent, stehen noch fünf spannende Sessions unter anderem über das Zusammenspiel von Migrationshintergrund und Bildung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit – sowie eine Poster-Session und eine Abschlussdiskussion auf dem Programm. Der Kongress wird von Katharina Seebaß, Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftssoziologie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FAU, und Prof. Peter Kriwy, Professur „Soziologie mit dem Schwerpunkt Gesundheitsforschung“ der TU Chemnitz, organisiert. Das ausführliche Programm des Dreiländerkongresses 2016 finden Sie hier. Die Anmeldung ist noch bis zum 20. März 2016 für aktive und passive Teilnehmer per Online-Formular möglich.

>> Neu im Blog: Theresa und Marcel erzählen vom Buddyprogramm für Flüchtlinge am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

IMG-20160127-WA0002-300x275Die aktuelle Diskussion um Flüchtlinge bestimmt seit Wochen die Schlagzeilen. Auch Marcel, der am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften im Wirtschaftspädagogik-Master studiert, hat die Flüchtlingskrise mitverfolgt. Für ihn stand fest, er will sich engagieren und helfen. Die Frage war nur wie? Deshalb hat er das Flüchtlings-Buddyprogramm am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ins Leben gerufen, bei dem Studierende und Flüchtlinge in Tandems zusammenarbeiten. Hauptaufgabe der Studierenden ist es, die Flüchtlinge bei Fragen rund um Uni und Alltag zu unterstützen. Dabei bleibt es den Tandems selbst überlassen, wie oft sie sich treffen und wie die Treffen gestaltet werden. Theresa und Zilan sind eines von gegenwärtig 28 Tandems. Im neuesten Eintrag im Blog des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften erzählen sie gemeinsam mit Marcel von ihren Erfahrungen mit dem Flüchtlings-Buddyprogramm. Den gesamten Eintrag können Sie hier nachlesen.

>> Großes Medienecho zu „Wie viele Sklaven halten Sie?“

„Wie viele Sklaven halten Sie?“ – unter diesem Titel hat Prof. Dr.-Ing.Evi_Hartmann Evi Hartmann, Lehrstuhl für Supply Chain Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, ein neues Buch veröffentlicht. In ihrer Publikation beschäftigt sich Prof. Hartmann mit Globalisierung und Moral, mit Ausbeutung und schlechtem Gewissen. Demnach arbeiten für eine durchschnittliche Person in Deutschland – die sich Kleidung kauft, ein Smartphone besitzt, Lebensmittel kauft und Auto fährt – rund 60 Sklaven. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Supply Chain Management, hält dem Leser aber nicht nur den erschreckenden Spiegel der Globalisierung vor, sondern zeigt auch Lösungsansätze für jeden Einzelnen auf und gibt moralische Denkanstöße. Das Buch hat ein großes Medienecho erzeugt, unter anderem berichteten der Spiegel und der Bayerische Rundfunk. Ein Interview mit Prof. Hartmann über ihre Veröffentlichung finden Sie auf jetzt.de.