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468 zusätzliche Tenure-Track-Professuren für 34 Universitäten

Deutschlandweit werden in der ersten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 468 Tenure-Track-Professuren an 34 Universitäten gefördert. Die meisten Stellen warb die Technische Universität München mit 40 Tenure-Track-Professuren ein, gefolgt von der Universität zu Köln mit 27, der Humboldt-Universität zu Berlin mit 26 und der Friedrich-Alexander-Universität mit 24 Tenure-Track-Professuren. Das gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern am 21. September 2017 bekannt. Grundlage für die Auswahl war ein wissenschaftsgeleitetes Wettbewerbsverfahren für welches Universitäten im Rahmen der Antragstellung Gesamtkonzepte vorlegen mussten, die systematische Überlegungen auch zur Weiterentwicklung der Personalstruktur und der Karrierewege für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler insgesamt enthielten.

Ziel des Bund-Länder-Programms ist es, die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses besser planbar und transparenter zu gestalten. Durch die Förderung von insgesamt 1.000 zusätzlichen Tenure-Track-Professuren soll die Tenure-Track-Professur als eigenständiger Karriereweg neben dem herkömmlichen Berufungsverfahren auf eine Professur dauerhaft und breit an deutschen Universitäten etabliert werden. Das Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses läuft – verteilt auf zwei Bewilligungsrunden – von 2017 bis 2032. Innerhalb dieses Zeitraums werden die ausgewählten Universitäten für einen Zeitraum von bis zu 13 Jahren gefördert. Der Bund stellt hierfür bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Sitzländer der geförderten Universitäten stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Die Länder stellen auch sicher, dass der mit dem Programm erreichte Umfang an Tenure-Track-Professuren auch nach dem Ende der Laufzeit des Programms erhalten bleibt. Zugleich haben die Länder zugesagt, die Zahl der unbefristet beschäftigten Professorinnen und Professoren an ihren antragsberechtigten Universitäten dauerhaft um 1.000 zu erhöhen.

Weitere Informationen zum Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finden Sie unter

sowie in der Pressemitteilung der GWK.