Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

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Neues Graduiertenkolleg an der Nat Fak

Gute Nachrichten für die Doktorandenausbildung an der Naturwissenschaftlichen Fakultät: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein neues Graduiertenkolleg mit dem Forschungsprogramm „Dynamische Wechselwirkungen an biologischen Membranen: von Einzelmolekülen zum Gewebe“  an der FAU bewilligt. Hier sollen Doktorandinnen und Doktoranden unter der Betreuung von Biologen, Physikern und Chemikern zur Promotion geführt werden. Das GRK 1962 wird für viereinhalb Jahre gefördert, das Fördervolumen beträgt ca. 4,2 Mio. Euro.

Weitere Informationen

Deadline 17.04.12: Förderung deutsch-französischer Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Seit 2007 ermöglicht das gemeinsame Abkommen zwischen der französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften die Förderung integrierter deutsch-französischer Forschungsprojekte. 2012 wird dieses Förderprogramm zum sechsten Male ausgeschrieben.

Das Förderprogramm, das die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften ausbauen und intensivieren möchte, stieß in den vergangenen Jahren auf breite Resonanz in der Wissenschaft. Bereits 2010 wurde auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit eröffnet, in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Partnerlandes eigene Projektanträge zu stellen. Diese Förderpolitik wird auch in der neuen Ausschreibung konsequent fortgesetzt. Für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden besteht somit das Angebot, ein eigenes Forschungsprojekt zu realisieren – ohne thematische Vorgaben. Dadurch wird die Basis für nachhaltige deutsch-französische Kooperationen und Netzwerke geschaffen.

Neben der allgemeinen Intensivierung der deutsch-französischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit verfolgt das Programm noch zwei weitere Ziele. Die Geistes- und Sozialwissenschaften in beiden Ländern sollen ermuntert werden, durch die Zusammenführung national geprägter Wissenschaftstraditionen in bestimmten Forschungsfeldern Ergebnisse zu erarbeiten, die auch für wichtige und längst nicht mehr nationalstaatlich begrenzte gesellschaftliche oder politische Probleme von Belang sind. Sie sollen ferner in den Bereichen, in denen Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen nach wie vor eine Rolle spielen, die Vorzüge der Mehrsprachigkeit auch im Wissenschaftsbetrieb nutzen und demonstrieren.

Förderanträge können vom 17. Januar bis 17. April 2012 bei der DFG beziehungsweise der ANR eingereicht werden.

Weiterführende Informationen

Modularisierung des DFG-Programmportfolios

Ab dem 12. Oktober 2011 bietet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit ihrem überarbeiteten Programmportfolio einfachere und übersichtlichere Möglichkeiten, Förderung für ihre Projekte passgenau zu beantragen, sich umfassend online auch anhand von neu strukturierten Formularen und Merkblättern zu informieren und zunächst in der Sachbeihilfe Anträge auch elektronisch zu stellen.

Dabei bleiben die Ziele und Ausrichtung der bewährten DFG-Programme erhalten. Neu sind Module, die den Programmen wie Bausteine zugeordnet sind. Die neue Struktur bietet also die Möglichkeit, zunächst das geeignete Programm für Karrierestatus oder Projektgröße auszuwählen und dann ganz nach Bedarf die verfügbaren Module zusammenzustellen. Ein Modul unterliegt dabei immer den gleichen Randbedingungen, egal in welchem Programm es beantragt wird. Zu den Neuerungen zählt auch eine einheitliche Struktur der Formulare und Merkblätter, die vom Programm zum einzelnen Modul leiten.

Für folgende Programme führt die DFG im Oktober 2011 die Modularisierung ein:

  • Sachbeihilfe
  • Emmy Noether-Programm
  • Heisenberg-Programm
  • Forschergruppen
  • Schwerpunktprogramme

Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs folgen in einem zweiten Schritt.

Als Module sind beispielsweise vorgesehen:

  • Eigene Stelle
  • Projektspezifische Workshops
  • Mercator-Fellows
  • Öffentlichkeitsarbeit

Für Koordinierte Verfahren stehen darüber hinaus Module unter anderem für Anschub-, Koordinierungs- und Verbundmittel bereit.

Die Modularisierung des Programmportfolios hat der DFG-Hauptausschuss im Dezember 2009 beschlossen. Vordringliches Ziel ist es, die Förderoptionen der DFG übersichtlich darzustellen. Davon profitieren erfahrene Antragstellende ebenso wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich erstmals mit der DFG-Förderung befassen und das geeignete Förderprogramm suchen.

Weitere Informationen unter: www.dfg.de/foerderung/antragstellung/programme_und_module