Plugin RRZE-Downloads mit neuen Features

Das bekannte Plugin RRZE-Downloads kann nun Icons wahlweise als GIF, PNG oder SVG zu den Download-Links anzeigen.

Darüberhinaus ist die Anzeige von Vorschaubildern möglich. Voraussetzung hierfür ist, dass die Konfiguration des Webservers die Erstellung solcher Bilder im Upload-Prozess unterstützt. Sobald dies der Fall ist, braucht lediglich die Konstante PREVIEW_ENABLED in der config.php auf true gesetzt werden.

Im Menü unter Einstellungen kann festgelegt werden, ob das Icon bzw das Vorschaubild links oder rechts neben dem Text stehen, sowie die Größe des Icons und für welche Dateiformate diese Ansicht gelten soll.

Das Plugin kann sowohl im TinyMCE Editor als auch im neuen Gutenberg Editor verwendet werden.
Shortcode ist [downloads].

Ausführliche Informationen und insbesondere eine Aufstellung aller Attribute finden Sie unter https://www.wordpress.rrze.fau.de/plugins/fau-und-rrze-plugins/rrze-downloads/

Webcluster: Softwarekonfiguration auswählbar

Nachdem PHP in der Version 7.1, die auf unserem Webcluster in Verwendung ist, ab Dezember nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird, steht ein Update an – diesmal ändern sich allerdings außer der PHP-Version noch einige andere Punkte.

Unser derzeitiger Webcluster wird am 02.12.2019 auf PHP 7.2 umgestellt. Parallel dazu haben wir ein System vorbereitet, auf das wir alle Webauftritte schrittweise umziehen. Auf diesem neuen System finden sich diesmal alle aktiv unterstützten PHP-Versionen, die aktuelle Stable-Version (7.3) mit ionCube Loader sowie Python in den Versionen 2.7 und 3.6. Welche für Ihren Webauftritt verwendet werden soll, können Sie im Webmasterportal festlegen. Damit kann man diesmal als Webmaster den Zeitpunkt der Umstellung weitgehend selbst bestimmen.

Im Vergleich zum bisherigen Webcluster gibt es folgende Veränderungen:

    • Update auf Ubuntu 18.04
    • Unterstützung von HTTP/2
    • Auswahl der Softwarekonfiguration
    • Neuer Dialogserver kima.rrze.uni-erlangen.de – dort finden Sie PHP und Python in allen oben genannten Versionen vor

Diese Möglichkeit steht ab sofort allen Webauftritten offen, die über ein von der DFN-CA ausgestelltes Zertifikat verfügen und unser Webspace-Angebot nutzen. Dort findet sich im Webmasterportal bei den Daten des Webauftritts der Punkt „Backend“ und kann auf eine der oben genannten Varianten gesetzt werden. Sobald eine Variante gewählt ist, wird auf dem neuen System ein VirtualHost für den Webauftritt angelegt. Ab dann kann man mit einem Eintrag in die Hosts-Datei des eigenen Rechners den Webauftritt dort testen.

Bearbeiten Sie dazu die Hosts-Datei Ihres Client-Rechners und tragen dort als Server-IP die 2001:638:a000:1080::201 (IPv6) bzw. 131.188.16.201 (IPv4) ein. In etwa:
2001:638:a000:1080::201 www.beispiel.fakultaet.fau.de
Dieses System ist weltweit erreichbar.

Der Rest der Welt bekommt den Webauftritt derweil unverändert vom bisherigen Webcluster ausgeliefert.

Im Webmasterportal können Sie die Logdateien Ihres Webauftritts einsehen. Bitte überprüfen Sie die Inhalte der Server-Logs auf Fehler. Auf unseren Systemen ist die Fehlerbehandlung von PHP folgendermaßen konfiguriert:
error_reporting = E_ALL & ~E_DEPRECATED & ~E_STRICT
display_errors = Off
log_errors = On

Geloggt werden also alle Fehlermeldungen, explizit mit Hinweisen zu Coding-Standards und veralteten Funktionen. Ausgenommen sind Meldungen, die lediglich Hinweischarakter haben. Fehlermeldungen werden nur in die Logdatei geschrieben und nicht mit dem Seitenquellcode ausgegeben.

Im eigenen Webauftritt können Sie die Fehleranzeige auf zwei Arten verändern:

        • Mittels .htaccess-Datei lässt sich die Fehlerausgabe per php_value/php_flag setzen. Wenn man diese Definitionen noch in einen IfModule-Block setzt, dann kann man das Logverhalten des neuen Systems separat vom produktiven Webcluster konfigurieren:

          <If "%{ENV:SERVERFARM} == 'web-prop'">
          php_value error_reporting -1
          php_flag display_errors 1
          </If>
        • Direkt in den Skripten kann man die Fehlerausgabe auch ändern:

          error_reporting(E_ALL | E_STRICT);
          ini_set("display_errors", 1);

          Auch hier kann man die Einstellungen ausschließlich für das neue System ändern:

          if ($_ENV['SERVERFARM'] === 'web-prop') {
          error_reporting(E_ALL | E_STRICT);
          ini_set("display_errors", 1);
          }

Falls Ihr Webauftritt auf dem neuen System problemlos läuft, stellen wir ihn gerne für Sie um. Dazu ist lediglich eine Änderung der DNS-Einträge nötig. Bitte schreiben Sie uns mit der Angabe, um welchen Webauftritt es sich handelt und wann wir ihn umstellen sollen.

Bitte melden Sie sich auch bei uns, falls Sie einen Webauftritt betreuen, der von einer Umstellung profitieren würde, Sie die Möglichkeit dazu im Webmasterportal aber nicht finden – dann legen wir Ihnen ein DFN-Zertifikat an.

Tipps für eine bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen

Uns erreichen öfters Anfragen der folgenden Form:

Meine neuen Seiten werden nicht auf Google gelistet! Was läuft da schief? Was kann ich tun?

 

Oft kommen diese Fragen auch in dem Zusammenhang, dass man erst vor Kurzem den eigenen Webauftritt erneuert hat.

Hierzu ein paar kurze Hinweise und Tipps:

Wenn die fragliche Website  vor dem Relaunch lange nicht geändert wurde, kann und wird es sein, dass Google die Abstände zwischen dem Besuch des Google Bots automatisch so erhöht hat, dass dieser noch nichts von dem Relaunch mit bekam; Und daher auch die alten Seiten noch nicht aus dem Index entfernt und neue einfügte.

Sie können daher entweder warten, bis der Google Bot doch endlich vorbei kommt oder sich einen Google Webmaster Tools Zugang  holen und dort ihre Seite als Property anmelden. In dem Fall wird Google dann den Bot  losschicken und die Indizierung neu vornehmen (was aber auch bis zu einer Woche dauern kann).

Dies sorgt jedoch erstmal nur dafür, dass die Indizierung vorgenommen wird. Für eine gute Positionierung sorgt dies noch nicht.

Dafür Bedarf es Maßnahmen, die ihren Inhalt betreffen. Denn Google und auch andere Suchmaschinen werden die Relevanz der Inhalte Ihrer Webseite nach eigenen Algorithmen analysieren und im Vergleich zu anderen Webauftritten  stellen. Allen Algorithmen liegt ein Ziel zu Grunde: Gehaltvolle Webseiten mit wertvollen und relevanten Inhalten sollen höher gewertet werden als  Seiten, die eher inhaltsleer sind. 

Als Inhaltsleer werden auch Seiten gesehen, die überwiegend nur aus schönen Bildern, eingebundenen Fremdcontent (zum Beispiel Inhalte,  aus Social Media Plattformen, wie Facebook oder Twitter) oder auch aus einem Texten bestehen, die einen hohen Anteil an Keywords oder aktuellen Marketing-Begriffen aufweisen. Solche Seiten können im schlimmsten Fall zu einer Abwertung des gesamten Webauftritts führen.

Bei dem Erstellen von Inhaltsseiten können Sie zur Klärung ob diese relevant sind, sich selbst eine Frage stellen:

Würde ein Fachkollege eines anderen Lehrstuhls aus einer anderen Universität, die Seite verlinken und in seinen Vorlesungen oder Vorträgen als nützliche Quelle referenzieren?

 

Oder kurz gesagt: Enthält die Seite zitierwürdige Inhalte?

Kurz und knapp – Welche Maßnahmen sollten Sie ergreifen:

  • Stellen Sie ausreichend lange Texte bereit (mindestens 500 Worte). Schreiben Sie dabei nicht nur mit Buzzwords um das Thema rum, sondern gehen ins Detail. Nutzen Sie eine ordentliche Überschriftenhierarchie in den Inhaltsseiten, eine nicht zu hohe aber doch vorhandene Keyworddichte und geben Sie zugehörige Referenzen an.
  • Vermeiden Sie all zu lange Linklisten (nie mehr als 7 Links auf fremde Seiten in einem Inhaltsbereich).
  • Erklären Sie vorhandene Schemabilder oder Organigramme mit einem dazu gestellten nicht grafischen Text.
  • Verwenden Sie sinnvolle Titel für Ihren Webauftritt. Ein Titel der mit den netten Worten „Herzlich Willkommen auf der Seite des Lehrstuhls für …“ beginnt, erscheint beim ersten Lesen ganz nett. Macht diesen jedoch länger als nötig und hat keinen inhaltlichen Wert.
  • Einige Lehrstühle verwenden den Untertitel des Webauftritts gern dazu, den Namen des Lehrstuhlinhabers zu nennen. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass jemand, der ein spezielles Thema sucht, bereits den Namen des Lehrstuhlinhabers kennt. Und wenn er gezielt nach diesem sucht, würde er ohnehin direkt auf dessen Profil gelangen.  Nutzen Sie daher den Untertitel für einen Slogan oder der Auflistung der drei wichtigsten Kernthemen oder Keywords ihres Webauftritts.  Nutzen Sie die Begriffe mit denen Sie gefunden werden wollen.
  • Wenn Sie Kooperationspartner haben, welche Sie auf der Webseite prominent zeigen (zum Beispiel durch Logos oder eigenen Seiten), sorgen Sie dafür, dass die Kooperationspartner Sie ebenfalls auf deren Websites verlinken.  Eine Kooperation sollte stets in beide Richtungen wirken.

Die obigen Texte sind nur ein ersten Schritt um das Wesentliche abzudecken.

Eine ausführlichere Einführung in das Thema finden Sie in den Vortrag Einführung in die Suchmaschinenoptmierung.