Campusmanagement

Campusmanagement an der FAU

Inhalt

Schulungen: Online Prüfungsverwaltung

Bereits seit zwei Wochen finden Schulungen für Lehrende und interessierte Studenten zum Thema Online-Prüfungsverwaltung für die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge statt.
Alle Termine finden sich auf der Übersichtsseite und zusätzlich samt Online-Anmelde-Möglichkeit auf den Seiten des RRZE Schulungszentrums.

Premiere am Abend

…samt Premiere für System Engineer Stefan Roas, der diese Schulung hält.
Auch Wortschöpfungs-Premiere, gleich zu Beginn.
Frage: Wie nennt sich diese Tastenkombination:
CTRL + ALT + ENF ?

Richtig: „ConTRoL ALT ENtFernen“. Dachten wir auch.
Jetzt gerade zum ersten Mal gehört: „Contra Alt Entfernen„.
Nett.
Ähnlich wie heute Mittag ein vergleichsweise kleiner Kurs, auch ähnlich unaufgeregte, pragmatische Atmosphäre.
Während der Demonstration des Exports und Imports von Notenlisten fällt das Wort „Geil“ im Auditorium. Naja. Was aber immerhin zeigt, dass sich dieses Feature in der Nutzergunst immer weiter nach vorne zu arbeiten scheint.
Weitere von CIT nachgerüstete Funktionalitäten in den Prüfer-Oberflächen wie E-Mail an Prüfungsteilnehmer oder Alle auf Bestanden setzen (Prüfungsleistungen einer Prüfung, Anm. d. Red.) findet den gewohnt guten Anklang.
(Und wer diesen Blog-Post bis hierhin gelesen hat, in der Hoffnung, etwas über den Fernsehsender Premiere und sein Programm am Abend zu erfahren, der hoffe weiter auf das „semantische Web“.)

Zweiter (Schulungstag|Termin)

Mittags findet sich nur eine kleine Gruppe an Teilnehmer ein – verständlich, besonders heute, da ausnahmsweise die Sonne scheint und das triste Januargrau etwas lüftet.
Entsprechend die Atmosphäre im Kurs:
„Wir müssen ja irgendwie diese Masse an Bachelor-Prüfungsleistungen in den Griff kriegen.

Ah-ha, und dafür gibts dieses mein campus.

Sieht ja ganz nett aus.

Na, dann nutzen wir das.  „Let’s get this done.“
Wenig Diskurs im Kurs, viel erfreulicher Pragmatismus.

Erster Termin, zweiter Schulungstag

Dieses Mal geleitet von Anja Molitor aus dem CIT-Team.
10 Personen, Teilnehmerquerschnitt: alle Zielgruppen vertreten, vom Professor über den wissenschaftlichen Assistent bis hin zur Sekretärin.
Und erneut ist eine der ersten Fragen/Bitten:
„Ich muss für meinen Vorgesetzten die Leistungen zukünftig verbuchen. Könnte ich bitte einen Login haben, mit dem ich alle Prüfungen meiner Organisationseinheit (sprich: Lehrstuhl, Anm. d. Red.) sehe und dafür dann die Noten verbuchen?“
Verständlich aus Anwendersicht, rechtlich leider so nicht haltbar.
Die Forderung ist, dass Prüfungsleistungen individuell verbucht werden müssen, damit nachvollziehbar bleibt, welche(r) DozentIn welche Leistung zu welchem Zeitpunkt verbucht hat. Deshalb bekommt jede(r) Lehrende mit Prüfberechtigung einen Zugang zu mein campus, mit dem er/sie dann seine/ihre eigenen Prüfungsergebnisse eingeben muss. Dieser Zugang wird bis KW 6 (4.2.08 – 8.2.08) mit der Hauspost verschickt sein.
In dieser Schulung zeigt sich aber auch etwas, was man in Zeiten von Web 2.0, eGovernance, Ajax, SOA und Konsorten schnell und zu leicht vergisst: längst nicht sind alle Menschen sattelfest in der Nutzung eines PCs und des World Wide Webs.  Und entsprechend anstrengend ist die Bedienung von mein campus für diese Personen. Der webbasierte Ansatz der Online-Prüfungsverwaltung und damit von mein campus ist zwar die einzige Möglichkeit, die Prüfungsverwaltung des Bologna-Prozesses an der multilokalsten Universität Deutschlands, der FAU, in der kurzen Zeit (seit April 2007, Anm. d. Red.) technisch zu unterstützen. Aber sicherlich auch nicht die allesglücklichseligperfektpassendeeierlegendeundsoweiter Lösung.

Abends mit CIT

Letzter Live-Bericht am ersten Schulungstag. Und Full house, sozusagen. Die Schulung ist komplett ausgebucht, alle Plätze besetzt.
Demographisch -mit Verlaub- gesehen ist die Zusammensetzung ähnlich der der beiden ersten Schulungen heute: vor allem jüngere DozentInnen, dazu SekretärInnen als VertreterInnen von ProfessorInnen, primär aus dem Bereich der Technischen Fakultät.
Einer der ersten Fragen ist nach der UnivIS-Anbindung.

Antwort:
UnivIS-POS Schnittstelle konzipiert, aber noch nicht fertig programmiert.
Das ist insofern wichtig, da ja bereits jetzt für das kommende Sommersemester 2008 die UnivIS seitens der-Einträge -eben auch für Veranstaltungen für das Bachelor-/Master-Studium- gemacht werden müssen. Und eben leider noch nicht mittels der „neuen“ Modul-Verwaltung im UnivIS, die ein
essentieller Teil der UnivIS-POS Schnittstelle ist. Wir hoffen auf die
config eG und blicken gen Wintersemester 2008/09.
Zweite Frage, direkt hinterher: ist an eine Veranstaltungsverwaltung gedacht?
Antwort: ja,
schon seit längerem. Wir hoffen, mit zusätzlichem Personal ausgestattet zu werden, um für die FAU auf Basis des UnivIS samt Integration in mein campus eine Veranstaltungsverwaltung zur Verfügung stellen zu können.
Was gut ankam bei den Teilnehmern des ersten Schulungstages:

  • Design der Oberflächen („Hübsch!“, murmelt der Teilnehmer neben mir)
  • Excel Im- und Export von Notenlisten
  • Möglichkeit, alle Teilnehmer einer Prüfung mit einem Mausklick auf bestanden zu setzen
  • Möglichkeit, eine E-Mail an alle Teilnehmer einer Prüfung zu senden

Mittags bei Frau Wack

Sehr lästig: die Performance des Schulungs-Systems. Dort entstehen Wartezeiten, die besonders während der Schulung extrem lästig sind. Aber die best orchestrierte Drei-Säulen-Architektur samt Virtualisierung und Hochverfügbarkeit kann trotzdem nicht die Grenzen der Physik aushebeln: wir operieren an den Hardware-Grenzen der Systeme (drei physikalische Server momentan). Wie auch schon richtig vom System-Engineer Ihres Vertraues vermutet.
In diesem Kurs sind die Teilnehmer sehr aufmerksam, was die Bedienbarkeit des Systems angeht. Im Fachjargon Usability, samt Information Architecture. Und obwohl wir die Oberflächen des QISPOS Systems bereits auf den barrierearm konzipierten (sprich: gut bedienbaren) Vorlagenkatalog portiert haben, lassen sich die QISPOS Workflows nur in geringem Umfang anpassen. Womit uns dann leider die Hände gebunden sind, was Verbesserungen im Bedienungsablauf angeht.
Später, 17:00 Uhr, gleiche Welle, letzte Schulung für den heutigen Tag.

Schulungen starten

Fünf Teilnehmer hatten sich über das RRZE Kurssystem für den ersten Schulungstermin für das neue Prüfungsverwaltungssystem mein campus angemeldet – und sind auch erschienen.
Live von der Veranstaltung mit diesen Zeilen berichtet, wird eines recht schnell klar: die Lehrenden haben verschiedenste Ansprüche an das System. Und viele Fragen. Das Konzept der Modularisierung und der damit verbundenen Teil-Verschulung der wissenschaftlichen Lehre muss sich erst setzen.
Meist nachgefragt:

  • Im- und Export von Notenlisten
  • Eingabe von detaillierten Prüfungsleistungen (erreichte Punkte, maximale Punkte, etc.)

Sehr gut aufgenommen werden die Erweiterungen am QISPOS System, die von CIT gemacht wurden – beispielsweise die Möglichkeit, interaktiv alle Teilnehmer einer Prüfung auf bestanden zu setzen.
Großes Erstaunen über die Zweitprüferregelung: an der FAU gilt, dass für schriftliche Prüfungen, die nicht bestanden sind, ein Zweitkorrektur (mit Prüfungsberechtigung!) die Prüfung „nachkorrigieren“ muss.
Diese erste Schulung entwickelt sich so eher zum Diskurs zwischen allen Teilnehmern und Schulungsleiter Dietmar Lanz – so nicht geplant, jedoch gern gesehen.
Heute, 9.1.08, geht es um 12:00 Uhr mit der nächsten Schulung weiter, diesmal gehalten von Simone Wack. Und natürlich wieder mit einem Live Bericht an dieser Stelle.