Am letzten Sonntag im August fand bei uns am Wassersportzentrum am Großen Brombachsee der erste Stand-Up Paddeling (SUP) Kurs statt. Bei schönstem Wetter und sommerlichen Luft-/Wassertemperaturen haben neun Teilnehmer den See auf einem Brett mit Paddel erkundigt. SUPen ist zwar eigentlich intuitiv, aber mit ein paar Tricks und Kniffen durch unseren Instructor geht es plötzlich auch mit dem C-Schlag ganz einfach geradeaus und mit dem cross bow turn elegant um die Ecke. Aber auch der Spaß kam bei der SUP Wasserbrücke und dem abschließenden SUP Wasserpolo Match nicht zu kurz, wobei das dann schon eine sehr nasse Angelegenheit war. Mit der VDWS SUP Safety Card zum Abschluss sind die Teilnehmern nun bestens gerüstet für weitere Abenteuer mit Brett und Paddel. Nach diesem rundum positiven Auftakt wird SUP auch zukünftig im Programm des Hochschulsport zu finden sein.
Inhalt
Menschen in Bewegung bringen – Entwicklungsworkshop im Projekt KMU-bewegt
Ein körperlich aktiver Lebensstil ist eine wichtige Ressource für die körperliche sowie psychische Gesundheit. Bewegungsförderung wird zu einem wichtigen Thema der Zukunft und stellt neue Anforderungen an Bewegungsfachberufe.
Angehörige der Bewegungsfachberufe sind sehr wichtige Akteure, um Personen im Handlungsfeld der Prävention, Gesundheitsförderung sowie Rehabilitation zu motivieren und zu befähigen, mehr Bewegung und sportliche Aktivität in den Alltag zu integrieren. Wie dies gelingen kann und welche Komponenten für eine individuelle Förderung des Bewegungsverhaltens notwendig sind, ist Gegenstand des Projekts KMU-bewegt vom Institut für Sportwissenschaft und Sport (ISS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Der Entwicklungsworkshop

Foto: Prof. Dr. Klaus Pfeifer begrüßt die Teilnehmer des Entwicklungsworkshops im Projekt KMU-bewegt
Am 22.07.2016 fand am ISS ein Entwicklungsworkshop statt, der den Auftakt zur Konzeption und Implementation eines onlinebasierten Schulungskonzepts für Bewegungsfachberufe darstellte.
Herr Prof. Dr. Klaus Pfeifer vom Arbeitsbereich Bewegung und Gesundheit am konnte insgesamt acht Teilnehmer/innen aus sechs verschiedenen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung begrüßen. Alle anwesenden Teilnehmer/innen sind langjährig erfahrene Physio- und/oder Sporttherapeuten. Der Workshop stellte das erste gemeinsame Zusammentreffen zwischen allen Beteiligten dar.
Bewegungsförderung – Entwicklung und Umsetzung
René Streber vom ISS thematisierte zum Auftakt die Entwicklung sowie die Bedeutung der Bewegungsförderung und stellte das Konzept der bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz vor, welches die inhaltliche Grundlage für die Entwicklung des Schulungskonzepts darstellt. Darüber hinaus wurden beispielhaft Maßnahmen und Techniken zur Förderung eines aktiven Lebensstils bzw. zur Stärkung der individuellen Kompetenzen vorgestellt.
Gesicht des netzgestützten Wissenstransfers
Nach der Vorstellung und Diskussion des inhaltlichen, organisatorischen sowie technischen Konzepts für einen Wissenstransfer zwischen dem ISS und den teilnehmenden Bewegungsexperten stellte die eingeladene Referentin Fr. Coroian unseres Projektpartners vom Institut für Lerninnovation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die ILIAS Lern-Plattform und die Möglichkeiten des E-Learnings vor.
Wissenstransfer in der Praxis
Der Abschluss des Workshops bildete eine moderierte, kritische Auseinandersetzung mit dem vorgestellten Konzept und der Thematisierung von förderlichen und hinderlichen Faktoren der Umsetzung und Implementation des Vorhabens in bestehende Strukturen und Prozesse. Die konstruktiven Ergebnisse dieser lebhaften Diskussion werden sehr hilfreich sein, die geplante Schulungsmaßnahme eng an den Bedürfnissen der beteiligten Experten aus der Praxis ausrichten zu können. Die diskutierten Themen und Ideen sowie die Präsentationen werden den Projektteilnehmern, die nicht an dem Workshop teilnehmen konnten zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit eingeräumt Kommentare und Fragen einzubringen.
Kontakt und Ansprechpartner
René Streber
Institut für Sportwissenschaft und Sport
Arbeitsbereich Bewegung und Gesundheit (Leitung: Prof. Dr. Klaus Pfeifer)
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Telefon: +49 (0)9131/ 85-28176
Fax: +49(0)9131/ 85-25002
E-Mail: sport-kmu-bewegt@fau.de
Web: www.sport.fau.de
Projekthomepage: www.kmu-bewegt.de
ISS-Projekthomepage: KMU-bewegt
Finanzielle Förderung des Projekts
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Netzgestützter Wissenstransfer von Hochschulen in Unternehmen“ gefördert, das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) unter der Projektträgerschaft der virtuellen Hochschule Bayern (vhb) durchgeführt wird. Dieses Förderprogramm ist der Prioritätsachse A „Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte“ der Aktion 6 des ESF „Netzwerktätigkeiten zwischen Hochschulen und Unternehmen“ zugeordnet.
Crowdfunding-Kampagne zu eFUNino gestartet
Der Arbeitsbereich Sport- und Bewegungsmedizin und das Spin-Off-Unternehmen Sports Innovation Technologies haben die eFUNino-Technologie entwickelt.
eFUNino ist das innovative Konzept für mehr Spaß und Action im Kinderfussball. Spielintelligenz und Entscheidungsverhalten werden durch ständig dynamisch ändernde Lichtszenarien während des Spiels 3 gegen 3 auf 4 Tore trainiert.
Das System wird bereits von mehreren Fussball-Bundesligisten eingesetzt und nun mit Hilfe einer Crowdfundingkampagne weiter verbreitet. Das eFUNino Paket enthält 4 Torbeleuchtungssets, 8 Shirts, 8 Feldmarkierungen sowie eine Transport- und Ladebox. Die App zur Ansteuerung zahlreicher Trainingsziele gibt es kostenlos dazu!
Ein riesiger Spaß für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.
Mehr Infos unter: www.startnext.com/eFUNino sowie auf Facebook: www.facebook.com/fussball4.0
Bewegung gegen Demenz im Erlanger Umland
Sieben neue Trainerinnen und Trainer freuen sich auf ihren Einsatz im Rahmen des Projektes „Gestalt-kompakt“ des Landkreises Erlangen-Höchstadt und der Stadt Erlangen ab kommenden Herbst.
Zum Bericht auf Nordbayern.de
Was beeinflusst körperliche Aktivität von Menschen mit Multipler Sklerose?
Seit fast zehn Jahren wird im Arbeitsbereich Bewegung und Gesundheit zu den Gesundheitswirkungen von Bewegung für Menschen mit Multiple Sklerose (MS) und den Möglichkeiten der Bewegungsförderung geforscht.
Die Bedeutung von Bewegung und Sport für die Menschen mit MS hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Die nachgewiesen Wirkungen sind vielfältig und reichen weit über die reinen körperlichen Verbesserungen der Fitness hinaus. Jedoch scheinen sich Menschen mit Multipler Sklerose weniger zu bewegen. Im März 2016 wurde im Arbeitsbereich eine Übersichtarbeit veröffentlicht, die insgesamt 58 Publikationen auswertete, um die Frage zu beantworten, welche umweltbezogenen, personbezogenen und krankheitsspezifischen Faktoren die körperliche Aktivität von Menschen mit Multipler Sklerose beeinflussen.
Diese Arbeit hat einige Ursachen identifiziert und kann ein Ausgangspunkt sein, um Maßnahmen zur Förderung von Bewegung und Sport zu entwickeln.
Bis zum 11. Mai 2016 kann das vollständige PDF über diesen Link abgerufen werden: http://authors.elsevier.com/a/1SlIJ_5qTncl~
Zitation:
Streber, R., Peters, S., & Pfeifer, K. (2016). Systematic Review of Correlates and Determinants of Physical Activity in Persons With Multiple Sclerosis. Archives of Physical Medicine & Rehabilitation, 97 (4), 6333–645.
GESTALT-kompakt Übungsleiterschulung
12. Mai 15:00 Uhr bis 18:15 Uhr
Institut für Sportwissenschaft und Sport; Gebbertstr. 123b; 91058 Erlangen
Was ist GESTALT-kompakt?
Programmziele
1. Steigerung von Umfang und Häufigkeit der körperlichen Aktivität der Teilnehmer/innen (TN) auf 3x pro Woche á 60min.
2. Bindung der TN an körperliche Aktivität über das Ende des 12-Wochen-Programms hinaus.
3. Umfassende physische, kognitive und sozial-emotionale Aktivierung der TN.
Zielgruppe
Zielgruppe der Intervention sind ältere Erwachsene (ab 60 Jahre) beiderlei Geschlechts, die ein erhöhtes Risiko für Demenzerkrankungen besitzen, bei denen aber keine derartige Erkrankung diagnostiziert worden ist. Risikofaktoren für Demenz sind u.a. körperliche Inaktivität, soziale Isolation, niedriger Bildungsstatus, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck.
Die Uni bewegt sich – Kooperation mit der SBK für mehr Gesundheit
Mit einer Auftaktveranstaltung am 14. April beginnt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) der Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Dem vorausgegangen war die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der FAU und der Siemens Betriebskrankenkasse (SBK), vertreten durch den Präsidenten der FAU, Prof. Dr. Joachim Hornegger, und Stefan Neuner, dem Regionalgeschäftsführer der Siemens Betriebskrankenkasse Nordbayern.
„Ziel unserer Zusammenarbeit ist es, gemeinsam mit der SBK ein Gesundheitsmanagement für alle zu schaffen, die an der FAU arbeiten und studieren“, sagt Dr. Sybille Reichert, Kanzlerin der FAU, in deren Ressort „Personal“ auch das BGM fällt. „Unser Institut für Sportwissenschaft und der Fachbereich Betriebliches Gesundheitsmanagement der SBK bringen dabei jeweils ihr Expertenwissen ein, um ein auf wissenschaftlichen Füßen stehendes Konzept zu verwirklichen“, führt Reichert weiter aus.
Der Kooperationsvertrag sieht ein mehrstufiges Vorgehen vor. Dazu gehört zu Beginn die Ist-Situation des bisherigen Gesundheitsmanagements an der FAU zu untersuchen und die möglichen Initiativen aller Interessenten und Akteure an der FAU zu bündeln. Dann müsse der weitere Handlungsbedarf genau benannt und daraus die entsprechenden weiterführenden Maßnahmen passgenau entwickelt werden. „Unser wissenschaftlich fundiertes BGM zielt dabei auf die strukturelle und prozessuale Ebene ab, mit dem Ziel, sowohl gesundheitsförderliche Bedingungen in allen universitären Bereichen von Forschung und Lehre über Studium bis hin zu Management und Verwaltung herzustellen und zugleich gesundheitsförderliches Verhalten der Beschäftigten und der Studierenden zu unterstützen“, erläutert Prof. Dr. Klaus Pfeifer, der für den Aufbau und die Umsetzung des BGM zuständig ist.
„Für das Gelingen des Vorhabens ist es wichtig, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Studierenden für diese neuen Angebote zu begeistern. Wir müssen quasi eine gesunde Unternehmenskultur schaffen“, betont die Kanzlerin. Stefan Neuner von der SBK Nordbayern sieht dies ähnlich: „Die Universität und die SBK verfolgen schließlich das gleiche Ziel: die Gesundheit und das Wohlbefinden des Personals und der Studierenden der FAU zu erhalten und zu fördern. Daher freut es mich besonders, mit meiner Unterschrift und unserer Expertise im Betrieblichen Gesundheitsmanagement einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer ‘Unternehmenskultur Gesundheit‘ an der Universität zu leisten.“
Die Teilnemer der Auftaktveranstaltung vom 14.4.2016
Weitere Informationen:
Stephanie Cyron, Tel. 09131/85-28171, stefanie.cyron@fau.de
Studentische Hilfskraft m/w
Die Sportmedizinische Untersuchungsstelle sucht ab sofort eine
Studentische Hilfskraft m/w
Das Aufgabengebiet umfasst u.a.:
Durchführung und Auswertung von Leistungsdiagnostiken (Vorbereitung der Räumlichkeiten, Technik und Materialien, Anleitung und Motivation der Patienten und Sportler, Umgang mit technischen Geräten)
Weitere Informationen entnehmen sie der Stellenausschreibung
Aktueller Bericht zu unserem Projekt GESTALT
Demenz vorbeugen: Schwabacher wagten Selbstversuch
17 Seniorinnen und Senioren gemeinsam gegen den inneren Schweinehund – 06.02.2016 09:09 Uhr
Interview mit Dr. Heiko Ziemainz
Fit in Erlangen: Joggen gehen bei Minusgraden
Sportwissenschaftler Heiko Ziemainz erklärt, worauf man achten soll

