Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

Doktorandenstatus an deutschen Universitäten

In einem Offenen Brief zur Einführung eines Promovierendenstatus an den deutschen Hochschulen fordert die Promovierenden-Initiative (www.promovierenden-initiative.de), Doktorandinnen und Doktoranden an den Unis als eigene Statusgruppe anzuerkennen. An vielen deutschen Universitäten ist die Situation bislang unübersichtlich: Manche Promovierende zählen als Mitarbeiter/innen, andere sind aufgrund der Immatrikulation zum Promotionsstudium Angehörige der Uni, externe Doktoranden haben häufig jedoch keinerlei Status an der Universität, obwohl auch sie eine wichtige Forschungsleistung erbringen. Trotz des wichtigen Beitrags von Promovierenden gebe es bisher nicht einmal verlässliche und vollständige Daten über die Anzahl von Promovierenden an den deutschen Hochschulen, kritisiert die Initiative.

Die FAU ist hier glücklicherweise schon einige Schritte weiter: Mit Änderung der Grundordnung der Universität im vergangenen Jahr sind Promovierende, die an der Graduiertenschule der FAU registriert sind, Mitglieder der Universität, auch wenn sie nicht als Studierende immatrikuliert sind und nicht in einem Beschäftigungsverhältnis zur Universität stehen (§17a Grundordnung). Durch die Registrierung ist außerdem gewährleistet, dass die Doktorandinnen und Doktoranden an der FAU auch in ihrer Zahl und Vielfalt wahrgenommen werden. Im Augenblick wird außerdem diskutiert, wie die Statusgruppe der Promovierenden stärker an den Formen der Mitbestimmung beteiligt werden kann.

Volunteers wanted for tests on visual ability

At the eye department of the University Hospital majored sports medicine in Erlangen, volunteers are searched for who would like to participate in tests on visual ability. The tests  will be done  with a very interesting and non-invasive way, a perceptual learning training program based on a gesture control 3D video game. The doctoral project is willing to help people, no matter how good/bad vision they are right now, to improve their visual ability, especially on the 3D stereo vision.

The participant will also get benefit while finishing the test.

Further information

Deadline 15 June 2012: „Nachwuchsakademie OFFSPRing“ offers Scientific Perspectives in Reproduction

“Nachwuchsakademie OFFSPRing” offers Scientific Perspectives in Reproduction

The “Nachwuchsakademie OFFSPRing – OFFering Scientific Perspectives in Reproduction” is a DFG-funded programme that supports selected young researchers in the compilation of their first full DFG proposal. The idea of the programme, coordinated and designed by a number of group leaders of DFG-funded Research Units and the Priority Programme, is based on the fruitful cooperation of their research groups in reproductive science in local and nationwide networks. Many young scientists are attracted to enter these programmes as they will be trained to perform cutting edge research in reproduction sciences. The Nachwuchsakademie aims to enable young researchers a mid- to long term perspective in reproduction science and to generate their own academic identity as well as to strengthen the field in reproductive science and to create a sustainable scientific environment. Up to twelve participants will selected for OFFSPRing.

Application criteria and process

Young scientists and clinicians who are at an early postdoc level (up to six years after their doctorate), can apply for the participation in the OFFSPRing programme by providing a full CV, list of publications and a short two to three pages draft of their pilot project by e-mail. The target group consists of young scientists/clinicians who have compiled their doctorate degrees in the field of reproductive sciences, ideally in the areas of physiology, cell biology, endocrinology or embryology. The participant should have experience in research laboratories and be familiar with common laboratory procedures and methods. Ideally participants should have performed independent experimental research projects focussing on in vitro or in vivo model systems using animals or humans. Excluded are candidates who already have obtained individual DFG grants. DFG funded fellowships are no exclusion criteria.

Deadline for applications is 15 June 2012. Successful applicants will be informed in July 2012.

Further information

Deadline 31.07.2012: Wissenschaftspreis im Datenschutz und in der Datensicherheit

Die Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD) vergibt einen Wissenschaftspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit. Der Preis beträgt 5.000 Euro. Möglich ist eine Aufteilung zwischen mehreren Arbeiten.

Bevorzugt werden Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen. Berücksichtigt werden fertiggestellte oder in der Fertigstellung befindliche Abschlussarbeiten und Doktorarbeiten. Zugelassen sind Arbeiten aus den Bereichen der Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Informatik und anderen Anwendungsdisziplinen.

Die Arbeiten müssen mit Befürwortung des betreuenden Hochschullehrers/der betreuenden Hochschullehrerin bei der GDD-Geschäftststelle bis zum 31.07.2012 eingereicht werden.

Weitere Informationen

Deadline: 31. August 2012 – Förderpreis von der Volkswagenstiftung

Bereits zum zweiten Mal schreibt die VolkswagenStiftung den Förderpreis für die beste deutschsprachige wissenschaftliche Nachwuchspublikation des Jahres aus.

Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird zusammen mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis verliehen. Selbstbewerbungen sind nicht möglich.

Verlage können sich mit jeweils bis zu drei Titeln beteiligen. Es dürfen Bücher mit dem Erscheinungsdatum zwischen dem  1. September 2011 und dem 31.August 2012 eingereicht werden.

Die Teilnehmer sollten in der Regel nicht älter als 35 Jahre alt sein.
Einzureichen sind die Unterlagen bis zum 31. August 2012.

Weitere Informationen

 

Deadline 12.Juli 2012: 10. DocNet Management Symposium St. Gallen (23.11.2012)

Am 23. November 2012 findet an der Universität St. Gallen das 10.  DocNet Management Symposium statt. Das diesjährige Thema lautet „Macht des Vertrauens – Herausforderungen und Perspektiven in Krisenzeiten“ und soll von ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Das DocNet Management Symposium wird vom Verein der Doktoranden (DocNet) der Universität St.Gallen organisiert und möchte daher vor allem Promovierende ansprechen.

Ergänzend zum Symposium wird ein Begleitbuch mit ausgewählten Beiträgen von Professor/innen, Promovierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen erscheinen. Hierfür können Beiträge bis 12. Juli 2012 eingereicht werden. Bitte senden Sie Ihre Beiträge an jens.vollmar@unisg.ch. Nähere Informationen zum Thema erhalten Sie im beigefügten Call for Papers.

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an das diesjährige Organisationsteam des DocNet Teams wenden.

Organisationsteam:
Isabella Hoffend (isabella.hoffend@unisg.ch),
Jens Vollmar (jens.vollmar@unisg.ch),
Roman Becker (roman.becker@unisg.ch)

DocNet — Doctoral Network at the University of St.Gallen
Dufourstrasse 50
CH-9000 St.Gallen
www.docnet-hsg.ch

Deadline 25.06.12: Promotionsstipendien im neuen Promotionskolleg „Bildung als Landschaft“

An der FAU gibt es ein neues Promotionskolleg: Unter dem Titel „Bildung als Landschaft“ sollen Promovierende  Lernprozesse aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen erforschen. An dem kooperativen Promotionskolleg sind außer der FAU die Evangelische Hochschule Nürnberg und die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg beteiligt,  finanziert wird das Programm von der Hans-Böckler-Stiftung.

Bewerbungen um eines der acht ab dem 1.1.2013 zu vergebenden Promotionsstipendien können bis 25. Juni 2012 eingereicht werden. Die Ausschreibung richtet sich vor allem an Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Soziale Arbeit, Religionspädagogik, Elementarpädagogik oder Erwachsenenbildung sowie Personen, die das erste Staatsexamen für das Lehramt an Grund-, Haupt- oder Realschule abgeschlossen haben.

Weiterführende Informationen

DIY: DFG Science TV

Öffentlichkeitsarbeit wird in der Wissenschaft immer wichtiger. Auf vielfältige Weise öffnen Forschende ihre Türen und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit dem Internetportal DFG Science TV eine Plattform geschaffen, auf der DFG-geförderte Forschungsprojekte ihre Arbeit in Kurzfilmserien präsentieren können und so einen „Blick über die Schulter“ erlauben. Die DFG ermuntert geförderte Projekte, diese Möglichkeit zu nutzen.

Die im Jahr 2008 etablierte Onlineplattform setzt auf größtmögliche Authentizität: Im Mittelpunkt der Filme stehen die Forschenden und ihre wissenschaftlichen Untersuchungen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beteiligten Projekte greifen dabei selbst zur Kamera. Dafür werden sie zuvor von professionellen Kameraleuten und Filmproduzenten in Kameraführung, Tontechnik und weiteren Fragen der Filmgestaltung geschult. Gemeinsam mit den Profis entwickeln die Forschenden Storyboards, an denen sie sich bei ihren Dreharbeiten orientieren. Die gesamte technische Ausrüstung wird den Projekten zur Verfügung gestellt. Das von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelieferte Rohmaterial verdichten die beteiligten Filmproduzenten im Anschluss zu dreiminütigen Kurzfilmen. Zu jedem Forschungsprojekt entsteht mit redaktioneller Unterstützung eine Serie von mindestens sechs dreiminütigen Kurzfilmen auf Deutsch und Englisch, die dann im Internet unter www.dfg-science-tv.de veröffentlicht werden.

Mit den zweisprachigen Filmen erhalten die Projekte ein modernes Kommunikationsinstrument, mit dem sie ihre wissenschaftliche Arbeit zusätzlich national und international anschaulich präsentieren können. Die bisher beteiligten Projekte zeigen ihre Filme beispielsweise auf ihren eigenen Internetseiten oder nutzen sie für Vorträge, auf Ausstellungen und Kongressen, in der Lehre und für die Anbahnung internationaler Kontakte.

Projekte, die an DFG Science TV teilnehmen möchten, können sich jederzeit formlos bei ifu Bonn bewerben. Der Auswahlprozess erfolgt in enger Abstimmung mit der DFG.

Weiterführende Informationen: Ansprechperson für DFG Science TV: Susanne Roth, ifu Bonn, Hummerichs Bitze 19, 53229 Bonn, Tel. +49 228 432170, Mobil: +49 171 9356584, s.roth@ifu-Bonn.com

Informationen rund um die „Modularisierung“ im Internet unter: www.dfg.de/foerderung/antragstellung/programme_und_module

HRK-Präsidium: Leitlinien für die Sicherung der Qualität von Promotionen

Elf Leitlinien zur Qualitätssicherung in Promotionsverfahren hat das Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) verabschiedet und in Hamburg der Mitgliederversammlung vorgelegt. Das Präsidium hat die promotionsberechtigten Hochschulen aufgefordert, diese Richtlinien in den Gremien, die für die Promotion Verantwortung tragen, zu beraten und sie sich zueigen zu machen.

Unter anderem sollen die Promotionsordnungen so gestaltet und angewandt werden, dass in jeder Phase Transparenz und Integrität der wissenschaftlichen Praxis sichergestellt sind.

Das Präsidium verwies darauf, dass die HRK durch ihre früheren Empfehlungen bereits wesentlich zur Qualität der Promotion in Deutschland und zur Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens beigetragen hat. Mit dem jetzt verabschiedeten Papier wurden diese Empfehlungen weiter entwickelt.

In den Leitlinien werden transparente Zulassungsverfahren für Doktorandinnen und Doktoranden und eindeutig formulierte Zugangsvoraussetzungen gefordert. Auf deren Grundlage entscheidet die Fakultät über die Annahme. Ab diesem Zeitpunkt sollen die Doktorandinnen und Doktoranden als solche registriert und in ihrer Forschungsarbeit begleitet werden.

Für die Phase der Arbeit an einer Promotion betont das HRK-Präsidium eine Betreuungspflicht der Universität und empfiehlt unter anderem:

Die Anforderungen an Betreuende (Kontakthäufigkeit, Statusgespräche) und Doktoranden (Arbeitsberichte) sollen in einer Promotionsvereinbarung festgehalten werden. Unter anderem soll dafür Sorge getragen werden, dass die Arbeit an der Dissertation in der Regel in drei Jahren abgeschlossen werden kann. Um ein förderliches Forschungsumfeld zu schaffen, sei eine – gegebenenfalls auch überregionale – Vernetzung einer größeren Anzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an verwandten Themen arbeiten, besonders geeignet. So sollen die wechselseitige Unterstützung und der fachliche Austausch gefördert werden.

Die Verantwortung für die Beurteilung der Qualität der Promotion liegt bei der von der Fakultät bestimmten Prüfungskommission. Die Gutachten müssen, so die HRK-Leitlinien, unabhängig voneinander erfolgen und dürfen nicht in Kenntnis anderer Gutachten geschrieben werden. Damit die Notengebung in jedem Fall nachvollziehbar und vergleichbar ist, seien fachspezifische Kriterien heranzuziehen.

(Die Leitlinien im Wortlaut findet sich hier)