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4. bis 7. Oktober 2017: „Politische Literatur. Debatten, Begriffe, Aktualität“ (Internationale Tagung)

Eveline Boehm, 12:09 Uhr in Allgemein, Germanistik, Tagung, Konferenz, Veranstaltung

Die Tagung „Politische Literatur. Debatten, Begriffe, Aktualität“zielt auf eine systematische Revision des Begriffs ‚politische Literatur‘, seiner poetologischen Konzeptionierungen und literaturwissenschaftlichen Modellierungen. Eine kritische Bestandsaufnahme und differenzierte Begriffsbestimmung scheint nötig, nachdem Debatten über das Politische der Literatur sowohl in literarischen als auch in medialen und wissenschaftlichen Diskursen gegenwärtig erneut an Aktualität gewinnen.
Noch bis vor wenigen Jahren wurde in der Wahrnehmung des Feuilletons die deutschsprachige Literatur seit den 1990er Jahren als weitgehend unpolitisch eingeschätzt. So konstatiert u.a. Frank Schirrmacher in der FAZ (18.3.2011): „In den siebziger und achtziger Jahren war die Literatur, waren die Schriftsteller in hohem Maße politisch engagiert. Dann wurde das Engagement wohlfeil und starb ab.“ Dass diese Diagnose für die letzten Jahre nicht mehr zutreffend ist, zeigt sich an der Hochkonjunktur politischer Inhalte (J. Erpenbeck, A. Khider), poetologischer Reflexionen (U. Draesner, K. Röggla, I. Trojanow) und medial inszeniertem, politischem Engagements (J. Zeh, N. Kermani). Als konkretes Beispiel kann die 3. Europäische Schriftstellerkonferenz im Mai 2016 in Berlin genannt werden, bei der 30 Autor/innen u.a. der Frage nachgingen, „welche Alternativen zu rein politischen und medialen Diskursen […] Schriftsteller beitragen [können]?“ (http://europaeischeschriftsteller konferenz.eu/about/). Ebenso intensiviert sich gegenwärtig auch die literaturwissenschaftliche Forschung zu diesen Phänomenen. Die jüngsten Publikationen und Veranstaltungen sind hierbei erfreulicherweise von einer großen Pluralität und Offenheit gezeichnet.
Im literaturwissenschaftlichen Diskurs – nicht erst der letzten Jahre – lassen sich jedoch zwei Problemkonstellationen identifizieren: Erstens begaben sich etliche Untersuchungen in eine bedenkliche Nähe zu ihren Untersuchungsgegenständen und wurden so selbst in politische Debatten verstrickt. Beispielsweise waren nicht wenige Untersuchungen der 1960er/70er Jahre – in Ost- wie Westdeutschland gleichermaßen – nicht nur politisch tendenziös gefärbt, sondern transportierten auch in ihrer Begrifflichkeit einen problematischen Dogmatismus. Ausnahmen stellen jene Ansätze dar, die um eine distanzierte Beobachterposition bemüht waren und gleichzeitig die Schwierigkeiten einer neutralen Methodik reflektierten. Zweitens erscheinen viele literaturwissenschaftliche Begriffe und Termini (z.B. ‚engagierte Literatur‘, ‚Tendenzliteratur‘, ‚eingreifendes Denken‘) bis in den gegenwärtigen Gebrauch hinein unscharf, sind sie doch in ihren impliziten Setzungen eng mit ihrem jeweiligen historischen Entstehungskontext verschränkt und können ohne diesen nicht verstanden bzw. eingeordnet werden. Eine Thematisierung dieser ‚theoretischen Getränktheit‘ bleibt oft aus oder führt bisher zu keinem Konsens.
Betrachtet man die Literaturgeschichte seit dem 19. Jahrhundert, werden wiederkehrend Phasen erkennbar, in denen ‚politische Literatur‘ bzw. verwandte Begriffe besonders virulent wurden. Wichtige Stationen waren (in der deutschsprachigen Literatur) politisch-ästhetische Konzepte um 1800, der Vormärz, die Literatur der Weimarer Republik, die Nachkriegsliteratur, hier insbesondere die 1960er Jahre, sowie schließlich die Nachwendezeit bis zur Gegenwart. Häufig waren dies zugleich auch Hochphasen einer theoretisch-wissenschaftlichen bzw. metapoetischen Reflexion des Begriffs bzw. Konzepts von ‚politischer Literatur‘. Zu denken ist beispielsweise an Robert Prutz’ Ästhetik der ‚Politischen Poesie‘, an Heinrich Heines Polemik gegen ‚Tendenzliteratur‘, an Walter Benjamins Kritik der ‚Linken Melancholie‘, an Jean-Paul Sartres Konzept der ‚littérature engagée‘ oder auch an Theodor W. Adornos ‚Engagement‘-Aufsatz. Bei einer kritischen Betrachtung der Begrifflichkeit ist folglich die systematisch-theoretische Perspektive notwendigerweise mit einer historischen zu verbinden. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die gegenwärtigen Veränderungen sowohl in der politischen Kultur als auch in der medialen Aufbereitung des Politischen/der Politik – namentlich durch die Neuen Medien –, müssen die Fragen nach der gesellschaftlichen Impulsfunktion, der definitorischen Bestimmung von politischer Literatur und dem literaturwissenschaftlichen Zugriff auf diese neu reflektiert werden.
Ziel der Tagung ist eine historisch orientierte Typologie sowie eine systematisch-theoretische Schärfung des Begriffs. Sie soll einen grundlegenden Beitrag zur kritischen Bestandsaufnahme der bisherigen Forschung, zur aktualisierten Fundierung und zur definitorischen Neuverortung des Begriffs ‚politische Literatur‘ leisten.

Das aktualisierte Tagungsprogramm

22. Juli 2017: Demokratische Haaransätze. Zur politischen Ikonographie von Haaren – Marie Antoinette bis Donald Trump

Eveline Boehm, 11:35 Uhr in Allgemein, Germanistik, Veranstaltung, Vortrag

Vortrag von Sebastian Haselbeck und Sasha Rossman (University of California, Berkeley) in deutscher und englischer Sprache

Benoît Binet, den Leibfriseur Ludwigs XIV., trieb die Idee um, eine Perücke für den König aus den Haaren aller Untertanen anzufertigen. Eine solche absolutistische Perücke aus Untertanenhaaren hat es nie gegeben, aber das Beispiel verdeutlicht, dass Haaren von Herrschern und Untertanen eine eminent politische Rolle zukommen kann. Zwischen Natur und Kultur – zwischen der Künstlichkeit ausgefallener Perücken von Marie Antoinette und der überbordenden natürlichen Haarpracht von Kaiserin Sissi – bilden Haare ein zentrales Element politischer Repräsentation. Noch heute erinnern die Perücken von Richtern des Commonwealth an die einstige politische Bedeutung falscher Haare, sie symbolisieren die Unberührbarkeit monarchischer und richterlicher Macht.
Doch welche Rolle spielen Haare, natürliche und falsche, in der Politik der Gegenwart? „Touch my hair!“ forderte Donald Trump im Herbst 2016 seine Anhänger auf, die er während seiner Wahlkampfveranstaltungen zu sich auf die Bühne gerufen hatte. Weshalb setzte Trump darauf, dass weibliche Anhänger die Echtheit seiner Haare auf der Bühne, vor laufenden Kameras und Mikrofonen der Weltpresse bestätigten? Welche Ermächtigung verbirgt sich hinter diesem Authentizitätsbeweis? Spielt in modernen Demokratien gerade die Berührbar- und Natürlichkeit von Politikerhaaren die ausschlaggebende Rolle?
Der Vortrag begibt sich auf die Spurensuche einer modernen Ikonographie der Haare, von den Perücken des Ancien Régime über Friedrich Nicolais umfangreiche Geschichte Über den Gebrauch der falschen Haare und Perrucken in alten und neuern Zeiten (1803) bis hin zu den ergrauten und vermeintlich natürlichen Haaren amerikanischer Präsidenten. Der Kunsthistoriker Sasha Rossman und der Literaturwissenschaftler Sebastian Haselbeck verfolgen anhand von Bildern und Texten Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen monarchischen und demokratischen Haaransätzen und eröffnen ein breites Panorama politischer Haare.
Eine Veranstaltung des Netzwerks ‚Berühren – literarische, politische und mediale Figurationen‘ in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Literatur und Kultur der Gegenwart der FAU Erlangen-Nürnberg und dem Erlanger E-Werk im Rahmen des Workshops Theorien und Praktiken des Berührens in der Gegenwartskultur.

Samstag, 22. Juli 2017, 18 Uhr, E-Werk, Kellerbühne
Eintritt frei
Kontakt: Dr. Sandra Fluhrer, Lehrstuhl für Komparatistik, sandra.fluhrer@fau.de

26.6.: Ch. Ganslmayer, Martin Luther 2.0: Luthers Spracharbeit aus heutiger Sicht

Andreas Blombach, 22:50 Uhr in Germanistik, Sprachwissenschaft, Veranstaltung, Vortrag

Wir möchten an dieser Stelle auf einen Vortrag im Rahmen der Reihe „Wissenschaft im Schloss“ hinweisen:

Dr. Christine Ganslmayer (Erlangen):
Martin Luther 2.0: Luthers Spracharbeit aus heutiger Sicht

Zeit: Montag, 26.6.2017, 18:30 Uhr
Ort: Erlangen, Kollegienhaus (Universitätsstraße 15), Raum 1.011 (Senatssaal)

Zum Inhalt des Vortrags (leicht angepasst übernommen von www.fau.de):
Sie war zwar nicht die erste Übersetzung ins Deutsche, dennoch gilt die Lutherbibel als ein Meilenstein. Bereits wenige Jahre, nachdem Martin Luther die Texte veröffentlicht hatte, fanden sie große Verbreitung – unter anderem wegen der gut verständlichen Sprache. Als „gewaltiger Dolmetzscher der gantzen Bibel“ wurde Luthers Leistung bereits in seiner Grabrede gewürdigt.
Christine Ganslmayer widmet sich in ihrem Vortrag dem Phänomen Luther aus sprachlicher Sicht: Wie hat der Theologe an seinem Text gefeilt und welche Sprache hat er verwendet? Mit welchen Experten hat er zusammengearbeitet? Wie hat er letztlich die Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache beeinflusst? Passend dazu wird Frau Ganslmayer einen Einblick in ihre aktuelle Forschung zu den erhaltenen Übersetzungsmanuskripten aus Luthers Hand geben.

26.6.17: Stil und Stilometrie mittelhochdeutscher Literatur

Eveline Boehm, 10:46 Uhr in Allgemein, Germanistik, Mediaevistik, Studium, Veranstaltung, Vortrag

Der Lehrstuhl für Germanische und Deutsche Philologie/ Germanistische Mediävistik
lädt herzlich ein zu folgendem Gastvortrag:

Prof. Dr. Gabriel Viehhauser (Universität Stuttgart)

„Stil und Stilometrie mittelhochdeutscher Literatur

Wann: 28. Juni 2017, 18 Uhr c.t.

Wo: Raum B 702, Bismarckstr. 1, Turm B, 91054 Erlangen

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Über Ihr Kommen würden wir uns freuen!

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Altyn Trummer
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Department Germanistik und Komparatistik

Lehrstuhl für Germanische und Deutsche Philologie

Interdisziplinäres Zentrum für Europäische
Mittelalter- und Renaissancestudien (IZEMIR)

Studienzuschusskommission
des Departments Germanistik und Komparatistik

Bismarckstraße 1 (Turm B), 91054 Erlangen
Tel.: 09131 – 85 22 418
Fax: 09131 – 85 26 997
E-Mail: altyn.trummer@fau.de
Raum B4A3

3.5.17: Konzertabend: In monte Sion

Eveline Boehm, 11:10 Uhr in Allgemein, Germanistik, Mediaevistik, Veranstaltung

In monte Sion

Konzertabend am 3.5.17

Ort: Katharinenssal in Kreuz+Quer; Haus der Kirche, Bohlenplatz 1 in Erlangen

Es laden herzlich ein der Lehrstuhl für Germanische und Deutsche Philologie in Verbindung mit dem IZEMIR.

 

6.-9.4.17: Wallenstein-Symposium

Eveline Boehm, 8:47 Uhr in Allgemein, Germanistik, Komparatistik, Literatur, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Mediaevistik, Studium, Tagung, Konferenz

Das Department Germanistik und Komparatistik (Prof. Dr. Dirk Niefanger), das Department Geschichte (Prof. Dr. Georg Seiderer) der FAU Erlangen-Nürnberg und das Historische Seminar (Prof. Dr. Birgit Emich) der Goethe-Universität Frankfurt/Main laden herzlich ein zum Interdisziplinären und Internationalen Symposium Wallenstein. Mensch. Mythos. Memoria

Nähere Informationen finden Sie hier:

Flyer

1.2.17: OMO — Mensch aus Schrift, Mensch als Schrift

Eveline Boehm, 12:22 Uhr in Germanistik, Mediaevistik, Studium, Veranstaltung, Vortrag

Der Lehrstuhl für Germanische und Deutsche Philologie/ Germanistische Mediävistik und
das Interdisziplinäre Zentrum für Europäische Mittelalter- und Renaissancestudien (IZEMIR)
laden herzlich ein zu folgendem Gastvortrag:

Prof. Dr. Manfred Kern
(Universität Salzburg)

OMO — Mensch aus Schrift, Mensch als Schrift

am 2. Februar 2017, 18 Uhr c.t.in Raum B 702, Bismarckstr. 1, Turm B, 91054 Erlangen

Die Einladung entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

 

Gastvortrag Tolkiens „Herr der Ringe“ und die altnordische Überlieferung

Isabelle Urban, 13:22 Uhr in Allgemein, Germanistik, Komparatistik, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Vortrag

Gastvortrag am Mittwoch, 1.2.2017: 18:00 – 22:00 Uhr; im Raum 00.14 PSG

„Am 3. Januar 2017 jährte sich zum 125. Mal der Geburtstag des britischen Gelehrten und Schriftstellers John Ronald Reuel Tolkien (1893-1973), der mit seiner Trilogie „The Lord of the Rings“ und zahlreichen weiteren Werken um das Mittelerde-Universum sowohl die Fantasy-Literatur entscheidend geprägt als auch markant zur Popularisierung der altnordischen Literatur und Mythologie beigetragen hat. Der Vortrag von Wilhelm Heizmann (Professor für Nordische Philologie an der LMU München) beleuchtet zentrale Aspekte von Tolkiens Rezeption der altskandinavischen Quellen und geht dabei insbesondere auf den Einfluss der isländischen Sagaliteratur auf Tolkiens fiktionalen Kosmos ein.“

14.12.16: Gastvortrag: ‚Weltliteratur‘ in der Frühen Neuzeit

Eveline Boehm, 8:48 Uhr in Allgemein, Germanistik, Literatur, Studium, Veranstaltung, Vortrag

Hiermit ergeht herzliche Einladung zum Gastvortrag von Herrn PD Dr. Andreas Keller

(Zentrum für Literaturforschung, Berlin / Universität Potsdam)

‚Weltliteratur‘ in der Frühen Neuzeit:

Seriöse Untersuchungskategorie oder wohlfeile Rückprojektion eines epochenfremden Begriffs?

Zeit: Mittwoch, 14.12.2016, 12.00  Uhr

Ort: Kleiner Hörsaal, Alte Mathematik, Bismarckstr. 1a

 

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Dirk Niefanger
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Bismarckstr. 1
91054 Erlangen
http://www.ndl.germanistik.phil.uni-erlangen.de/personal/professorinnen/dirk-niefanger.shtml

 

23.11.16: Franz Kafka – Das Familientier

Eveline Boehm, 13:59 Uhr in Allgemein, Germanistik, Veranstaltung

Begleitend zur Ausstellung ‚Dicker als Wasser‘ des Kunstpalais Erlangen lädt die Deutsche Kafka-Gesellschaft am Mittwoch, 23.11. 2016 um 19.00 Uhr herzlich zu einem Abend zum Thema ‚Franz Kafka – Das Familientier‘ im Innenhof des Palais Stutterheim in Erlangen ein.

Im Rahmen einer szenischen Lesung werden dabei von zwei Schauspielern Auszüge aus unterschiedlichen literarischen Kafka-Texten gelesen, in denen entweder klassische Familienfiguren auftreten oder über diese reflektiert wird, wie es unter anderem in ‚Das Urteil‘, ‚Die Verwandlung‘, ‚Das Schloss‘, aber auch in Briefstellen und Tagebucheinträgen der Fall ist. Beleuchtet werden sollen an diesem Abend die Familien-Typen Vater, Mutter, Kinder, Schwester und Verlobte. Ergänzend zu den Lesungen erfolgt eine kurze Reflexion darüber, auf welche Art und Weise Kafka mit diesen prototypischen Familienrollen verfährt. Dies wird ganz bewusst im Rahmen einer multiperspektivischen Annäherung durch die Vorstandsmitglieder der DKG vorgenommen (Prof. Dr. Harald Neumeyer, Dr. Agnes Bidmon, Dr. Manuel Illi, Dr. Sandra Fluhrer, Kristina Jobst, M.A.). Ziel des Abends soll damit zweierlei sein: Zum einen wird in einer historischen Perspektivierung die allmähliche Erosion klassischer Familienbilder um 1900 aufgezeigt, die mit dafür verantwortlich ist, dass sich mittlerweile neue und alternative Familienkonstellationen entwickelt und etabliert haben, wie sie in der Ausstellung ‚Dicker als Wasser‘ thematisiert werden. Zum anderen soll in einer systematischen Perspektivierung den Zuhörern ein neuer Blickwinkel auf die vermeintlich so biographisch überformten familiären Konstellationen und Typen in Kafkas Texten eröffnet werden, und das im Sinne eines Kaleidoskops, das kein ganzes und abgeschlossenes Bild zeichnen will, sondern Schlaglichter auf Formen der Inszenierung von Familie bei Kafka wirft.

 

Dr. Agnes Bidmon

FAU Erlangen-Nürnberg
Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Elitestudiengang Ethik der Textkulturen

Bismarckstraße 191054 Erlangen

Tel: 09131/85-22612Fax: 09131/85-22056

www.kafka-gesellschaft.dewww.facebook.com/DeutscheKafkaGesellschaft

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