Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

Neun Promovierende neu in der Bayerischen Eliteförderung

Neun Promovierende der FAU wurden zum 01. Mai 2011 neu in die Bayerische Eliteförderung des Elitenetzwerks Bayern aufgenommen. Die Promotionsvorhaben sind dabei so vielfältig wie das Fächerspektrum unserer Universität: HIV, Schwarze Löcher, die UN-Friedensmissionen und „die neue Lust der Deutschen am Land“ sind nur einige der Themen, denen sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten die nächsten zwei Jahre widmen. Gefördert werden die Arbeiten mit 1050 Euro pro Monat, dazu kommen Reise- und Sachmittel. Derzeit erhalten insgesamt 35 Promovierende an der FAU ein Forschungsstipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz. Im Wintersemester findet die nächste Auswahlrunde statt, Anträge können auf Empfehlung der Betreuerin oder des Betreuers bis 09.11.2011 eingereicht werden (Ausschreibung folgt).
Weitere Informationen über das Programm finden Sie auf unseren Stipendienseiten.

Die GS FAU auf academics.de

Die Graduiertenschule der FAU präsentiert sich seit dem 06. Mai 2011 auf academics.de, dem bekannten Karriereportal für Wissenschaft und Forschung. Dort finden Interessierte auf Deutsch – und in wenigen Tagen auch auf Englisch – wertvolle Hinweise rund um das Thema Promovieren an der FAU: ein Profil der GS FAU, die Forschungsschwerpunkte der Universität, einzelne Promotionsprogramme sowie unter dem Stichwort Karriere einen Überblick über unser Kursprogramm neben Informationen für Postdocs. Die Seiten werden bis April 2012 verfügbar sein.

Hier geht’s zum Profil der Graduiertenschule der FAU. Viel Spaß beim Lesen!

Deadline 31.07.2011: Promotionsstipendien zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Im Rahmen ihrer Wissenschaftsförderung schreibt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für das Jahr 2012 acht Doktorandenstipendien für wissenschaftliche Qualifizierungsvorhaben im Sinne des Stiftungszwecks aus. Bewerben können sich Hochschulabsolventinnen und -absolventen aller in Frage kommenden Fachgebiete bis zum 31. Juli 2011 (Datum Poststempel). Die Förderung soll zum 1. Januar 2012 aufgenommen werden. Die Laufzeit der Stipendien beträgt zwei Jahre.

Das vom Deutschen Bundestag am 5. Juni 1998 verabschiedete Gesetz über die Errichtung einer Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur formuliert den Auftrag der Stiftung, „in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen auf dem Gebiet der Aufarbeitung der SED-Diktatur, Beiträge zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und in der DDR zu leisten und zu unterstützen, die Erinnerung an das geschehene Unrecht und die Opfer wach zu halten sowie den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft, die Demokratie und die innere Einheit Deutschlands zu fördern und zu festigen.“ (§ 2 Abs. 1 des Errichtungsgesetzes)

Für ein Stipendium können sich alle Hochschulabsolvent/innen bewerben, deren Promotionsvorhaben thematisch dem Stiftungszweck entsprechen. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet der Stiftungsvorstand auf der Grundlage der Empfehlungen des Fachbeirates Wissenschaft der Stiftung Aufarbeitung sowie von Gutachten zu den einzelnen Anträgen. Für die Entscheidungsfindung ist die wissenschaftliche Bedeutung und Originalität des Vorhabens, die Qualifikation des Antragstellers sowie die Anlage und Schlüssigkeit des Arbeitsplans, die plausible Begrenzung der Thematik, eine angemessene Methodenwahl, die Berücksichtigung des Forschungsstandes, die Darlegung der Quellengrundlage und die Durchführbarkeit des Vorhabens in der vorgesehenen Zeit ausschlaggebend. Übersteigt die Zahl der förderungswürdigen Anträge die der zu vergebenden Stipendien, so behält sich die Stiftung das Recht vor, bei gleicher Qualität der Anträge jenen Vorhaben Vorrang einzuräumen, die sich dem Themenkreis „Widerstand, Opposition und nonkonformes Verhalten in der SBZ/DDR“ annehmen. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur möchte auf diese Weise das Augenmerk der Forschung auf jene Menschen lenken, die sich zwischen 1945 und 1989 in der SBZ/DDR dem Herrschaftsanspruch der SED verweigert haben.

Mehr Informationen zum Stipendium und Plakat mit den bisherigen Stipendiat/innen