Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

Aktuelle Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Vorgründungsprojekte aus der Wissenschaft

Wissenschaftliche Ergebnisse können mitunter die Basis für Innovationen und innovative Ausgründungsprojekte sein. Für diejenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der FAU, die planen, auf Basis ihrer Ergebnisse aus der Forschung ein Unternehmen zu gründen, gibt es aktuell drei Förderprogramme und eine Informationsveranstaltung zum Thema Finanzierung:

FAU Start up-Finanzierungstag

  • Wann:  30. Oktober 2018, 9:00 – 17:00 Uhr
  • Wo: ZOLLHOF Tech Incubator, Kohlenhofstraße 60, Nürnberg

Wer aus der Universität heraus ein eigenes Unternehmen gründen möchte, benötigt oft eine Finanzierung für die Startphase. Doch welche Finanzierungsart passt zu welchem Gründungsvorhaben? Der Start up-Finanzierungstag informiert darüber, welche Finanzierungsart passt zu welchem Gründungsvorhaben passt. Ansprechpartner für verschiedene Finanzierungsarten (inkl. Exist-Förderungen) informieren Sie aus erster Hand und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.scientrepreneur.de/aktuelles//#FIN.

Förderprogramm EXIST-Gründerstipendium

  • Beantragung: Jederzeit
  • Zielgruppe: (gründungswillige) Absolvent*innen, Promovierte, Studierende (als Teamergänzung), Alumni bis zu 5 Jahre nach Weggang von der Universität

Einjährige Förderung (Stipendium plus Sachmittel) des BMWi für Teams, die auf der Grundlage wissenscharftlicher Erkenntnisse innovative Start up-Projekte Bereich Technologie oder wissensbasierter Dienstleistungen mit klarem Alleinstellungsmerkmal im Markt verfolgen.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.scientrepreneur.de/aktuelles//#EGS.

Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer

  • Beantragung: 01. – 31.01.2019 (Bitte ca. 3 Monate Vorlauf einplanen!)
  • Zielgruppe: (gründungswillige) wissenschaftliche Mitarbeiter*innen; Promovierte; Alumni (als Teamergänzung)

Förderung durch das BMWi einer Arbeitsgruppe (3 wissenschaftlich Beschäftigte, 1 Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz) plus Sachmittel (von bis zu 250.000 Euro) für 18 Monate zur Vorbereitung einer forschungsbasierte Unternehmensgründung, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. In einer anschließenden zweiten Phase wird das gegründete Unternehmen direkt mit bis zu 180.000 Euro gefördert.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.scientrepreneur.de/aktuelles//#EGS.

Förderwettbewerb Medical Valley Award 2018

  • Beantragung: ab sofort bis 31.12.2018 (Projektskizze)
  • Kick off an der FAU Erlangen-Nürnberg: 31.10.2018, 15:00 Uhr
  • Zielgruppe: Forschergruppen im Bereich Gesundheitswirtschaft mit Ausgründungsinteresse

Gefördert wird  die Weiterentwicklung innovativer Ideen aus der Forschung im Gesundheitsbereich (mit Ausnahme Pharma/Biotechnologie) hin zur Ausgründungsreife. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren werden die zehn besten Teams in Bayern ermittelt, die mit bis zu 250.000 Euro für  maximal 2 Jahre gefördert werden.

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.scientrepreneur.de/aktuelles//#MVA.


In allen drei oben aufgeführten Förderprogramme darf die Unternehmensgründung oder die Aufnahme der Geschäftstätigkeit vor Förderbeginn noch nicht erfolgt sein. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das FAU-Gründerbüro unter: scientrepreneur@fau.de.

Japan Society for the Promotion of Sciences (JSPS) Rundschreiben und Neues vom Club Nr. 03/2018

Die Ausgaben 106 und 72 des JSPS Quarterly sind erschienen. Das JSPS Quarterly wird zentral von der JSPS in Tokyo veröffentlicht und steht unter http://www.jsps.go.jp/english/e-quart/index.html bereit.

Das JSPS Rundschreiben Nr. 03/2018 sowie die Mitteilung des JSPS-Clubs stehen als direkter Download und unter www.jsps-bonn.de bzw. www.jsps-club.de zur Verfügung.

Bitte beachten Sie weiterhin die derzeitigen Antragsmöglichkeiten für folgende Programme:

  • JSPS Summer Program für Doktoranden und Postdoktoranden, Bewerbungsschluss: 15.01.2019. Weitere Informationen finden Sie auf der DAAD Webseite.
  • JSPS Postdoctoral Fellowship short-term, Bewerbungsschluss: 01.01.2019. Weitere Informationen finden Sie auf der DAAD Webseite.
  • JSPS Postdoctoral Fellowship standard. Informationen finden Sie auf der AvH Webseite.

DAAD-STIBET Abschlußstipendien für internationale Promovierende – Bewerbungsschluss 14. November 2018

Im Rahmen des DAAD-STIBET Programms „Betreuungsmaßnahmen für ausländische Doktoranden“ unterstützt die Universität Erlangen-Nürnberg Promovierende in der Abschlussphase ihrer Dissertation (Abschluss der Dissertation vor 31. Dezember 2019) mit finanziellen Mitteln. Das Stipendium der DAAD-STIBET Doktorandenabschlussförderung ist mit monatlich 750€ dotiert und kann für maximal 3 Monate beantragt werden.

Voraussetzungen

  • Die Doktorandinnen und Doktoranden müssen ihre Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) im Ausland erworben haben und ausländischer Nationalität sein.
  • Bewerberinnen und Bewerber müssen von den betreuenden Lehrstühlen vorgeschlagen werden, sollten sich in der Abschlussphase ihrer Promotion befinden und bislang (sehr) gute Leistungen gezeigt haben.
  • Gefördert werden können ausschließlich Personen, die den Doktorgrad von der Universität Erlangen-Nürnberg erhalten werden.
  • Ausgeschlossen sind Kandidatinnen und Kandidaten, die zeitgleich bereits eine Finanzierung für ihre Promotion aus anderen Quellen erhalten.

Bewerbung

  • Lebenslauf
  • Kurzdarstellung des Promotionsverfahrens (max. 1 Seite)
  • Motivationsschreiben mit Angabe der bisherigen Finanzierung und Aussage über die beabsichtigte Bezugsdauer (bitte die genauen Monate)
  • Immatrikulationsbescheinigung oder Bescheinigung der Registrierung in DocDaten (Vorgabe des DAAD – zwingend notwendig)
  • Gutachten der Doktormutter/des Doktorvaters zum Stand der Promotion

Die Auswahl der zu fördernden Doktorandinnen und Doktoranden wird im November getroffen, und Zahlungen können ab Januar 2019 erfolgen. Vorschläge für geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sind bis zum 14.11.2018 möglich. Vollständige Bewerbungen sind an das Referat für Internationale Angelegenheiten (Welcome Centre) zu senden, (z.H. Frau Kerstin Sommer via Kerstin.Sommer@fau.de).

Nähere Informationen sowie eine englische Version des Ausschreibungstextes stehen als pdf-Datei zur Verfügung.

Stipendienprogramm zur „Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ (FFL) 2019

Mit der Ausschreibung des Stipendienprogramms zur „Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ (FFL) werden auch 2019 wieder besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen durch ein Stipendium gefördert. Für die aktuelle Ausschreibung können sich qualifizierte Promovendinnen in der Abschlussphase ihrer Promotion, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen für ein Stipendium von bis zu 12 Monaten bewerben. Es werden nur Frauen gefördert, die eine akademische Laufbahn mit dem Ziel einer Professur in Deutschland anstreben. Zudem werden für die Phase nach Einreichung der Habilitation Stipendien für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs für eine Dauer von bis zu 6 Monaten gewährt. Außerdem können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen jeder Qualifikationsstufe, die aufgrund von Elternzeit ihr wissenschaftliches Vorhaben unterbrochen haben,  für ein Wiedereinstiegsstipendium bewerben. Eine Förderung ist in allen Fächern möglich; es muss keine Unterrepräsentanz von Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dieser Qualifikationsebene verzeichnet sein.

Die Höhe der Stipendien beträgt monatlich 1.200 Euro für Promovendinnen, 2.200 Euro für Postdoktorandinnen, 2.600 Euro für Habilitandinnen sowie 3.000 Euro für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Höhe des Wiedereinstiegsstipendiums ist von der jeweiligen Qualifikationsstufe abhängig.

Detaillierte Informationen zu den Förderlinien sowie die Richtlinien (Deutsch und auf Englisch) sind auf der Homepage des Instituts für Gender und Diversity zu finden.

Bewerbungsverfahren

Die Teilnahme an einem Vorauswahlgespräch ist zwingend erforderlich. Bitte vereinbaren Sie bei ernsthaftem Interesse hierfür einen Gesprächstermin bei Frau Dr. Imke Leicht (gender-und-diversity@fau.de). Dieser Termin muss bis spätestens zwei Wochen vor Ende der Bewerbungsfrist stattgefunden haben.

Vollständige Bewerbungsunterlagen für die im Zeitraum zwischen dem 01.06.2019 und dem 01.09.2019 beginnende Förderung müssen bis spätestens Donnerstag, den 28. Februar 2019 im Referat F4 – Graduiertenschule und wissenschaftlicher Nachwuchs (Bahnhofplatz 2, 91054 Erlangen) eingereicht werden.

Die Entscheidung über die Förderung trifft die Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs unter Vorsitz des Vizepräsidenten People. Dieser Kommission gehört die Universitätsfrauenbeauftragte als stimmberechtigtes Mitglied an.

Förderung von Projekten im Bereich der Genderforschung

Bis zu 10.000 Euro stehen zur Unterstützung der Organisation von Forschungsprojekten, Tagungen, Symposien, summer schools, etc. im Bereich der Genderforschung zur Verfügung. Die Gelder müssen im jeweiligen Kalenderjahr verausgabt werden.

Anträge sind bis zum 15. April 2019 im Büro für Gender und Diversity auf dem Postweg und per E-Mail (gender-und-diversity@fau.de) einzureichen. Antragsberechtigt sind alle hauptamtlichen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ProfessorInnen.

Infrastruktur-Schwerpunktprogramm „Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten“ (SPP 1158) – Bewerbungsschluss 5. November 2018

Zum Verständnis der Rolle der Polarregionen im weltweiten Klimageschehen tragen fachübergreifende Betrachtungen wie in diesem interdisziplinären Schwerpunktprogramm in besonderer Weise bei. Das Schwerpunktprogramm gewährleistet, dass sich deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der internationalen Polarforschung – insbesondere vor Ort in der Antarktis – beteiligen können und der wissenschaftliche Nachwuchs kontinuierlich zum Thema  „Polarforschung und Klimawandel“ ausgebildet werden kann.

  • Anträge für die aktuelle Programmphase können bis zum 5. November 2018 bei der DFG eingereicht werden.
  • Nähere Informationen zu diesem Schwerpunktprogramm finden Sie auf der DFG-Webseite.

Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften – Interessensbekundungen bis zum 15. November 2018

Die DFG erbittet Anträge zur Digitalisierung abendländisch-mittelalterlicher Handschriften. Flankierend unterstützt die DFG den Aufbau eines neuen Handschriftenportals, um Text- und Bildinformationen zu abendländischen Buchhandschriften des Mittelalters und der Neuzeit den Ansprüchen der Forschung entsprechend bereitzustellen. Ziel der Ausschreibung ist es, die Digitalisierung abendländisch-mittelalterlicher Handschriften maßgeblich zu befördern.

  • Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, bis zum 15. November 2018 eine unverbindliche, kurze Interessensbekundung einzusenden. Vollanträge können bis zum 15. Februar 2019 eingereicht werden.
  • Nähere Informationen finden Sie auf der DFG-Webseite.

Priority Programme “Calm, Smooth and Smart – Novel Approaches for Influencing Vibrations by Means of Deliberately Introduced Dissipation” (SPP 1897) – Deadline 20.11.2018

The concept of lightweight design has become more and more important in engineering. Its aim is to reduce the mass of any kind of technical structure to a minimum in order to save resources, costs, and energy during both manufacturing and operation. This often means to make technical components and the whole system more sensitive to unwanted vibrations. This yet inevitable dependence shall now be eliminated by developing novel approaches for influencing vibrations that result from the research of the established Priority Programme “Calm, Smooth and Smart – Novel Approaches for Influencing Vibrations by Means of Deliberately Introduced Dissipation”.

  • Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 20 November 2018.
  • Further information is available on the DFG website.

Priority Programme “Scalable Interaction Paradigms for Pervasive Computing Environments” (SPP 2199) – Deadline 1.12.2018

The computer of our day-to-day environments offer a plethora of interaction techniques. The shift from interacting with dedicated “computers” to interacting with distributed ensembles of computational devices (so-called pervasive computing environments, PCE) will fundamentally change our understanding of interacting with a “system” in which almost any action turns into “operating a computer.” The overarching research question of the Priority Programme “Scalable Interaction Paradigms for Pervasive Computing Environments” is to understand the nature of interaction with large and complex pervasive computing environments and to explore suitable interaction paradigms.

  • Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 1 December 2018.
  • Applicants must be registered in elan prior to submitting a proposal to the DFG. If you have not yet registered, please note that you must do so by 15 November 2018 to submit a proposal under this call.
  • Further information regarding the programme is available on the DFG website.

Priority Programme “Iron-Sulfur for Life: Cooperative Function of Iron-Sulfur Centers in Assembly, Biosynthesis, Catalysis and Disease” (SPP 1927) – Deadline 29.01.2019

Iron-sulfur (FeS) centers are essential protein cofactors in all forms of life. In particular, FeS centers function as enzyme cofactors in catalysis and electron transfer. Understanding the crosstalk of metal ions on a cellular basis requires multidisciplinary and cooperative approaches that span the entire range from cell and molecular biology, biochemistry, inorganic chemistry, spectroscopy, and structural biology to theory. In the Priority Programme “Iron-Sulfur for Life: Cooperative Function of Iron-Sulfur Centers in Assembly, Biosynthesis, Catalysis and Disease” it is planned to study novel enzyme mechanisms, innovative model complexes, and to define the mechanistic basis of the metal center biogenesis pathways in the (patho-)physiological context of living organisms.

  • Proposals for the second three-year funding period are now invited and must be written in English and submitted to the DFG via elan by 29 January 2019.
  • Applicants must be registered in elan prior to submitting a proposal to the DFG. If you have not yet registered, please note that you must do so by 15 January 2019 to submit a proposal under this call.
  • Further information regarding the programme is available on the DFG website.

Priority Programme “Next Generation Optogenetics: Tool Development and Application” (SPP 1926) – Deadline 5.12.2018

The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Next Generation Optogenetics: Tool Development and Application” (SPP 1926). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

Optogenetic methods and tools revolutionised research in neuroscience and cell biology, as they elegantly enable light-controlled manipulation of cellular functions. To explore new aspects in areas ranging from microbial cell biology to in vivo physiology, this Priority Programme aims to take optogenetic methods to the next level.

  • Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 5 December 2018.
  • Further information regarding the programme is available on the DFG website.