Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

Empfehlung der 24. HRK-Mitgliederversammlung vom 24.4.2018: Leitlinien zur Nennung von Affiliationen bei Publikationen

Hervorgehend aus der 24. Mitgliederversammlung der HRK am 24. April 2018 wurden eine Reihe an Leitlinien zur Nennung von Affiliationen bei Publikationen festgelegt, die Benennungen der institutionellen Zugehörigkeit von wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren kohärenter gestalten sollen.

  1. Eine zu benennende institutionelle Zugehörigkeit entsteht grundsätzlich durch ein Arbeitsverhältnis bzw. eine Berufung oder Ernennung – auch als außerplanmäßige/r Professor/in –  die Zulassung zu einem Studium sowie durch die Annahme als Doktorand/-in an einer Hochschule.
  2. Liegt dauerhaft mehr als eine Affiliation vor, beispielsweise durch eine gemeinsame Berufung oder institutionsübergreifende Promotionsprogramme, sind bei Publikationen und Personenidentifikatoren alle entsprechenden Einrichtungen anzugeben.
  3. Bei Lehrbeauftragten sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten ist die aufnehmende Institution ebenfalls zu nennen, sofern die Publikation mit der Tätigkeit an dieser Einrichtung in unmittelbarem Zusammenhang steht.
  4. Bei temporärer Zugehörigkeit zu einer weiteren Institution neben der/den Heimateinrichtung/en kann diese als zusätzliche Affiliation genannt werden, sofern dort substanzielle Forschungsleistungen erbracht wurden. Dies gilt beispielsweise für einen längeren, aber zeitlich begrenzten Forschungsaufenthalt an einer Gastinstitution.
  5. Im Falle eines Institutionenwechsels während des Forschungs- und Publikationsprozesses ist in jedem Fall die Einrichtung zu nennen, an der die Forschungsleistung primär erbracht wurde. Fand die Forschungstätigkeit an beiden Einrichtungen zu relevanten Teilen statt, sind beide Einrichtungen zu nennen.
  6. Jede Hochschule legt ihre Bezeichnung in deutscher und englischer Sprache eindeutig fest.

Das vollständige Beschluss-Schreiben steht auf der HRK-Webseite zur Verfügung.

IFRA: Stipendien für Promovierende/Postdocs: „Robert-Mandrou“ und „Gabriel-Monod“ 2018

Das IFRA-SHS hat sein Kurzzeitstipendienprogramm um zwei höher dotierte Stipendien erweitert, die einen vier- bis zwölfwöchigen Forschungsaufenthalt in Deutschland im Sommer fördern. Das „Mandrou- Stipendium“ wird an Promovierende vergeben und ist mit 1.300 € dotiert. Namensgeber ist Robert Mandrou, der 1977 die Mission Historique in Göttingen gegründet hat. Postdocs können sich um das mit 1.500 Euro dotierte „Gabriel-Monod-Stipendium“ bewerben. Bewerbungsfrist und Vergabekriterien sind mit dem „Mandrou-Stipendium“ identisch.

Beide Stipendien werden einmal im Jahr vergeben. Genauso wie bei den anderen vom IFRA-SHS vergebenen Stipendien, muss der Aufenthaltsort nicht zwingend in Frankfurt sein. Das Stipendium richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Promovierende: „Robert-Mandrou-Stipendium“, Postdocs: „Gabriel-Monod-Stipendium), deren Forschungsprojekt im Bereich der Geisteswissenschaften, der deutsch-französischen Forschung zu Geschichte und  Zivilisation des deutschsprachigen Raums von der Antike bis zum Mittelalter liegt oder deren Forschungsprojekt eine große deutsch-französische Dimension annehmen.

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt auf Basis der Bewerbungsunterlagen durch eine aus den Wissenschaftler/innen des IFRA-SHS bestehende Kommission.

Folgende Unterlagen sollten in der Bewerbung enthalten sein:

  • ein an den Direktor des IFRA-SHS zu richtendes Motivationsschreiben
  • einen kurzen Lebenslauf mit Angabe der wissenschaftlichen Publikationen
  • eine aktuelle Projektbeschreibung und einen detaillierten Arbeitsplan
  • für das „Mandrou-Stipendium“: ein Schreiben des Betreuerin/des Betreuers
  • eine Kopie des Personalausweises und ein Identitätsbankauszug (erforderlich für die Auszahlung des Stipendiums)
  • ein Bewerbungsformular für ein Stipendium des IFRAs

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind auf dem Postweg an den Direktor des Institut français d’histoire en Allemagne zu senden. Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2018.

Nähere Informationen finden Sie auf der IFRA Webseite.

Sofja Kovalevskaja Award for young research talents – Deadline 31 July 2018

Application deadline: 31 July 2018

Valuable seed capital and the best conditions for junior researchers from abroad: with the Sofja Kovalevskaja Award, the Alexander von Humboldt Foundation promotes outstanding talent and creative approaches to research. Award winners receive up to €1.65 million each, enabling them to spend five years establishing and heading their own research groups at a research institution in Germany.

Junior academics of all disciplines from abroad with outstanding qualifications, who completed their doctorates within the last six years, are eligible to apply for the Sofja Kovalevskaja Award. Applications may also be submitted on completion of doctoral studies. Six awards are scheduled to be granted.

Visit www.humboldt-foundation.de/skp_en for further information and a link to the online application package.

Advice and contact

If you have any questions about the Sofja Kovalevskaja Award or would like individual guidance, please contact: info@avh.de. Examples of previous award winners in the humanities, social and natural sciences can be found in the Sofja Kovalevskaja dossier at www.humboldt-foundation.de/web/dossier-kovalevskaja-award.html


Sofja Kovalevskaja-Preis für junge Forschertalente

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2018

Wertvolles Startkapital und beste Konditionen für Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland: Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis fördert die Alexander von Humboldt-Stiftung herausragendes Talent und kreative Forschungsansätze. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro und können damit für die Dauer von fünf Jahren eine eigene Arbeitsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung aufbauen und leiten.

Für den Preis können sich herausragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen aus dem Ausland bewerben, die ihre Promotion vor nicht mehr als sechs Jahren abgeschlossen haben. Auch Bewerbungen direkt nach der Promotion sind möglich. Es werden voraussichtlich sechs Preise vergeben.

Weitere Informationen und den Link zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.humboldt-foundation.de/skp.

Beratung und Kontakt

Bei Fragen zum Sofja Kovalevskaja-Preis haben oder dem Wunsch nach einer individuelle Beratung kontaktieren Sie bitte:  info@avh.de. Beispiele für bisher geförderte Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftler finden Sie auf der Webseite der Sofja Kovalevskaja-Preisträger www.humboldt-foundation.de/web/dossier-kovalevskaja-preis.html.

Workshop Forschungsverbundmanagement in Bonn am 06./07.06.18 – Anmeldefrist 02.05.18

Beim Management eines interdisziplinären Forschungsverbunds stellen sich neben administrativen Aufgaben eine ganze Reihe wissenschaftlicher Fragen. Allen voran die, wie die Arbeit im Verbund auf ein gemeinsames Ziel hin vorangetrieben werden kann und welche Bedingungen einer funktionierenden Zusammenarbeit und gemeinsamen Ergebnissen förderlich sind.

Der Workshop Forschungsverbundmanagement richtet sich in erster Linie an Verantwortliche von Forschungsverbünden der DFG, des BMBF und weiterer Forschungsförderungsorganisationen (Förderschwerpunkte, Kooperationsvorhaben, Sonderforschungsbereiche, Schwerpunktprogramme, Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen, Exzellenzcluster, Forschergruppen, Netzwerke etc.) wie auch an Verantwortliche von interdisziplinären Zentren, Forschungsschwerpunkten und vergleichbaren Positionen. Er bietet Sprecherinnen und Sprechern, wiss. Koordinatorinnen und Koordinatoren, Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern etc. Gelegenheit, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie die interdisziplinären Prozesse in einem Verbund fruchtbar gestaltet werden können.

Der Workshop besteht aus einer zweitägigen Einführungsveranstaltung am 06. und 07. Juni 2018 und einem Follow-Up Termin ca. 6 Monate später (23. November 2018). Er findet in Bonn im Gustav-Stresemann-Institut statt.

Anmeldungen sind bis zum 02. Mai 2018 möglich. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt.

Weitere Informationen zu den Zielen, Inhalten und organisatorischen Rahmenbedingungen entnehmen Sie bitte dem zugehörigen Flyer und der Webseite des Workshops. Einen näheren Einblick in das Thema bietet auch folgendes ZEIT-Interview: http://www.zeit.de/angebote/forschungswelten-interdisziplinaritaet/am-lagerfeuer-der-forschung.

Pilgerspaziergänge im Sommersemester 2018

Weg ins Wochenende. Pilgerspaziergänge im Sommersemester 2018

Das Hochschulpfarramt an der FAU lädt erneut herzlich zu Pilgerspaziergängen durch den Reichswald ein. Die Pilgerspaziergänge verbinden Elemente von langen Pilgerwegen – auf denen sich innerer Abstand und neue Erfahrungen mit dem Weg von selbst ergeben – und Elemente von angeleitetem meditativem Gehen, das eine Auszeit im Alltag ermöglicht.

  • Erster Termin: Freitag, 27. April, Start 16.00 Uhr
    (zwei weitere Termine sind im Laufe des Sommersemesters angedacht)
  • Ort: für Start und Ziel Bushaltestelle Sebaldussiedlung, ER Süd
  • Ausrüstung: Schuhwerk für längere Wege, Sonnen- bzw. Regenschutz und ggf. Insektenschutz

Interessierte melden sich bitte bis Donnerstag morgen (26.04.) bei Dr. Isolde Meinhard an: isolde.meinhard@fau.de.

Summer School „Energiewende“: 04. – 08.06. 2018 in Friedrichshafen

Vom 04. bis zum 08. Juni 2018 laden die ZU Friedrichshafen, die FH Vorarlberg und die HTWG Konstanz, Friedrichshafen zur ersten transdisziplinären Summer School für Energiewendegestalter/innen in der Bodenseeregion ein.

Willkommen sind Promovierende und Studierende, sowie Vertreter/innen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft oder Initiativen. Gemeinsam und interdisziplinär werden anhand von fünf Case Studies drängende Fragestellungen aus der Praxis der Energiewende in der Bodenseeregion bearbeitet.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung finden Sie unter: http://www.zu.de/summerschool.
Anmeldungen sind bis zum 30.04.2018 möglich.

Ausschreibung Gleichstellungspreis 2018

Auf Beschluss der Universitätsleitung wird seit 2005 zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern einmal jährlich der mit 10.000 Euro dotierte Gleichstellungspreis der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg für ein besonders gelungenes Gleichstellungsprojekt an der Universität vergeben.

Der Preis kann an Mitglieder und/oder Einrichtungen der Friedrich-Alexander Universität vergeben werden. Das Preisgeld dient der Fortschreibung bestehender oder der Entwicklung neuer Gleichstellungsaktivitäten an der Universität. Die Frist für die Preisvorschläge oder Bewerbungen läuft bis zum 03. Juni 2018. Nähere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie in der offiziellen Ausschreibung.

Die diesjährige Verleihung des Gleichstellungspreises findet am 4. November 2018 im Rahmen des „Dies academicus“ statt.

Informationen zu den bisherigen PreisträgerInnen sehen Sie hier:
https://www.gender-und-diversity.fau.de/gender/preise-und-wettbewerbe/renate-wittern-sterzel-preis-gleichstellungspreis/

ARIADNE Mentoring-Programm der Technischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Das ARIADNE Mentoring-Programm der Technischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät startet in die nächste Runde

Das ARIADNETechNat-Programm begleitet besonders talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen der Technischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät der FAU auf dem Weg ihrer akademischen Laufbahn. ARIADNETechNat setzt dabei auf das bewährte Personalentwicklungsinstrument „Mentoring“. Eine erfahrene Wissenschaftlerin oder ein erfahrener Wissenschaftler betreut als Mentorin oder Mentor jeweils eine Mentee für die Dauer eines Programmdurchgangs. Es handelt sich nicht um ein Fachmentorat, vielmehr stehen allgemeine Fragen zur Weiterqualifikation, zum Wissenschaftsbetrieb und zur Laufbahnentwicklung im Mittelpunkt. Programmziel ist es, den Anteil der Frauen auf den höheren akademischen Qualifikationsstufen zu erhöhen.

Das aktuelle Programm richtet sich an Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen der beiden Fakultäten und dauert 18 Monate. Die Bewerbung als Mentee ist bis zum 15. Juni möglich.

Nähere Auskünfte bekommen Sie in den Informationsveranstaltungen zum Mentoring-Programm am 07. Mai, 12.00 bis 13.00 Uhr sowie am 08. Mai, 17.00 bis 18.00 Uhr. Beide Veranstaltungen finden im Raum 01.382 in der Cauerstraße 11, 91058 Erlangen statt.

Weitere Informationen finden Sie unter:  www.mentoring-tech-nat.fau.de.

Summer School 2018 – Electronic Monitoring

Summer School – 10-12 October, 2018; Nürnberg, Germany
Electronic Monitoring: The Impact of Tracking and Tracing on Individuals, Organizations, and Societies

Every day, by using our smartphones, notebooks, smart watches, navigations systems and public transportation, information about our activities and behaviour is gathered and processed for further purpose – often without our awareness. This digital transformation is not only occurring in our private lives: a multitude of novel applications and technologies are appearing on the market that have the potential to revolutionize many aspects of work.

Electronic monitoring (via tracking and tracing), which refers to the continuous gathering, examination, and/or recording of employee work-related data with technological assistance in real time, can be used to monitor worker behavior, performance, safety, and health. Little is known about the impact of these tracking and tracing technologies: What chances do they offer for making our working lives easier and smarter? What risks do they bear on individual, organizational and societal level?

Become a part of this year’s summer school from October 10 to 12 in Nuremberg, Germany and contribute to a better understanding of the impact of electronic monitoring at the workplace.

In an interdisciplinary approach, the goal of this Summer School is to develop perspectives for future research and ideas for an adequate design of electronic monitoring technologies. Diverse and innovative presentation techniques and interactive elements will be used to foster exchange about new and previously uncovered aspects in research, practically relevant topics and the dissemination of (first) results to practice.

Academics (PhD Students and Post-Docs) in sociology, law, economics, IT, and psychology are warmly invited to apply until May, 18th. For further information and terms of submission see the Summer School Flyer and visit http://www.wiso.rw.fau.de/summerschool.

Diesjähriger Karriere-Treff für Promovierende am 20.02.2018

Der Karriere-Treff „Alternative Karrierewege mit Promotion“ am 20.02.2018 war ein voller Erfolg
– eine gemeinsame Veranstaltung des Alumni-Management, des Career-Service und des Graduiertenzentrums der FAU.

v. l. n. r. Sandra Schmitt, Stefanie Rösch, Dr. Stefanie Herberger, Dr. Christian Schmidt.

Die eingeladenen Referentinnen und Referenten boten vielfältige Einblicke in ihre Karrierewege innerhalb und außerhalb der Universität und zeigten spannende berufliche Perspektiven auf:

  • Dr. Christian Bach (Supervisor und Gruppenleiter am Universitätsklinikum Erlangen)
  • Dr. Marion Gantner-Bär (Leitung Prozess-, Projekt- und Archivmanagement am Universitätsklinikum Erlangen)
  • Dr. Christian Schmidt (Senior Texter, Theim Kommunikation GmbH)
  • Dr. Esther Schnetz (Leiterin der Abteilung für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, FAU)
  • Dr. Timo Zagel (Strategic Pricing Manager,
    MediaMarktSaturn Retail Group)

Folgende Einrichtungen der FAU waren ebenfalls vertreten und informierten über ihre Services für Promovierende:

  • Dr. Stefanie Herberger (Leiterin des Ref. Graduiertenzentrum und wissenschaftlicher Nachwuchs)
  • Sandra Schmitt (Alumni-Management)
  • Stefanie Rösch (Career Service)

v. l. n. r. Dr. Esther Schnetz, Dr. Marion Gantner-Bär, Dr. Christian Bach.

Unter dem Motto „Promovierende fragen, Alumni antworten“ wurden auch in diesem Jahr wieder die persönlichen beruflichen Entwicklungsgeschichten von den Alumni dargestellt sowie der Austausch mit den Promovierenden ermöglicht. Deutlich wurde, dass außeruniversitäre Karrierewege vielfältig und oft nicht vorhersehbar sind. Das weite Spektrum der Berufsfelder, das aufgezeigt wurde, erwies sich als hochinteressant für die anwesenden Promovierenden, die hier an dem reichen Erfahrungsschatz der Alumni teilhaben konnten, z.B. im Hinblick den Stellenwert einer Promotion für eine Karriere in der Wirtschaft, Tipps zu Bewerbungen, Vereinbarkeit von Karriere und Familie. Die Gespräche wurden bei Snacks und Getränken bis in den Abend hinein fortgesetzt, stets begleitet von individuellen Fragen und intensiven Diskussionen.

Promovierende und Alumni dürfen sich schon jetzt auf eine weitere gemeinsame Veranstaltung im kommenden Jahr freuen.