Das Doktoranden-Service-Center

der Medizinischen Fakultät

Inhalt

Ausschreibung „Doktorandenförderung Versorgungsforschung“ Stiftung Hufeland-Preis

Die Stiftung Hufeland-Preis lobt seit 1960 jährlich den wohl renommiertesten Preis für Prävention und Versorgungsforschung aus. Getragen wird die Stiftung durch die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer, die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. sowie der Deutschen Ärzteversicherung AG.

Seit drei Jahren wird parallel dazu die finanzielle Unterstützung von Dissertationen auf dem Gebiet der Versorgungsforschung ausgelobt. Bis zu zwei Dissertationen werden mit einem Betrag von jeweils 5.000 Euro unterstützt.

Zur Teilnahme berechtigt sind Doktoranden/Doktorandinnen, welche den „Dr. med.“ bzw. „Dr. med. dent“ anstreben und die sich in ihrer Arbeit mit der Versorgungsforschung befassen.

Mit der Bewerbung einzureichen sind:

-die erstellte Promotion
-die schriftliche Beurteilung durch den Doktorvater/die Doktormutter
-die Vita des Bewerbers/der Bewerberin.

Die Abgabefrist für Bewerbungen ist der 31. Oktober 2019

Die Bewerbungen sind unter dem Stichwort „Doktorandenförderung Stiftung Hufeland-Preis“ zu senden an:

„Hufeland-Preis“
Notar Dr. Christoph Neuhaus
Kattenbug 2
50667 Köln

Weitere Informationen ersehen Sie aus der beigefügten Pressemitteilung

Für Fragen steht das Sekretariat der Geschäftsführung,
Frau Brigitte Könemann zur Verfügung
(Telefon 0221 148-36106, email brigitte.koenemann@aerzteversicherung.de)

Experimentelle Doktorarbeit im Bereich chronisch entzündlicher Darmerkrankungen/ Mukosale Immunologie zu vergeben

In der Medizinischen Klinik I ist im Bereich chronisch entzündlicher Darmerkrankungen/ Mukosale Immunologie eine Doktorarbeit zu vergeben.

  • Experimentelle zellbiologische Arbeit zur Adaptation von intestinalen Epithelien an Entzündungsvorgänge
    1. Laborbetreuung durch naturwissenschaftliche Doktoranden gewährleistet
    2. Freisemester wünschenswert
    3. ggf. Stipendium möglich

Interessierte Bewerber wenden sich bitte an:
Dr. med. Moritz Leppkes (moritz.leppkes@uk-erlangen.de)

Experimentelle medizinische Doktorarbeit zu vergeben in der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik

Thema der Arbeit: Züchtung von funktionellem Skelettmuskelgewebe für den späteren klinischen Einsatz

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
Experimentelle Doktorarbeit Plastisch- und Handchirurgische Klinik

Ansprechpartnerin für Fragen und ggf. eine Bewerbung ist:
Dr. med. Aijia Cai

Plastisch- und Handchirurgische Klinik
Universitätsklinikum Erlangen
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen
aijia.cai@uk-erlangen.de

Infoveranstaltung „Promovieren an der Medizinischen Fakultät“ im SoSem 2019

Wir laden Sie ein zur Infoveranstaltung „Promovieren an der Medizinischen Fakultät“ am Dienstag, 2. Juli 2019 im kleinen Hörsaal im Hörsaalzentrum Ulmenweg.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und dauert ca. 2 Stunden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit der Veranstaltung möchten wir gerne Studierende, Promovierende und Betreuerinnen und Betreuer von Promovierenden über das Promotionsverfahren, die gute wissenschaftliche Praxis und insbesondere über die neue Rahmenpromotionsordnung der FAU informieren, die im Februar 2019 in Kraft getreten ist.

Infoveranstaltung_SoSem2019

Doktorarbeit zu vergeben in der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik

Titel: Die spezifischen Zell-Zellinteraktion zwischen ADSCs und ECs im Rahmen der osteogenen Differenzierung

Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Züchtung von bioartifiziellen Knochenersatzgeweben, dem sog. Tissue Engineering. In aktuellen Vorarbeiten konnte unsere Arbeitsgruppe erstmalig zeigen, dass die Kokultivierung von Stammzellen aus dem Fettgewebe (ADSCs) und Endothelzellen (ECs) das Zellüberleben, angiogene Vorgänge sowie die osteogene Differenzierung stimuliert.

In dieser grundlagenwissenschaftlich ausgelegten Arbeit sollen die Zell-spezifischen Interaktionen zwischen ADSCs und ECs im Kontext der osteogenen Differenzierung untersucht werden.

Sie werden hierbei ein breitgefächertes Methodenspektrum kennenlernen wie etwa Zellkultur, PCR, ELISA, negative Immunoselektion, gene silencing sowie einen Einblick in tierexperimentelle Arbeitsweisen bekommen.

Ein Freisemester ist für die Erstellung dieser Arbeit nicht zwingend notwendig.

Sollten Sie Interesse an einer spannenden Arbeit in einem jungen Team interessiert sein, würde ich mich über Rückmeldung freuen.

Betreuer: Dr. med. D. Steiner                    Doktorvater: Prof. Dr. med. A. Arkudas

Ansprechpartner für Fragen und ggf. eine Bewerbung ist:

Dr. med. Dominik Steiner
dominik.steiner@uk-erlangen.de
www.plastische-chirurgie.uk-erlangen.de

Medizinische Doktorandenstellen in der Med. Klinik 1

In der Medizinischen Klinik I sind im Bereich chronisch entzündlicher Darmerkrankungen/Darmimmunologie zwei experimentelle medizinische Doktorarbeiten zu vergeben.

Es handelt sich dabei um Projekte mit folgenden Themen:

  • Untersuchung der Auswirkung eines neuartigen Integrin-Antagonisten auf die Ausprägung von intestinaler Entzündung
  • Untersuchung der Mechanismen des Peptids GPR15L auf Darmhoming und Mikrobiom

Bei beiden Arbeiten handelt es sich um translationale Studien mit dem Ziel neuer Erkenntnisse zur Pathogenese und zukünftigen Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die Bereitschaft zu einem Freisemester wäre vorteilhaft, ist aber keine Voraussetzung.

Interessierte Bewerber wenden sich bitte an Dr. med. Sebastian Zundler (sebastian.zundler@uk-erlangen.de).

 

Promotionstipendium für Medizindoktoranden – Erika-Giehrl-Stiftung

Derzeit lobt die Erika-Giehrl-Stiftung eine Stipendium von 1000 € pro Monat über 1 Jahr aus für „bedürftige“ Medizinstudenten, die eine experimentelle Doktorarbeit machen und sich dafür ca. 1 Jahr ganztägig der Doktorarbeit widmen. Eine Bedürftigkeit besteht, wenn der Studierende sich sein Studium z.B. durch Nebenjobs weitgehend selbst finanziert oder Bafög bezogen hat oder bezieht (müsste dann unterbrochen werden).

Bewerber aus der Stadt Amberg oder dem Landkreis Amberg-Sulzbach sind bei der Stipendienvergabe bevorzugt zu berücksichtigen. Die Voraussetzungen sind erfüllt, wenn der Bewerber dort geboren ist oder dort seine Hochschulzugangsberechtigung erworben hat.

Sofern sich aus der Stadt Amberg oder dem Landkreis Amberg-Sulzbach keine geeigneten Bewerber finden, können auch an andere Studierende der FAU Promotionsstipendien vergeben werden.

Bewerber schicken bitte per Mail bis zum 13. Mai 2019 eine Bewerbung an Frau Prof. Schiebel (katrin.j.schiebel@fau.de), die folgende Unterlagen beinhaltet:

  • die Zulassung zu einer Promotion an der FAU und eine Bestätigung und Empfehlung des Betreuers  (Betreuungsvereinbarung) incl. Umfang der Tätigkeit, Anmeldung bei life@fau
  • ein inhaltliches und zeitliches Arbeitsprogramm für das Promotionsvorhaben
  • eine formlose Bewerbung mit Lebenslauf
  • eine Begründung für die Bedürftigkeit, die beinhaltet, wie das Studium bisher finanziert wurde
  • die Verbindung zu Amberg ist ggf. durch entsprechende Urkunden zu belegen (kein Muss für eine Bewerbung)

 

Ansprechpartnerin bei Fragen und ggf. für eine Bewerbung ist:

Prof. Dr. rer. nat. Katrin Schiebel

Forschungskoordinatorin der Medizinischen  Fakultät
Dekanat der Medizin
Krankenhausstr. 12
Raum 2.113 Gebäudeteil A
91054 Erlangen
Tel. 09131-8524604
Fax: 09131-8522224
katrin.j.schiebel@fau.de

Neue Rahmenpromotionsordnung der FAU – wichtige Änderungen für medizinische Promotionen

Am 20. Februar 2019 ist die dritte Satzung zur Änderung der Rahmenpromotionsordnung der FAU in Kraft getreten.

Neufassung der Rahmenpromotionsordnung der FAU (RPromO)

In diesem Dokument finden Sie Erläuterungen zu zwei Änderungen in der RPromO, die für die medizinischen Promotionen wichtig sind:

Änderung_RPromO_Pflichtexemplare und Sperrvermerk

 

Für Doktorandinnen und Doktoranden, die nach dem 20.2.2019 zum Promotionsverfahren zugelassen wurden, gilt die neue Rahmenpromotionsordnung.

Für Doktorandinnen und Doktoranden, die vor dem 20.2.2019 zum Verfahren zugelassen wurden, aber noch keine fertige Doktorarbeit im Promotionsbüro abgegeben haben (=Eröffnung des Verfahrens), gilt die neue Rahmenpromotionsordnung, es sei denn sie erklären bis spätestens 30. Juni 2019 schriftlich gegenüber dem zuständigen Promotionsbüro, dass sie das Verfahren nach alter RPromO zu Ende führen möchten. 

Für Doktorandinnen und Doktoranden, deren Verfahren vor dem 20.2.2019 bereits eröffnet wurde, gilt die alte Rahmenpromotionsordnung.

Mit allen Fragen wenden Sie sich bitte an nina.vaughn@uk-erlangen.de

Doktoranden gesucht in der experimentellen Chirurgie!

In der Arbeitsgruppe für experimentelle Chirurgie der Chirurgischen Klinik werden Doktorandinnen und Doktoranden gesucht für die Bearbeitung zweier Fragestellungen:

SMAD4 Mutation und Chemoresistenz von Pankreaskarzinomen

KRAS Mutation und Chemoresistenz von Pankreaskarzinomen

Fragen und ggf. eine Bewerbung richten Sie bitte direkt an:
Prof. Christian Pilarsky
Professor für Chirurgische Forschung
christian.pilarsky@uk-erlangen.de

 

Dissertationsthema für Mediziner am LS Medizinische Informatik

Evaluation der Geschwindigkeit und Genauigkeit alternativer Berechnungsinstrumente für klinische Anwendungen des Bayes-Theorems

Kurztitel: App-Evaluation für klinische Anwendungen des Bayes-Theorems (Themenausschreibung Dr. med.)

 

Aufgrund des Bayes-Theorems abgeleitete Häufigkeitsschätzungen sind klinisch nützlich, allerdings unterstützt unsere Intuition die praktische Berechnung kaum, so dass die Anwendung im Behandlungsalltag viele Ärzte überfordert (Gigerenzer). Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden (Kopfrechnen, Zettel u. Stift) versprechen elektronische Berechnungsinstrumente eine verbesserte Präzision und Geschwindigkeit, setzen allerdings die Bedienung geeigneter technischer Werkzeuge voraus.

Screenshot einer interaktiven App zur klinischen Anwendung des Bayes-Theorems.

In der vorliegenden Arbeit soll anhand einer App zur Unterstützung Bayes-basierter Häufigkeitsschätzungen (siehe Abbildung) praktisch erprobt werden, inwieweit diese die Geschwindigkeit und Genauigkeit beispielhafter Schlussfolgerungen gegenüber nicht-unterstützten Berechnungswegen verbessert. Hierzu soll ein Parcours mit realistischen Berechnungs- und Interpretationsaufgaben in Verbindung mit einer didaktisch abgestimmten Einführungspräsentation vorbereitet und mit Medizinstudenten getestet werden. Die Bewertung der Gebrauchstauglichkeit des getesteten Prototyps soll hierbei auch alternative Interaktionskonzepte (bspw. Maus-Steuerung vs. Multi-Touch), technische Plattformen (mobile Endgeräte vs. Webanwendung) sowie grafische Darstellungsoptionen vergleichen

Ansprechpartner: