Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

Förderausschreibung der Gerda Henkel Stiftung – „Demokratie“ und „Lost Cities“

Die Gerda Henkel Stiftung startet zwei internationale Förderschwerpunkte. Sie sind interdisziplinär angelegt und richten sich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung

Mit der Initiative „Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung“ reagiert die Stiftung auf jüngere Erfahrungen, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist: Rechtsstaat und Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und Verpflichtung auf das Gemeinwohl werden relativiert und eingeschränkt. Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit den Auseinandersetzungen über die gesellschaftliche Ordnung, wie sie von der Antike bis heute geführt werden, befassen wollen.

Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt

Der zweite Schwerpunkt ist den schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städten, den so genannten Lost Cities, gewidmet. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen gerade zahlreiche solcher Lost Cities entstehen. Doch ist das Phänomen schon älter und seit Entstehung der Stadtkultur ein Kennzeichen urbaner Geschichte. Im Schwerpunkt Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt“ sind Forscherinnen und Forscher eingeladen, Projekte zu den vielfältigen Dimensionen verlassener Städte durchzuführen.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2018. Nähere Informationen und Aktuelles zur Gerda Henkel Stiftung finden Sie auf der zugehörigen Stiftungswebseite.

Emerging Talents Initiative: Bewerbungsschluss 9. September

Neue Runde in der Emerging Talents Initiative: Bis 9. September bewerben!

Das Nachwuchsprogramm Emerging Talents Initiative (ETI) startet in eine neue Ausschreibungsrunde – die Bewerbungsfrist endet am 9. September. Das Programm unterstützt gezielt exzellente Nachwuchswissenschaftler/innen der FAU, um innerhalb der Förderlaufzeit (12 Monate) einen Antrag bei einem externen Fördergeber einreichen zu können (z. B. Deutsche Forschungsgemeinschaft oder European Research Council). Die maximale Fördersumme beträgt 15.000 Euro. In diesem Rahmen dürfen individuell alle Maßnahmen beantragt werden, die zur Vorbereitung des geplanten Drittmittelantrags nützlich sind (z. B. Personalmittel, Verbrauchsmaterial, Reisemittel). Geförderte bekommen außerdem ein begleitendes Zusatzangebot (z. B. Kurse zur Antragstellung, Mentoring, Nachwuchsnetzwerk).

Zielgruppe des Programms sind promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen zu Beginn ihrer Karriere, deren Lebenslauf und Forschungsprofil bereits das Potential für eine Laufbahn in der Wissenschaft aufweisen. Bewerben können sich solche „Emerging Talents“ bis zu sechs Jahre nach der Promotion. Sie dürfen weder habilitiert sein noch die Zwischenevaluierung im Rahmen der Juniorprofessur durchlaufen haben. Während der ETI-Förderung müssen sie an der FAU tätig sein. Besondere Berücksichtigung finden Förderanträge von Frauen und Erstantragstellenden. Ausgenommen sind Nachwuchswissenschaftler/innen der Medizinischen Fakultät; diese können durch eigene Programme (z.B. ELAN / IZKF – Erstantragstellerprogramm) gefördert werden.

Alle Informationen und erforderlichen Unterlagen zur Bewerbung finden Sie auf der ETI-Webseite: www.eti.fau.de. Für weitere Fragen steht Ihnen das Referat F3 gerne zur Verfügung (Frau Dr. Anne Buhmann, 85-26344 und Jeanette Hefele, 85-23269).

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Japan Society for the Promotion of Sciences (JSPS) Rundschreiben und Neues vom Club Nr. 02/2018

Die Ausgaben 63 und 64 des JSPS Quarterly sind erschienen. Das JSPS Quarterly wird zentral von der JSPS in Tokyo veröffentlicht und steht unter http://www.jsps.go.jp/english/e-quart/index.html bereit.

Das JSPS Rundschreiben Nr. 02/2018 sowie die Mitteilung des JSPS-Clubs stehen als direkter Download und unter www.jsps-bonn.de bzw. www.jsps-club.de zur Verfügung.

Bitte beachten Sie weiterhin die derzeitigen Antragsmöglichkeiten für folgende Programme:

  • JSPS Postdoctoral Fellowship short-term, Bewerbungsschluss: 31.07.2018. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des DAAD
  • JSPS Postdoctoral Fellowship standard. Informationen finden Sie auf der Webseite der AvH
  • JSPS Invitation Fellowship (short term und long-term), Bewerbungsschluss (für das Fiskaljahr 2019): 03.-07.09.2018. Informationen finden Sie auf der JSPS Homepage
  • Gemeinsame Forschungsprojekte mit dem DAAD, Bewerbungsschluss: 05.09.2018. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des DAAD

Joachim Herz Stiftung – Fördermittel zur Unterstützung der strukturierten Graduiertenförderung

Graduiertenförderung vernetzen: 3 x 250.000 Euro für Promotionsprogramme in den Naturwissenschaften

Die Joachim Herz Stiftung möchte Universitäten dabei unterstützen, ihre Aktivitäten im Bereich der strukturierten Graduiertenförderung in den Naturwissenschaften zu verstärken, auszubauen oder neu aufzustellen. Im Rahmen dessen vergibt die Stiftung im Sommer / Herbst 2018 Fördermittel. Der Schwerpunkt der geförderten Aktivitäten liegt in den Naturwissenschaften. Unterstützt wird z.B. die Einrichtung einer Stelle, der Aufbau einer Angebots-Plattform für Workshops aller angegliederten Graduiertenschulen, oder die Einführung neuer Konzepte, die beispielsweise

  • die Betreuungsqualität erhöhen
  • zusätzliche Qualifizierungsangeboten schaffen,
  • die Vereinbarkeit von Promotion und Familie unterstützen,
  • Karrierewege außerhalb der Wissenschaft aufzeigen,
  • Doktoranden untereinander vernetzen,
  • Übergänge (Studium – Promotion oder Promotion – PostDoc) erleichtern,
  • oder bestehende Angebote bekannter machen.

Es werden drei Konzepte mit je bis zu bis zu 250.000 Euro gefördert, die innerhalb von fünf Jahren verwendet werden können. Es können keine Kosten erstattet werden, die vor Bewilligung der Förderung entstanden sind. Neben der finanziellen Förderung werden im Laufe der Förderung Vernetzungstreffen aller geförderten Institute und weiteren Interessenten stattfinden, um Ideen und Best Practice Beispiele auszutauschen.

Antragsberechtigt sind alle deutschen, mit Promotionsrecht ausgestatteten Universitäten, ihre MIN-Dekanate und naturwissenschaftlichen Fachbereiche. Gerne können Fachhochschulen und/oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
als Partner eingebunden werden, soweit es sich um juristische Personen des öffentlichen Rechts oder eine als gemeinnützig anerkannte Körperschaften handelt.

Stichtag ist der 30. September 2018. Nähere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter: www.joachim-herz-stiftung.de/graduiertenfoerderung.

BAYHOST – Finanzielle Reise- und Projektunterstützung 2018

  1. Forschungsaufenthalte von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern (Maximale Fördersumme: 1.000 Euro)
  2. Internationale akademische Projekte (Maximale Fördersumme: 3.000 Euro)
  3. Praktika im östlichen Europa (Förderpauschale: 450 Euro)

Der Antragsschluss ist in allen drei Programmen der 27. Juli. Nähere Informationen finden Sie auf der BAYHOST-Webseite.

Förderung von Ausgründungen: EXIST-Forschungstransfer: bis 31.07.2018 bewerben

EXIST-Forschungstransfer fördert Forscherteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland, die Entwicklungsarbeiten zur Klärung grundlegender Fragen einer Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in technische Produkte und Verfahren durchführen, die darauf basierende Geschäftsidee zu einem Businessplan ausarbeiten und die geplante Unternehmensgründung gezielt vorbereiten.

Das Programm ist zweistufig: In der Förderphase 1 wird eine Arbeitsgruppe aus 3 wissenschaftlichen Gründern und einem betriebswirtschaftlichen Gründer für einen Zeitraum von 18 Monaten sowie Sachkosten von bis zu 250.000 Euro (in Ausnahmefällen auch höher) gefördert (100 Prozent Förderquote). Für die anschließende Förderphase 2 beträgt der nicht rückzahlbare Zuschuss in das Gründungsunternehmen 180.000 Euro (bei 75 Prozent Förderquote).

Die Beantragung erfolgt über die Gründerberatung bzw. das Gründernetzwerk der jeweiligen Hochschule (Terminvereinbarung möglichst frühzeitig unter: scientrepreneur@fau.de) und ist vorbereitungsintensiv. Die aktuelle Bewerbungsfrist läuft vom 01. bis 31.07.2018, die darauffolgende Bewerbungsfrist vom 01. bis 31.01.2019.

Nähere Informationen finden Sie auf der EXIST-Webseite.

DAAD PRIME Ausschreibung 2018

Nach vier Auswahlrunden mit einer Kofinanzierung aus BMBF- und EU-Mitteln setzt der DAAD das Förderprinzip „Stellen statt Stipendien“ mit der PRIME Ausschreibung 2018 aus nationalen Mitteln des BMBF fort.

Zeitplan der aktuellen Ausschreibung:
  • Bewerbungsfrist:                      31. August 2018
  • Auswahlergebnis:                     Februar 2019
  • frühester Förderbeginn:         1. April 2019
  • spätester Förderbeginn:         1. August 2019

Im Gegensatz zu den Vorjahren verzichtet das PRIME-Programm fortan auf einen Nachweis für Englisch-Sprachkenntnisse. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Programm haben erwiesen, dass bei Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit einer realistischen Förderperspektive die sprachliche Befähigung in aller Regel außer Zweifel steht. Dementsprechend sind die Einladungsschreiben der gastgebenden Institute als Nachweis, dass die Gastgeber die Bewerberinnen und Bewerber inhaltlich und sprachlich für befähigt halten, das vorgeschlagene Forschungsprojekt durchzuführen, ausreichend. Forschungsvorhaben für welche weitere Sprachkenntnisse erforderlich sind (Fremdsprachen bzw. auch Deutsch-Kenntnisse bei ausl. Bewerbern) benötigen weiterhin einen Nachweis der Sprachkenntnisse.

Die vollständige Ausschreibung sowie ein FAQ-Bereich für häufige Fragen und Antworten finden Sie auf der DAAD Webseite unter www.daad.de/prime. Fragen in Einzelfällen auch weiterhin gerne via prime@daad.de direkt an uns richten.

IFRA: Stipendien für Promovierende/Postdocs: „Robert-Mandrou“ und „Gabriel-Monod“ 2018

Das IFRA-SHS hat sein Kurzzeitstipendienprogramm um zwei höher dotierte Stipendien erweitert, die einen vier- bis zwölfwöchigen Forschungsaufenthalt in Deutschland im Sommer fördern. Das „Mandrou- Stipendium“ wird an Promovierende vergeben und ist mit 1.300 € dotiert. Namensgeber ist Robert Mandrou, der 1977 die Mission Historique in Göttingen gegründet hat. Postdocs können sich um das mit 1.500 Euro dotierte „Gabriel-Monod-Stipendium“ bewerben. Bewerbungsfrist und Vergabekriterien sind mit dem „Mandrou-Stipendium“ identisch.

Beide Stipendien werden einmal im Jahr vergeben. Genauso wie bei den anderen vom IFRA-SHS vergebenen Stipendien, muss der Aufenthaltsort nicht zwingend in Frankfurt sein. Das Stipendium richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Promovierende: „Robert-Mandrou-Stipendium“, Postdocs: „Gabriel-Monod-Stipendium), deren Forschungsprojekt im Bereich der Geisteswissenschaften, der deutsch-französischen Forschung zu Geschichte und  Zivilisation des deutschsprachigen Raums von der Antike bis zum Mittelalter liegt oder deren Forschungsprojekt eine große deutsch-französische Dimension annehmen.

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt auf Basis der Bewerbungsunterlagen durch eine aus den Wissenschaftler/innen des IFRA-SHS bestehende Kommission.

Folgende Unterlagen sollten in der Bewerbung enthalten sein:

  • ein an den Direktor des IFRA-SHS zu richtendes Motivationsschreiben
  • einen kurzen Lebenslauf mit Angabe der wissenschaftlichen Publikationen
  • eine aktuelle Projektbeschreibung und einen detaillierten Arbeitsplan
  • für das „Mandrou-Stipendium“: ein Schreiben des Betreuerin/des Betreuers
  • eine Kopie des Personalausweises und ein Identitätsbankauszug (erforderlich für die Auszahlung des Stipendiums)
  • ein Bewerbungsformular für ein Stipendium des IFRAs

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind auf dem Postweg an den Direktor des Institut français d’histoire en Allemagne zu senden. Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2018.

Nähere Informationen finden Sie auf der IFRA Webseite.

Sofja Kovalevskaja Award for young research talents – Deadline 31 July 2018

Application deadline: 31 July 2018

Valuable seed capital and the best conditions for junior researchers from abroad: with the Sofja Kovalevskaja Award, the Alexander von Humboldt Foundation promotes outstanding talent and creative approaches to research. Award winners receive up to €1.65 million each, enabling them to spend five years establishing and heading their own research groups at a research institution in Germany.

Junior academics of all disciplines from abroad with outstanding qualifications, who completed their doctorates within the last six years, are eligible to apply for the Sofja Kovalevskaja Award. Applications may also be submitted on completion of doctoral studies. Six awards are scheduled to be granted.

Visit www.humboldt-foundation.de/skp_en for further information and a link to the online application package.

Advice and contact

If you have any questions about the Sofja Kovalevskaja Award or would like individual guidance, please contact: info@avh.de. Examples of previous award winners in the humanities, social and natural sciences can be found in the Sofja Kovalevskaja dossier at www.humboldt-foundation.de/web/dossier-kovalevskaja-award.html


Sofja Kovalevskaja-Preis für junge Forschertalente

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2018

Wertvolles Startkapital und beste Konditionen für Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland: Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis fördert die Alexander von Humboldt-Stiftung herausragendes Talent und kreative Forschungsansätze. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro und können damit für die Dauer von fünf Jahren eine eigene Arbeitsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung aufbauen und leiten.

Für den Preis können sich herausragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen aus dem Ausland bewerben, die ihre Promotion vor nicht mehr als sechs Jahren abgeschlossen haben. Auch Bewerbungen direkt nach der Promotion sind möglich. Es werden voraussichtlich sechs Preise vergeben.

Weitere Informationen und den Link zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.humboldt-foundation.de/skp.

Beratung und Kontakt

Bei Fragen zum Sofja Kovalevskaja-Preis haben oder dem Wunsch nach einer individuelle Beratung kontaktieren Sie bitte:  info@avh.de. Beispiele für bisher geförderte Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftler finden Sie auf der Webseite der Sofja Kovalevskaja-Preisträger www.humboldt-foundation.de/web/dossier-kovalevskaja-preis.html.

JSPS Postdoctoral Fellowship (Short-Term) 2018/2019

Ziel des JSPS Programms ist es, in Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hochqualifizierten promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlern einen kurzfristigen Forschungsaufenthalt an Universitäten und ausgewählten Forschungseinrichtungen in Japan zu ermöglichen.

Bewerber:
  • Doktoranden: Promotion muss innerhalb der nächsten zwei Jahre nach Förderbeginn abgeschlossen sein.
  • Postdoktoranden: Promotion darf zum 1. April des Fiskaljahres, in dem das Stipendium angetreten wird, nicht länger als 6 Jahre zurückliegen.

Bewerber aller Fachrichtungen sind willkommen. Teilnehmer des JSPS Postdoctoral Fellowship (standard) sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Das Programm sieht je nach Variation Aufenthalte von 1 bis 12 Monaten vor.

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