Das Doktoranden-Service-Center

der Medizinischen Fakultät

Inhalt

Doktorarbeit zu vergeben in der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik

Titel: Die spezifischen Zell-Zellinteraktion zwischen ADSCs und ECs im Rahmen der osteogenen Differenzierung

Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Züchtung von bioartifiziellen Knochenersatzgeweben, dem sog. Tissue Engineering. In aktuellen Vorarbeiten konnte unsere Arbeitsgruppe erstmalig zeigen, dass die Kokultivierung von Stammzellen aus dem Fettgewebe (ADSCs) und Endothelzellen (ECs) das Zellüberleben, angiogene Vorgänge sowie die osteogene Differenzierung stimuliert.

In dieser grundlagenwissenschaftlich ausgelegten Arbeit sollen die Zell-spezifischen Interaktionen zwischen ADSCs und ECs im Kontext der osteogenen Differenzierung untersucht werden.

Sie werden hierbei ein breitgefächertes Methodenspektrum kennenlernen wie etwa Zellkultur, PCR, ELISA, negative Immunoselektion, gene silencing sowie einen Einblick in tierexperimentelle Arbeitsweisen bekommen.

Ein Freisemester ist für die Erstellung dieser Arbeit nicht zwingend notwendig.

Sollten Sie Interesse an einer spannenden Arbeit in einem jungen Team interessiert sein, würde ich mich über Rückmeldung freuen.

Betreuer: Dr. med. D. Steiner                    Doktorvater: Prof. Dr. med. A. Arkudas

Ansprechpartner für Fragen und ggf. eine Bewerbung ist:

Dr. med. Dominik Steiner
dominik.steiner@uk-erlangen.de
www.plastische-chirurgie.uk-erlangen.de

Medizinische Doktorandenstellen in der Med. Klinik 1

In der Medizinischen Klinik I sind im Bereich chronisch entzündlicher Darmerkrankungen/Darmimmunologie zwei experimentelle medizinische Doktorarbeiten zu vergeben.

Es handelt sich dabei um Projekte mit folgenden Themen:

  • Untersuchung der Auswirkung eines neuartigen Integrin-Antagonisten auf die Ausprägung von intestinaler Entzündung
  • Untersuchung der Mechanismen des Peptids GPR15L auf Darmhoming und Mikrobiom

Bei beiden Arbeiten handelt es sich um translationale Studien mit dem Ziel neuer Erkenntnisse zur Pathogenese und zukünftigen Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die Bereitschaft zu einem Freisemester wäre vorteilhaft, ist aber keine Voraussetzung.

Interessierte Bewerber wenden sich bitte an Dr. med. Sebastian Zundler (sebastian.zundler@uk-erlangen.de).

 

Promotionstipendium für Medizindoktoranden – Erika-Giehrl-Stiftung

Derzeit lobt die Erika-Giehrl-Stiftung eine Stipendium von 1000 € pro Monat über 1 Jahr aus für „bedürftige“ Medizinstudenten, die eine experimentelle Doktorarbeit machen und sich dafür ca. 1 Jahr ganztägig der Doktorarbeit widmen. Eine Bedürftigkeit besteht, wenn der Studierende sich sein Studium z.B. durch Nebenjobs weitgehend selbst finanziert oder Bafög bezogen hat oder bezieht (müsste dann unterbrochen werden).

Bewerber aus der Stadt Amberg oder dem Landkreis Amberg-Sulzbach sind bei der Stipendienvergabe bevorzugt zu berücksichtigen. Die Voraussetzungen sind erfüllt, wenn der Bewerber dort geboren ist oder dort seine Hochschulzugangsberechtigung erworben hat.

Sofern sich aus der Stadt Amberg oder dem Landkreis Amberg-Sulzbach keine geeigneten Bewerber finden, können auch an andere Studierende der FAU Promotionsstipendien vergeben werden.

Bewerber schicken bitte per Mail bis zum 13. Mai 2019 eine Bewerbung an Frau Prof. Schiebel (katrin.j.schiebel@fau.de), die folgende Unterlagen beinhaltet:

  • die Zulassung zu einer Promotion an der FAU und eine Bestätigung und Empfehlung des Betreuers  (Betreuungsvereinbarung) incl. Umfang der Tätigkeit, Anmeldung bei life@fau
  • ein inhaltliches und zeitliches Arbeitsprogramm für das Promotionsvorhaben
  • eine formlose Bewerbung mit Lebenslauf
  • eine Begründung für die Bedürftigkeit, die beinhaltet, wie das Studium bisher finanziert wurde
  • die Verbindung zu Amberg ist ggf. durch entsprechende Urkunden zu belegen (kein Muss für eine Bewerbung)

 

Ansprechpartnerin bei Fragen und ggf. für eine Bewerbung ist:

Prof. Dr. rer. nat. Katrin Schiebel

Forschungskoordinatorin der Medizinischen  Fakultät
Dekanat der Medizin
Krankenhausstr. 12
Raum 2.113 Gebäudeteil A
91054 Erlangen
Tel. 09131-8524604
Fax: 09131-8522224
katrin.j.schiebel@fau.de

Neue Rahmenpromotionsordnung der FAU – wichtige Änderungen für medizinische Promotionen

Am 20. Februar 2019 ist die dritte Satzung zur Änderung der Rahmenpromotionsordnung der FAU in Kraft getreten.

Neufassung der Rahmenpromotionsordnung der FAU (RPromO)

In diesem Dokument finden Sie Erläuterungen zu zwei Änderungen in der RPromO, die für die medizinischen Promotionen wichtig sind:

Änderung_RPromO_Pflichtexemplare und Sperrvermerk

 

Für Doktorandinnen und Doktoranden, die nach dem 20.2.2019 zum Promotionsverfahren zugelassen wurden, gilt die neue Rahmenpromotionsordnung.

Für Doktorandinnen und Doktoranden, die vor dem 20.2.2019 zum Verfahren zugelassen wurden, aber noch keine fertige Doktorarbeit im Promotionsbüro abgegeben haben (=Eröffnung des Verfahrens), gilt die neue Rahmenpromotionsordnung, es sei denn sie erklären bis spätestens 30. Juni 2019 schriftlich gegenüber dem zuständigen Promotionsbüro, dass sie das Verfahren nach alter RPromO zu Ende führen möchten. 

Für Doktorandinnen und Doktoranden, deren Verfahren vor dem 20.2.2019 bereits eröffnet wurde, gilt die alte Rahmenpromotionsordnung.

Mit allen Fragen wenden Sie sich bitte an nina.vaughn@uk-erlangen.de

Doktoranden gesucht in der experimentellen Chirurgie!

In der Arbeitsgruppe für experimentelle Chirurgie der Chirurgischen Klinik werden Doktorandinnen und Doktoranden gesucht für die Bearbeitung zweier Fragestellungen:

SMAD4 Mutation und Chemoresistenz von Pankreaskarzinomen

KRAS Mutation und Chemoresistenz von Pankreaskarzinomen

Fragen und ggf. eine Bewerbung richten Sie bitte direkt an:
Prof. Christian Pilarsky
Professor für Chirurgische Forschung
christian.pilarsky@uk-erlangen.de

 

Dissertationsthema für Mediziner am LS Medizinische Informatik

Evaluation der Geschwindigkeit und Genauigkeit alternativer Berechnungsinstrumente für klinische Anwendungen des Bayes-Theorems

Kurztitel: App-Evaluation für klinische Anwendungen des Bayes-Theorems (Themenausschreibung Dr. med.)

 

Aufgrund des Bayes-Theorems abgeleitete Häufigkeitsschätzungen sind klinisch nützlich, allerdings unterstützt unsere Intuition die praktische Berechnung kaum, so dass die Anwendung im Behandlungsalltag viele Ärzte überfordert (Gigerenzer). Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden (Kopfrechnen, Zettel u. Stift) versprechen elektronische Berechnungsinstrumente eine verbesserte Präzision und Geschwindigkeit, setzen allerdings die Bedienung geeigneter technischer Werkzeuge voraus.

Screenshot einer interaktiven App zur klinischen Anwendung des Bayes-Theorems.

In der vorliegenden Arbeit soll anhand einer App zur Unterstützung Bayes-basierter Häufigkeitsschätzungen (siehe Abbildung) praktisch erprobt werden, inwieweit diese die Geschwindigkeit und Genauigkeit beispielhafter Schlussfolgerungen gegenüber nicht-unterstützten Berechnungswegen verbessert. Hierzu soll ein Parcours mit realistischen Berechnungs- und Interpretationsaufgaben in Verbindung mit einer didaktisch abgestimmten Einführungspräsentation vorbereitet und mit Medizinstudenten getestet werden. Die Bewertung der Gebrauchstauglichkeit des getesteten Prototyps soll hierbei auch alternative Interaktionskonzepte (bspw. Maus-Steuerung vs. Multi-Touch), technische Plattformen (mobile Endgeräte vs. Webanwendung) sowie grafische Darstellungsoptionen vergleichen

Ansprechpartner:

Seminarprogramm des Graduiertenzentrums für das SoSem 2019

Das Graduiertenzentrum der FAU bietet überfachliche Informationsveranstaltungen und Seminare für Promovierende und PostDocs.

Insbesondere hinweisen möchten wir Sie auf die folgenden drei Veranstaltungen für Mediziner im SoSem 2019:
Dozentin ist Frau Prof. Dr. Katrin Schiebel (Forschungsreferentin)

  • 23. und 24.4.2019: Erstellen einer Dissertation in der Medizin
  • 07.05.2019: Drittmitteleinwerben in den Lebenswissenschaften
  • 08.05.2019: Karrierewege in der Hochschulmedizin

Das gesamte Seminarprogramm finden Sie hier:

Seminarprogramm_Graduiertenzentrum_SoSem2019

Die Anmeldung ist über die Webseite möglich:

https://www.fau.de/graduiertenzentrum/kurse-und-veranstaltungen/

 

Studentische Forschungskonferenz MMS ScienceCon der LMU München – jetzt anmelden!

Wir möchten Sie auf die studentische Forschungskonferenz MMS ScienceCon der LMU München aufmerksam machen.

Teilnehmen dürfen Studierende aller Medizinischen Fakultäten Bayerns ab dem 1. Semester, entweder um selbst ein Forschungsprojekt vorzustellen oder als Zuhörer, ohne selbst zu präsentieren.

Eine Teilnahme ist auch dann möglich, wenn Sie noch ganz am Anfang Ihres (Promotions-) Projektes stehen oder (bisher) nur negative Daten generiert haben. Ziel der Forschungskonferenz ist es, Studierenden die Gelegenheit zu geben das Präsentieren zu üben, sich auszutauschen und sich gegenseitig sinnvoll zu unterstützen.

Die Veranstaltung findet statt am Samstag den 15.6.2019, voraussichtlich von 9-16 Uhr.

Das detaillierte Programm steht noch nicht fest. Der Keynote-Sprecher wird Prof. Christoph Klein sein, das Thema seines Vortrags ist Gentherapie.

Alle Informationen zur Konferenz und das online Anmeldeformular finden Sie unter https://www.mms-sciencecon.med.uni-muenchen.de/index.html

Das diesjährige Motto ist: Inspiring curiosity

Abstracts können bis zum 26.5.2019 eingereicht werden.

Ansprechpartnerin für alle Fragen ist:

Dr. Johanna Canady
Koordination Lehre@LMU
Bereich Forschungsförderung
Referentin für Personalisierung und Diversität
Biomedizinisches Centrum
Großhaderner Straße 9
82152 Planegg-Martinsried
Tel. : +49-89-2180-75335
johanna.canady@med.lmu.de

Experimentelle Doktorarbeit zu vergeben!

In der Gruppe für angewandte Matrixbiologie und translationale Fibroseforschung geleitet von Prof. Dr. med. Jörg Distler ist eine experimentelle medizinische Doktorarbeit mit dem Thema „Ermittlung des mechanischen Phänotyps der aktivierten Leukozyten bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen“ ab dem 01.05. zu vergeben.

Es handelt sich bei der vorliegenden Doktorarbeit um die Bestimmung der mechanischen Eigenschaften der zirkulierenden Leukozyten von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen wie der systemischen Sklerose, der rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis, der Spondylitis ankylosans oder Vaskulitiden. Diesen Erkrankungen liegt eine unkontrollierte Aktivierung des Immunsystems zugrunde.

Die Hypothese dieser Studie wäre, dass zwischen dem mechanischen Phänotyp der Leukozyten auf der einen Seite und deren Aktivität, bzw. der Ausprägung der klinischen Manifestationen dieser Erkrankungen auf der anderen Seite einen engen Zusammenhang besteht. Der mechanische Phänotyp einer Zelle kann mithilfe einer Methode, einer sogenannten Real-Time Deformability Cytometry (RT-DC) ermittelt werden. Hierbei wird mithilfe eines Durchflusszytometer-ähnlichen Geräts die Verformung der Zellen gemessen.

Diese Methode und alle notwendigen Techniken sind bereits etabliert. Mehr darüber kann der folgenden Webseite entnommen werden: https://www.zellmechanik.com/Technology.html

Angewandte Methoden:

  • Isolierung der PBMCs (Peripheral Blood Mononuclear Cells, mononukleäre Zellen des peripheren Blutes) von den Patienten mit den oben erwähnten Erkrankungen
  • Messungen der PBMCs an dem RT-DC-Gerät
  • Auswertung der Daten
  • Erheben der Patientendaten und Bestimmung der klinischen Korrelationen zwischen diesen und den RT-DC-Messungen

Wir bieten:

  • Fundierte Einarbeitung in das Themengebiet und den angewandten Methoden
  • intensive Betreuung des Projektes
  • Spannendes Forschungsumfeld, Seminare und Fortbildungsveranstaltungen

Notwendige Qualifikationen:

  • Gute Englischkenntnisse
  • Spaß und Begeisterung an experimenteller wissenschaftlicher Arbeit

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:

E-Mail: alexandru-emil.matei@uk-erlangen.de ; Joerg.Distler@uk-erlangen.de

Doktorarbeit in der Medizinischen Klinik 1 zu vergeben

In der medizinischen Klinik I ist im Bereich chronisch entzündliche Darmerkrankungen/Darmimmunologie eine experimentelle medizinische Doktorarbeit zu vergeben.

Die Arbeit umfasst die Mitarbeit an translationalen Studien zur Pathogenese von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, insbesondere zur Rolle von Integrinen. Die Bereitschaft zu einem Freisemester wäre vorteilhaft, ist aber keine Voraussetzung.

Interessierte Bewerber wenden sich bitte an Dr. med. Sebastian Zundler (sebastian.zundler@uk-erlangen.de)