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Career Service der Universität Erlangen-Nürnberg

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Nachwuchskräfte für internationale Aufgaben

Bonn/Essen, 28. Oktober 2020. Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Berufstätige aller Fachrichtungen mit einem Interesse an internationaler Zusammenarbeit können sich noch bis zum 15. Dezember für einen der 14 Plätze im renommierten Mercator Kolleg für internationale Aufgaben bewerben.

 

Die globalen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaften im 21. Jahrhundert stehen, sind vielfältig: Klimawandel, Digitalisierung, Migration, zunehmende ökonomische Ungleichheiten – allen ist gemein, dass sie sich nicht auf rein nationalstaatlicher Ebene lösen lassen. Diese Maxime der internationalen Krisenbewältigung hat uns die aktuelle COVID-19-Pandemie gerade wieder eindrücklich vor Augen geführt. In einem Jahr, in dem der Rückgriff auf nationalstaatliche Abgrenzung vielen Akteuren näherlag als das gemeinsame, staatenübergreifende Handeln, ist es umso wichtiger, junge Menschen, die Verantwortung für die globalen Herausforderungen von heute und morgen übernehmen möchten, in dieser Entscheidung zu bestärken und sie auf ihrem Weg in die internationale Zusammenarbeit zu begleiten. Dies ist die Zielsetzung des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben.

 

Das Programm fördert Hochschulabsolventinnen und -absolventen, deren letzter Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt und die eine verantwortungsvolle Tätigkeit in der internationalen Zusammenarbeit anstreben. Es vermittelt seinen Kollegiatinnen und Kollegiaten neben fachlichen Grundlagen der internationalen Zusammenarbeit auch Schlüsselkompetenzen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich während der einjährigen Förderung entsprechend ihrer Wünsche und Bedürfnisse weiter zu qualifizieren. Bis zum 15. Dezember 2020 ist die Bewerbung um eines der Fellowships für das Kollegjahr 2021/2022 möglich.

 

Das zwölfmonatige Programm umfasst zwei bis drei Stationen in international tätigen Organisationen, wo die Kollegiatinnen und Kollegiaten an einem Thema ihrer Wahl arbeiten können: Wie lassen sich die Transformationskosten von Umwelt- und Klimapolitik gesellschaftlich gerecht verteilen? Welche Regulierung Künstlicher Intelligenz ist notwendig, damit sie zum Wohle aller eingesetzt wird? Wie können intersektionale Perspektiven in der internationalen Zusammenarbeit zu mehr Gerechtigkeit und Verantwortung beitragen? Die Themen, mit denen sich die Kollegiatinnen und Kollegiaten während ihrer Förderung auseinandersetzen, sind vielfältig und spiegeln aktuelle und künftige gesellschaftliche Herausforderungen mit internationaler Dimension.

 

Die Geförderten erhalten im Ausland ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.800 Euro (1.500 Euro im Inland). Darüber hinaus stehen ihnen zusätzliche Mittel für alle weltweiten Reisekosten sowie die Teilnahme an Konferenzen und Sprachkursen zur Verfügung. Begleitend finden Seminare zur Entwicklung von Führungs- und Schlüsselkompetenzen statt.

 

Bewerbungsvoraussetzungen und Online-Bewerbung unter:
www.mercator-kolleg.de