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DFG fördert 13 neue Graduiertenkollegs – zwei davon an der FAU

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen 13 neue Graduiertenkollegs (GRK) ein.

Die neuen GRK werden ab Herbst 2022 erstmals für eine Dauer von zunächst fünf Jahren gefördert. Für sie besteht zudem erstmalig die Option, Promovierende mehr als 36 Monate bis zu maximal 48 Monate über das Programm Graduiertenkollegs zu finanzieren. Die neu eingerichteten GRK erhalten eine Förderung von insgesamt rund 93 Millionen Euro. Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Aktuell fördert die DFG insgesamt 228 GRK, darunter 30 Internationale Graduiertenkollegs .

 

Die neuen Graduiertenkollegs:

Die FAU ist mit zwei Graduiertenkollegs vertreten.

  • „Skalierbare 2-D-Material-Architekturen (2-D-MATURE). Synthese und Prozessierung, Charakterisierung und Funktionalität, Implementierung und Demonstration“ (Universität Duisburg-Essen, Sprecher: Professor Dr. Gerd Bacher; Kooperationspartner: University of Waterloo, Kanada)
  • „Heterogenität, Plastizität und Dynamik der Antwort von Krebszellen, Tumor- und Normalgeweben auf therapeutische Bestrahlungen bei Krebs“ (Universität Duisburg-Essen, Sprecherin: Professorin Dr. Verena Jendrossek)
  • „Die Konstruktionsgrammatische Galaxis“ (Universität Erlangen-Nürnberg, Sprecherin: Professorin Dr. Ewa Dabrowska)
  • „Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen“ (Universität Erlangen-Nürnberg, Sprecher: Professor Dr. Dirk Niefanger)
  • „Feuerfest-Recycling: Ein Beitrag für Rohstoff-, Energie- und Klimaeffizienz in Hochtemperaturprozessen“ (TU Bergakademie Freiberg, Sprecher: Professor Dr.-Ing. Christos G. Aneziris)
  • „Das Zytoskelett als aktives System – von molekularen Wechselwirkungen zu zellulärer Biophysik“ (Universität Göttingen, Sprecherin: Professorin Dr. Sarah Friederike Köster)
  • „Mensch und Mikrobe: Reorganisation von Zellkompartimenten und Molekülkomplexen während der Infektion“ (Universität Hamburg, Sprecher: Professor Dr. Martin Aepfelbacher)
  • „Autonomie heteronomer Texte in Antike und Mittelalter“ (Universität Jena, Sprecherin: Professorin Dr. Katharina Bracht)
  • „Material-Mikroben-Mikroumgebungen (M-M-M): Antimikrobielle Biomaterialien mit maßgeschneiderten Strukturen und Eigenschaften“ (Universität Jena, Sprecher: Professor Dr. Klaus D. Jandt)
  • „Teilchendetektoren für zukünftige Experimente – Vom Konzept bis zum Betrieb“ (Universität Mainz, Sprecher: Professor Dr. Matthias Schott)
  • „Neuromodulation motorischer und kognitiver Funktionen im gesunden und kranken Gehirn“ (Universität Oldenburg, Sprecherin: Professorin Dr. Christiane M. Thiel; ebenfalls antragstellend: Universität zu Köln)
  • „Psychische Gesundheit von Frauen in der reproduktiven Lebensphase“ (Universität Tübingen, Sprecherin: Professorin Dr. Birgit Derntl; Kooperationspartner: Uppsala Universitet, Schweden)
  • „Nicht kanonische G-Protein-abhängige Signalwege: Mechanismen, Funktionen, Konsequenzen“ (Universität Tübingen, Sprecher: Professor Dr. Bernd Nürnberg)

 

Hier können Sie die Pressemitteilung der DFG lesen.

Ausführliche Informationen zum Förderprogramm und zu den geförderten Graduiertenkollegs finden sich unter: www.dfg.de/gk.