Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

Aktuelle Förder- und Stipendienprogramme Bayern – Tschechien

Die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur weist auf aktuelle Ausschreibungen von Förder- und Stipendienprogramme für bayerisch-tschechische Zusammenarbeiten im Hochschulbereich hin. Unterstützt werden:

  • akademische Projekte (Workshops, Sommer-/Winterschulen, Exkursionen, Projektvorbereitung),
  • Mobilitätsbeihilfen für Studien-, Vortrags- und Forschungsreisen,
  • Mobilitätsstipendien für Praktika in Tschechien,
  • Stipendien für Forschungsaufenthalte und Fachkurse,
  • Stipendien für Sprachkurse in beiden Ländern.

Bewerben können sich Studierende, Lehrende und Forschende an staatlichen und staatlich geförderten Universitäten und Hochschulen in Bayern und Tschechien. Nähere Informationen finden Sie unter: www.btha.de.

DFG-Förderung – Großgeräteinitiative: Experimentelle Lichtmikroskope für die Forschung

Die Großgeräteinitiative – neuartige, experimentelle Lichtmikroskope für die Forschung – fokussiert auf die Förderung von Lichtmikroskopen, die verfügbare Technologien deutlich übertreffen, um die an Hochschulen vorhandene lichtmikroskopische Infrastruktur mit aufwendigen, teils noch experimentellen Systemen zu ergänzen. Dies soll frühzeitig den breiten wissenschaftlichen Einsatz nicht oder noch kaum etablierter lichtmikroskopischer Methoden ermöglichen.

Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen als antragstellende Institutionen und sollten die vorhandene wissenschaftliche und technische Expertise der gerätebetreibenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler belegen. Eine Beantragung von spezifischem Personal und weiteren Sachmitteln zur Erreichung der Ziele dieser Ausschreibung ist in begründeten Fällen möglich. Ebenso beantragbar sind Mittel zur Durchführung von projektspezifischen Workshops und für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.

  • An der Antragstellung interessierte Hochschulen werden gebeten, bis 1. März 2018 eine formlose Absichtserklärung an michael.royeck@dfg.de einzusenden.
  • Anträge in englischer Sprache müssen spätestens am 24. April 2018 bei der DFG im Rahmen des Programms Großgeräteinitiative und unter Berücksichtigung des Merkblatts Großgeräteinitiative mit Leitfaden für die Antragstellung vorliegen.

Nähere Informationen entnehmen Sie der vollständigen Ausschreibung auf der Webseite der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

DFG-Ausschreibung – Digitalisierung archivalischer Quellen, Einsendeschluss 28. Februar 2018

DFG erbittet zum zweiten Mal Anträge zur Digitalisierung forschungsrelevanter archivalischer Quellen

Die DFG-Förderung zur Retrokonversion analoger archivischer Findmittel startet eine neue Ausschreibungsrunde um eine deutliche Verbesserung der Zugänglichkeit zu archivalischen Quellen für die Forschung durch Digitalisierung und zentrale Zusammenführung im Archivportal-D und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) zu erreichen.

Um den diversen Wissenschaftsdisziplinen forschungsrelevante Bestände bereitzustellen, der bereits vorhandenen Nachfrage in der Forschung zu begegnen und einen vergleichsweise schnellen und kostengünstigen Einstieg in eine großflächige und strukturierte Digitalisierung zu gestalten, sollen bei der Bestandsauswahl für eine Digitalisierung folgende drei Schwerpunkte gesetzt werden:

  • Digitalisierung mikroverfilmter Archivbestände, die im Rahmen der Bundessicherungsverfilmung entstanden sind. Mikrofilme aus ergänzenden Schutzverfilmungen können ebenfalls herangezogen werden, wenn ihre Qualität nachweislich für eine Digitalisierung geeignet ist.
  • Digitalisierung ganzer Bestände oder sinnvoll abgrenzbarer Teilbestände der Akten- und Amtsbuchüberlieferung des 19. und 20. Jahrhunderts.
  • Digitalisierung bildhafter Materialien wie Urkunden, Pläne, Plakate sowie Bild- und Fotoüberlieferungen.

Neben der überregionalen Bedeutung des Bestands, der digital erschlossen vorliegen muss, sind weitere forschungsinduzierte und archivfachliche Kriterien bei der Bestandsauswahl zu berücksichtigen.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, bis 28. Februar 2018 eine Absichtserklärung einzureichen. Förderanträge können bis 30. Mai 2018 eingereicht werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Sprache von Forschung und Lehre – Tagung, 26.-27.2.2018

Die Akademie für Politische Bildung lädt herzlich zur Tagung „Die Sprache von Forschung und Lehre. Lenkung durch Konzepte der Ökonomie?“ am 26. und 27. Februar 2018 in Tutzing am Ufer des Starnberger Sees ein. Im Rahmen dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Arbeitskreis Deutsch als Wissenschaftssprache e.V. und dem Zentrum für Europäische Bildung Zagreb wird untersucht, ob und wie sich wissenschaftliche Bildung, Forschung und Kommunikation in Deutschland unter dem Einfluss insbesondere ihrer sprachlichen Ökonomisierung verändern.

Die Weltsprache Englisch dominiert nahezu alle strategisch wichtigen Bereiche gesellschaftlichen Denkens und Handelns. Andere Sprachen sind auch in der Wissenschaft aus zahlreichen Disziplinen praktisch verschwunden. Die Asymmetrie zugunsten der Hegemonialsprache Englisch ist jedoch nicht nur mit wichtigen Chancen verbunden, sondern auch mit Risiken wie Erkenntnisverzicht, eingeschränkter Wissensteilhabe und der Begünstigung rein marktorientierter Erkenntnisinteressen.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie der Webseite der Akademie für Politische Bildung und dem Tagungsprogramm. Für eine Anmeldung verwenden Sie bitte das vorgefertigte Anmeldeformular.

Promotionsstipendium für Dissertationen zum Leben und Werk des Otfried Eberz – Deadline 16. März 2018

Die Universitätsstiftung Lucia und Dr. Otfried Eberz hat die Ausschreibung eines Promotionsstipendiums an den Universitäten in Bayern über die Universität Regensburg bekannt gegeben. Das Stipendium wird einmalig über einen Zeitraum von drei Jahren mit monatlich 800,00€ gewährt. Bei der Promotionsarbeit ist das Leben und Werk des Otfried Eberz in religionsphilosophischer bzw. religionswissenschaftlicher Perspektive zu thematisieren.

Bewerben können sich ausschließlich Studierende des religionsphilosophischen, religionswissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Bereichs. Die Betreuung der Promotionsarbeit muss durch einen hauptberuflichen im Dienst des Freistaats Bayern stehenden Hochschullehrer der Universität Regensburg erfolgen. Die Betreuer von Dissertationen können Bewerber um ein Stipendium vorschlagen (Eigenbewerbungen sind nicht möglich).

Vorschläge für das Sommersemester 2018 können bis zum 16. März 2018 eingereicht werden.

Nähere Informationen zu diesem Promotionsstipendium sowie die zugehörigen Richtlinien entnehmen Sie jeweils der offiziellen Ausschreibung und dem Förderrichtlinien-Dokument.