Debattierclub: Streiten mit Niveau!

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Inhalt

Debatte am 11.06.2018 (OPD)

Dieses Haus würde einen Teufelspakt schließen (Spaßdebatte)

Nun sag, wie hast du’s mit Teufelspakten? Bei dieser Debatte wurde nur so mit Faust Zitaten um sich geschmissen. Der Sinn einer Spaßdebatten ist es zu versuchen einen ersthaften Kern unter einer oberflächlich absurd scheinenden Themenfrage zu ergründen. Teufelspakte sind da ein ein passendes Thema, nicht nur weil wir  im theologischen Seminargebäude debattierten, sondern auch weil das Konstrukt von jetzt Vorteile genießen und morgen erst mit den Folgen konfrontiert werden in vielen Bereichen durchaus gelebt wird.

Die folgende Tabelle zeigt stichpunktartig die Hauptstreitpunkte mit den dazugehörigen Argumenten:

Regierung (Pro)

Opposition (Contra)

Handlungsfreiheit 

Individuum kann selbst entschieden und die Konsequenzen tragen Freiheit bedeutet nur, dass der Mensch selbst entscheiden muss das objektiv moralisch Richtige tun
Freiheit des Menschen darf nur begrenzt werden, wenn er anderen dabei schadet. Was er mit seiner eigenen Seele anstellt ist eine individuelle Entscheidung Der Mensch muss vor schlechten Entscheidungen abgehalten werden, die seiner Würde widersprechen (Bspw. ewige Verdammnis der Seele)

Objektivität der Moral

Es gibt viele verschiedene moralische Standards nach denen man handeln kann. Moral wird z.B. auch durch kulturelle Unterschiede verschieden definiert Es gibt eine objektive Moral nach denen Menschen handeln sollten, z.B. ist das Töten anderer immer schlecht
Der Zweck kann die Mittel legitimieren, so kann das Töten eines Diktators durchaus gerechtfertigt sein Ein moralischer Zweck macht eine unmoralische Handlung nicht moralisch

Der Mensch

Ziel des Menschen zivilisatorischer Fortschritt, der durch einen Bund mit dem Bösen erreicht werden kann Ziel des Menschen ist moralischer Fortschritt sprich: das Richtige tun
Mensch zeichnet sich durch inneren Konflikt zwischen Gut und Böse aus Der Mensch zeichnet sich dadurch aus menschlich zu sein. Das bedeutet vernünftig nach moralischen Maßstäben zu handeln
im Menschen ist von Natur ein böser Trieb vorhanden Der Mensch soll seinen Trieben nicht nachgeben sondern auf Grund seiner Freiheit moralisch entscheiden

Folgen/Nutzen des Paktes

Lösung der Probleme in der Welt

 

Schaffung weiterer Probleme, da Teufel den Menschen und alles was mit ihm in Berührung kommt verdirbt
Bei einer Kosten Nutzen Analyse kann der Nutzen für die Menschen bei einem derartigen Packt überwiegen Bei einer Kosten Nutzen Analyse wird der Teufel aufgrund seiner Bosheit und Überlegenheit den Menschen überlisten

Der Teufel

Überlistbar wie in Märchen und Legenden dargestellt Dem Menschen überlege, aufgrund von Unsterblichkeit etc.
Mensch kann sich derartige Wesen zu Nutzen machen (Bspw. Prometheus) Von Grund auf schlecht, will Menschen schaden  (Bspw. Sündenfall)

Wenn ihr Wissen wollt, wie ihr aus einen solchen Gerüst eine sinnvolle Argumentationskette baut und diese überzeugend vortragt, dann schaut doch beim nächsten Treffen mal vorbei. Wir debattieren jeden Donnerstag und im SoSe 2018 jeden zweiten Montag (nächstes mal am 25.06.2018) um 18:00 Uhr im TSG in Raum 1.024

Mehr Infos auf Facebook unter: https://de-de.facebook.com/DebattierclubErlangen/

Oder bei unseren FAQ unter:  https://blogs.fau.de/debattierclub/faq/

Treffen am Montag den 30.04.2018 (OPD)

Dieses Haus will das rundfunkgebührenfinanzierte Fernsehen abschaffen

 

58 Cent am Tag, 17,50 € im Monat, 210 € im Jahr kostet es jeden Haushalt ab und zu die Tagesschau und am Sonntag den Tatort anzuschauen. Ist das noch gerechtfertigt? Darüber haben wir debattiert:

Die folgende Tabelle zeigt stichpunktartig die Hauptstreitpunkte mit den dazugehörigen Argumenten:

Regierung (Pro)

Opposition (Contra)

Pressefreiheit

Menschen entscheiden selbst, was die Medien senden, da „schlechte“ Medienunternehmen insolvent gehen werden Einzelne Personen können Medienunternehmen kaufen und entscheiden was gesendet wird
Bürger werden entmündigt, wenn ihnen das Recht aberkannt wird für sich selbst (auch schlechte) Entscheidungen zu treffen Menschen treffen schlechte Entscheidungen und werden nur sehen wollen was ihre eigene Meinung bestätigt
Mehr Geld sorgt für Unabhängigkeit der Journalisten und höhere Qualität Unabhängigkeit der Beiträge ist besser durch den Redaktionsablauf gesichert

Kultur

Staat soll nicht entschieden was „gute Kultur“ ist Staat muss gute Kultur fördern, weil diese auf dem Markt nicht genug Förderer findet.
Jeder Bürger muss für viele Sendungen zahlen die ihn gar nicht interessieren (Tatort, Rosamunde Pilcher Verfilmungen, Fußballsendelizenzen) Jeder Bürger leistet einen Solidarbeitrag für die Gemeinschaft, ebenso wie für Schwimmbäder oder Universitäten, kommen dieser dem Individuum zumindest indirekt durch eine intakte Gesellschaft zugute

Demokratie

Mitbestimmung durch Markt ist besser, weil Benutzer direkt entschieden was gesendet wird Mitbestimmung durch Wahlen (Presseräte / Verwaltungsvorschriften / Verordnungen / Gesetze) ist besser, weil es dann ein korrektiv für schlechte Wahlentscheidungen gibt
Förderung der Demokratie durch freiere Medien, die offen eine bestimmte Meinung senden und keinen Anspruch auf eine unmögliche Unparteilichkeit erheben Schädigung der Demokratie durch parteiischere Medien, denn öffentlich-rechtliche Medien sind immer noch unparteiischer als private. Das ist wichtig, weil der Durchschnittsbürger nicht die Zeit hat sich aus mehreren Quellen zu Informieren

 

Wenn ihr wissen wollt, wie ihr aus einen solchen Gerüst eine sinnvolle Argumentationskette baut und diese überzeugend vortragt, dann schaut doch beim nächsten Treffen mal vorbei. Wir debattieren jeden Donnerstag und im SoSe 2018 jeden zweiten Montag um 18:00 Uhr im TSG in Raum 1.024

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Treffen am Donnerstag den 26.04.2018 (OPD)

„Dieses Haus glaubt, wir sollten uns weniger mit unserer Arbeit identifizieren.“

 

Was wolltest du früher mal werden? Tierärztin? Feuerwehrmann? Pilotin? Oder einfach nur glücklich? Arbeit nimmt de facto einen großen Teil unseres Lebens und Denkens ein. Ist das gerechtfertigt? Darüber haben wir diese Woche debattiert.

Die folgende Tabelle zeigt stichpunktartig die Hauptstreitpunkte mit den dazugehörigen Argumenten:

 

 

Regierung (Pro)

Opposition (Contra)

Individuum

Mehr Zufriedenheit durch weniger Druck, Unzufriedenheit entsteht durch gesellschaftlichen Druck leisten zu müssen

Unzufriedenheit durch weniger Leistung, wer nichts leistet ist stets unzufrieden mit sich

Menschen können sich am besten frei von gesellschaftlichem Druck entfalten

Menschen brauchen einen Rahmen und Vorgaben um sich zu entfalten

Identifikation an sich ist ein Trugschluss, der Mensch ist zu komplex und vielschichtig sich selbst in einer anderen Sache wiederzufinden.

Menschen identifizieren sich durch das was sie häufig tun und worin sie gut sind, es ist vorteilhaft, wenn dies die Arbeit ist

Ökonomie

Mehr Effizienz durch Begeisterung und Kreativität statt Leistungsdruck

Weniger Leistung da weniger Druck

Gesellschaft

Anerkennung von Scheitern und Förderung von Fähigkeit die sich der Marktlogik entzieht sorgen für eine zufriedenere Gesellschaft

Eine Gesellschaft in der jeder sich mit seiner Arbeit identifiziert ist nicht nur sehr produktiv, sondern auch sehr zufrieden

Schöpferische Arbeit hat auch ohne Belohnung einen intrinsischen Wert

Wer gute schöpferische Tätigkeit leistet wird dafür früher oder später auch bezahlt verdient damit Geld und identifiziert sich somit mit seiner Arbeit

Wenn ihr Wissen wollt, wie ihr aus einen solchen Gerüst eine sinnvolle Argumentationskette baut und diese überzeugend vortragt, dann schaut doch beim nächsten Treffen mal vorbei. Wir debattieren jeden Donnerstag und im SoSe 2018 jeden zweiten Montag um 18:00 Uhr im TSG in Raum 1.024

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Semesterauftakttreffen SoSe 2018

„Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.“ Um unsere Internetpräsenz faustschlagartig zu verbessern und um Neugierigen zu zeigen, was wir so treiben, soll dieses Semester jede Debatte auf diesem Blog zusammengefasst werden.

 

Treffen am Donnerstag den 12.04.2018 (OPD)

 

„Harz IV ist die Antwort der Solidargemeinschaft auf Armut.“ Damit hat der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine kontroverse öffentliche Debatte über das Arbeitslosengeld II angestoßen.

Aus der SPD kam es in dieser Debatte zu dem Vorschlag ein solidarisches Grundeinkommen im Sinne eines sozialen Arbeitsmarktes einzuführen, der Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geben soll, indem diese dort in sozial sinnvollen aber nicht im freien Markt nachgefragten (bzw. angebotenen) Stellen arbeiten, die staatlich gefördert werden. Auch wir haben über diesen Vorschlag bei unserem Semesterauftakttreffen debattiert.

 

Folgende Tabelle zeigt stichpunktartig die Hauptstreitpunkte (Clash) der Debatte mit dazugehörigen Argumenten:

Regierung (Pro)

Opposition (Contra)

Menschenunwürdig

Integration in Gesellschaft durch Arbeit

Außenseiter Stellung bleibt (besseres Harz IV)

Anreizproblematik

Ermutigt wieder Arbeit aufzunehmen

Ermutigt weiterhin auf Staatskosten zu leben

Selbstverwirklichung durch Arbeit

Unabhängigkeit

erst recht Abhängigkeit

 

Treffen am Montag den 16.04.2018 (BPS)

 

Wenn plötzlich Außerirdische auf der Erde landen würden, die dem Menschen in Intelligenz und Anpassungsfähigkeit haushoch überlegen wären, würden wir es für richtig halten, wenn diese Menschen essen würden? Dieses Beispiel führt Precht für den Vegetarismus an. Auch unser Thema hieß dieses Mal: Wir sollten alle Vegetarianer werden.

Bei dem zu diesem Semester eingeführten Montagstermin wollen wir Debatten im British Parliamentary Style (BPS) führen um uns auch mal in einem anderen System zu üben. Wie das funktioniert erfährst du bei einem unserer Treffen.

Folgende Tabelle zeigt stichpunktartig die Hauptstreitpunkte (Clash) der Debatte mit dazugehörigen Argumenten:

Regierung (Pro)

Opposition (Contra)

Wert des tierischen Lebens

Ähnlichkeit zum Menschen (Gefühle, Bindungen, Erinnerungen)

Tiere haben, anders als Menschen kein Gewissen sie können nicht zwischen richtig oder falsch entscheiden

Höhere Intelligenz gibt kein Tötungsrecht, sondern vielmehr eine Pflicht zur rücksichtsvollen Lebensweise Survival of the fittest
Wo zieht man die Grenze? Es ist in Deutschland verboten Haustiere zu schlachten. Bei Elefantenjagden, Pelzfarmen oder Hundefleisch ist der Aufschrei stets groß. Kühe und Schweine stehen evolutionär mit diesen Tieren auf einer ähnlichen Stufe Wo zieht man die Grenze? Auch diverse Pflanze können kommunizieren und Daten speichern, bei Fischen und Insekten wissen wir dagegen nicht ob sie Gefühle haben, so haben diese auch kein Zentrales Nervensystem

Moralische Gebotenheit

Der Mensch kann nicht wollen selbst von einem höheren Wesen gegessen zu werden Der Mensch ist nicht nur ein höheres Tier, sondern etwas komplett Anderes (Würde, Gewissen, Ambition ect)
Der Mensch schadet sich selbst, wenn er grausam ist Es ist gerade nicht grausam oder unmoralisch Tiere zu töten

Entscheidungsfreiheit des Einzelnen

Freiheit heißt nicht frei von der Verantwortung das objektiv moralisch richtige zu tun Freiheit heißt jeder kann selbst definieren was moralisch richtig ist

 

 

Wir freuen uns auch in diesem Semester einige neue Gesichter bei uns begrüßen zu dürfen und wollen an dieser Stelle noch einmal alle Interesseierten ermutigen bei uns vorbeizuschauen.

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Debatte am 15.02.2018

In den Niederlanden wurde ein Opt Out Model für Organspenden eingeführt. Das bedeutet, jeder ist apriori Organspender, wenn er sich nicht explizit dagegen entscheidet. In Deutschland ist es bisher so, dass man sich explizit dafür entscheiden muss Organspender sein zu wollen. Auf dieser Grundlage haben war das Debattenthema diesmal das folgende: „Dieses Haus will, ein Opt Out Model für die Organspende einführen.“

 

Folgende Tabelle zeigt stichpunktartig die Hauptstreitpunkte (Clash) der Debatte mit dazugehörigen Argumenten:

Regierung (Pro)                                                                                                                                     Opposition (Contra)

Menschenwürde

Der Würde eines Toten unterliegt der Möglichkeit der Rettung eines Lebenden

 

Die Würde eines Menschen ist unabhängig von seinen Organen.

 

Das Leben eines anderen zu retten sich an sich etwas Würdevolles

Auch die Würde der noch lebenden Angehörigen wird dadurch verletzt

 

Es ist auch dem verstorbenen Menschen unwürdig sein Körper als „Ersatzteillager“ zu benutzen

 

Nur das freiwillige Spenden hat einen intrinsischen Wert (Mensch gibt einen Teil von sich)

Wahrung der Entscheidungsfreiheit

Opt Out Model sorgt dafür, dass Menschen gezwungen sind sich die unattraktive Frage zu stellen, was nach dem Tod mit ihren Organen passiert

 

Es besteht immer noch die Möglichkeit die „Out“ Option wahrzunehmen

 

Der Wille eines Toten unterliegt der Möglichkeit Leben zu retten

Opt Out Model sorgt dafür, dass künftige Organspende einfach hingenommen wird und sich nicht selbst mit der Frage auseinandergesetzt wird, was mit den Organen passieren soll

 

Der wahre Wille wird oft nicht zu ermitteln sein, wenn zB „Nichtspenderausweis“ unauffindbar

 

Der Wille des Lebenden besteht fort und ist für den Umgang mit dem Toten maßgeblich

Staatlicher Eingriff

Der Paternalismus ist gerechtfertigt, wenn dadurch mehr Leiden verhindert wird.

-> Nach einer utilitaristischen Analyse kann der Staat hier diese Entscheidung treffen.

Opt Out Model an sich ist zu paternalistisch

-> Staatliche Entscheidung was richtig ist

 

Wenn ihr Wissen wollt, wie ihr aus einen solchen Gerüst eine sinnvolle Argumentationskette baut und diese überzeugend vortragt, dann schaut doch beim nächsten Treffen mal vorbei. Wir debattieren jeden Donnerstag um 18:00 Uhr im TSG in Raum 1.024Debat

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Debatte am 18.01.2018

Die Debatte drehte sich dieses Mal um ein hochaktuelles Thema: „Dieses Haus glaubt, die SPD sollte (auf der Basis der Sondierungsergebnisse) mit der Union in Koalitionsverhandlungen gehen.“ Was die SPD an ihrem Bundesparteitag am 21.01.2018 beschließen will, haben wir heute schon mal debattiert. Ein klares Ergebnis war bei uns nicht erkennbar, aber wir hatten trotzdem mehr Spaß als die meisten Delegierten am Sonntag haben werden.

Folgende Tabelle zeigt stichpunktartig die Hauptstreitpunkte der Debatte und die jeweiligen Hauptargumente in den jeweiligen Streitpunkten:

Glaubwürdigkeit der SPD

Reg.: Verantwortung muss übernommen werden, Kredibilität gerade durch gute Politik und Durchsetzen der sozialdemokratischen Agenda Opp.: Widersprüche zu vorhergegangenen Äußerungen, SPD verkauft Werte für Ministerposten

Kann die SPD in der Opposition oder in der Regierung mehr bewegen?

Reg.: Inhalte können nur in der Regierung durchgesetzt werden, mehr Medienaufmerksamkeit in der Regierung -> Deutungshoheit der politischen Debatte,

Inhalte des Sondierungsprogrammes sind zumindest ein Schritt in die richtige Richtung und damit besser als Nichtstun in der Opposition

Opp.: Auch die Opposition kann die politische Debatte bewegen, die SPD kann der AfD nicht die Medienaufmerksamkeit des Oppositionsführers schenken, keine sozialdemokratischen Kernforderungen im Sondierungsergebnis

Ist die SPD eine Linke oder Mitte Links Partei?

Reg.: Die SPD ist eine Volkspartei und vertritt mehr als nur eine „Schicht“, der Kurs der politischen Mitte der GroKo ist gut für die SPD Opp.: Die SPD ist traditionell die Partei der Arbeiter und muss sich sozialistisch ausrichten, der Kurs der GroKo sollte von der SPD nicht mitgetragen werden

 

Kommt doch beim nächsten Mal auch vorbei!

Mehr Infos unter: https://de-de.facebook.com/DebattierclubErlangen/

 

FAQ:

WAS?
Wir debattieren zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen im Stile des British Parlamentry oder der offenen parlamentarischen Debatte. Wie das funktioniert erfahrt ihr bei unseren Treffen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Kommt einfach Vorbei!

WO?
Wir debattieren jeden Donnerstag im TSG 1.024 um 18:00 Uhr. Das theologische Seminargebäude befindet sich auf dem Campus der Geisteswissenschaften und ist an seiner roten Fassade gut erkennbar. der Eingang ist seitlich neben der Cafeteria gelegen. Da im Gebäude überall Bücher ausgestellt sind, dürfen dort keine Taschen oder Jacken mitgebracht werden. Diese können gegen ein Pfand von 2€ am Eingang in einen Spind gesperrt werden. Wir freuen uns drauf mit euch in einem der stilvollsten Räume der Uni debattieren zu dürfen!

WER?
Das Angebot richtet sich an jeden der das Debattieren gerne lernen würde oder bereits Erfahrung im Debattieren hat und nette Leute zum schlagkräftigen Austausch sucht. Wir sind zwar eng mit der Uni verknüpft stehen aber auch Nicht-Studenten offen. Wenn du glaubst, dass du Spaß am Debattieren haben könntest oder einfach lernen willst überzeugender aufzutreten, kannst du jederzeit vorbeikommen.

WARUM?
Durch das Debattieren lernt man nicht nur wie man überzeugend auftritt und Argumente richtig aufbaut, auch Selbstbewusstsein und Stimme und Sprachfähigkeit werden durch das freie Reden vor anderen geschult. Schlagfertigkeit und das Finden von Argumenten unter extremem Zeitdruck sind weitere Talente wir unsere Debattanten mitgeben können. Aber auch das kritische Reflektieren der eigenen Position wird durch die intensive Auseinandersetzung mit der Gegenmeinung gelernt.

FRAGEN?
Kontaktiere uns auf Facebook, via E-Mail (Streiten-mit-niveau@gmx.de) oder komm einfach vorbei: Donnerstag 18:00 Uhr in TSG 1.024.

WIR FREUEN UNS AUF DICH!

Treffen am 11.01.2018

Auch am 11.01.2018 wurde im Debattierclub wieder fleißig debattiert. Als Thema wurde ausgewählt: „Das Haus will Mathematik als Pflichtfach im bayerischen Abitur abschaffen.“ Dazu haben Regierung und Opposition folgende Argumente ausgetauscht:

Regierung Opposition
1. Förderung der Eigenverantwortung durch die Wahl 1. Mathematik ist extrem wichtig für ein Studium
2. Mathematische Talente und nicht wissenschaftliche Talente   getrennt fördern 2. Investition in das „Humankapital“
3. Mathematik bis zur 10. Klasse reicht als Basis für viele Studiengänge/Berufe 3. Transferleistungen von Mathematik auch in andere Fächer