Young Academics at FAU

Blog des Graduiertenzentrums

Inhalt

Deadline 31.12.2012: Call for Papers – Sammelband zu „Skandalautoren“

Die Bamberger Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Andrea Bartl und Martin Kraus geben einen Sammelband zum Thema „Skandalautoren. Zu repräsentativen Mustern literarischer Provokation und Aufsehen erregender Autorinszenierungen.“ heraus. Die Herausgeber bitten um Beiträge aus den Literaturwissenschaften, interdisziplinäre Verweise auf die Skandalforschung anderer Wissenschaften (Politik- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte, Soziologie etc.) sind erwünscht.

Ihr Kurz-Exposé (ca. 250 Wörter) sowie einige Angaben zu Ihrer Person richten Sie bitte bis zum 31.12.2012 per E-Mail an Prof. Dr. Andrea Bartl (andrea.bartl@uni-bamberg.de) und Martin Kraus (martin-georg-kraus@web.de). Die Auswahl der Beiträge erfolgt bis Mitte Februar 2013, der Sammelband erscheint noch 2013 im Verlag Königshausen &
Neumann, Würzburg.

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Deadline 12.10.2012: Reisebeihilfen für Geisteswissenschaftler/innen

Die Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen der Max Weber StiftungDeutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland ermöglichen ab 2013 wieder Forschungsaufenthalte für international orientierte Nachwuchsforscherinnen und -forscher, die an deutschen Einrichtungen arbeiten. Insgesamt drei Monate können herausragende Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler in mindestens zwei und maximal drei Gastländern und -regionen der Institute der Max Weber Stiftung arbeiten.

Die bundesunmittelbare Stiftung mit Sitz in Bonn fördert mit der Vergabe der Reisebeihilfen jährlich länderübergreifende Forschungsarbeiten, die den Geisteswissenschaften neue und originelle Impulse verleihen.

Gastländer der Institute sind zurzeit Ägypten, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, der Libanon, Polen, Russland, die Türkei sowie die USA.

Interessent/innen können sich bis zum 12. Oktober 2012 bei der Max Weber Stiftung bewerben.

Weitere Informationen

 

 

Deadline 16.01.2013: Stipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Phil. Fak.

Das Stipendienprogramm zur Förderung besonders begabter Nachwuchswissenschaftlerinnen der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie wird wieder ausgeschrieben.

Die Bewerbung und Förderung ist für Nachwuchswissenschaftlerinnen aller Departments sowie des Fachbereichs Theologie möglich.

Folgende Sätze werden ausgezahlt:

  • Doktorandinnen        (1.200 € im Monat)
  • Postdoktorandinnen  (2.000 €)
  • Habilitandinnen        (2.200 €)

Teilzeitstipendien sind aus familiären Gründen möglich.

Bewerbungsfrist:       16. Januar 2013
Förderbeginn:            01. April 2013

weitere Informationen

Ansprechpartnerin: Anna Gstöttner M.A.
Büro für Gender und Diversity
Am Weichselgarten 9, 91058 Erlangen
Tel: +49 9131 / 85 20947, Fax: +49 9131 / 85 25433
E-Mail: anna.gstoettner@ze.uni-erlangen.de


Deadline 30.06.2012: Nachwuchswissenschaftler/innen aus Ägypten, Deutschland, Marokko und Tunesien

Ausgehend von den Veränderungen in der Region Nordafrika/Nahost möchte das Goethe-Institut im Rahmen der Transformationspartnerschaft den Dialog und Austausch fördern und die Beziehungen zwischen Deutschland und Ägypten, Tunesien und Marokko nachhaltig stärken.

Das Goethe-Institut, das Kulturwissenschaftliche Institut Essen und das Zentrum für Mittelmeerstudien suchen für das Austausch-Projekt Scholars in Residence NachwuchswissenschaftlerInnen aus Ägypten, Deutschland, Marokko und Tunesien.

Zum Programm

Scholars in Residence, ein Residenzprogramm für NachwuchswissenschaftlerInnen, fördert den Wissenschaftsaustausch, indem es Gastaufenthalte von Forschenden aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften bei KollegInnen in Deutschland bzw. im Ausland ermöglicht. Im Rahmen der Schwerpunktthemen bilden jeweils ein Wissenschaftler aus den Ländern Ägypten, Marokko oder Tunesien sowie ein deutscher Wissenschaftler ein Tandempaar.
Die Schwerpunktthemen von Scholars in Residence 2012/2013 sind:

  • Klima und Kultur
  • Migration und Integration
  • Kultur und Konflikt/Erinnerungskultur
  • Wissenschaft, Kultur und digitale Medien/Geistiges Eigentum
  • (Stadt-) Kultur und öffentlicher Raum

Die Aufenthaltsdauer im Gastland beträgt zwischen sechs und acht Wochen. Der Scholar aus Ägypten, Marokko oder Tunesien reist ab dem 15. Oktober 2012, der Gegenbesuch des deutschen Scholar erfolgt ab Januar 2013.

Bewerbung (bis 30.06.2012)

Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/Innen aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Sie können sich einzeln bewerben oder gleich eine Partnerbewerbung (deutscher Teilnehmer und ausländischer Teilnehmer) einreichen.

Voraussetzungen

  • Doktoranden und Postdocs
  • sehr gute Englischkenntnisse (Deutsch ist keine Teilnahmevoraussetzung)

Einzureichende Bewerbungsunterlagen in deutscher oder englischer Sprache:

  • tabellarischer Lebenslauf und Publikationsverzeichnis (doc, docx oder pdf-Datei)
  • Bewerbungsfoto (jpg oder gif-Datei)
  • dreiseitiges Abstract zu (doc, docx oder pdf-Datei)
    • Ihrem Forschungsvorhaben im Rahmen eines der genannten Schwerpunktthemen
    • der öffentlichen Relevanz Ihres Forschungsvorhabens
    • Ihrer Bereitschaft zum interkulturellen Dialog, zum internationalen wissenschaftlichen Austausch sowie Ihrer Neugier für interdisziplinäre Fragestellungen
  • kurzes Motivationsschreiben zu Ihrem Gastaufenthalt und Ihrem Interesse an der Wissenschaftsszene des Gastlandes sowie zu eventuellen Kontaktwünschen mit NachwuchswissenschaftlerInnen im Gastland (doc, docx oder pdf-Datei)

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular unter: www.goethe.de/transformationspartnerschaft

Deadline 25.06.12: Promotionsstipendien im neuen Promotionskolleg „Bildung als Landschaft“

An der FAU gibt es ein neues Promotionskolleg: Unter dem Titel „Bildung als Landschaft“ sollen Promovierende  Lernprozesse aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen erforschen. An dem kooperativen Promotionskolleg sind außer der FAU die Evangelische Hochschule Nürnberg und die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg beteiligt,  finanziert wird das Programm von der Hans-Böckler-Stiftung.

Bewerbungen um eines der acht ab dem 1.1.2013 zu vergebenden Promotionsstipendien können bis 25. Juni 2012 eingereicht werden. Die Ausschreibung richtet sich vor allem an Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Soziale Arbeit, Religionspädagogik, Elementarpädagogik oder Erwachsenenbildung sowie Personen, die das erste Staatsexamen für das Lehramt an Grund-, Haupt- oder Realschule abgeschlossen haben.

Weiterführende Informationen

Deadline 20.04.2012: Stipendium für Türkei-Exkursion (9.-17. Juli 12)

Die Türkische Regierung vergibt Stipendien für eine Studienexkursion in der Türkei vom 9.-17. Juli 2012. Bewerben können sich interessierte Master-Studierende und Promovierende, die an der späten ottomanischen und der zeitgenössischen türkischen Geschichte interessiert sind, sofern sie in einem der folgenden Fächer studieren bzw. forschen: Turkologie, Geschichte, Internationale Beziehungen, Politikwissenschaft, Journalismus, Jura oder Verwaltungswissenschaften.

Da die Bewerber/innen von der Universtitätsleitung vorgeschlagen werden sollen, bitten wir um Bewerbungen bis 20.04.2012 an die Graduiertenschule der FAU. Näheres zum Bewerbungsverfahren und das vorläufige Exkursionsprogramm finden Sie hier.

Deadline 16.04.2012: Marsilius-Sommerschule „Neue interdisziplinäre Anthropologie“ in Heidelberg – 22.07.-29.07.12

Das Heidelberger Marsilius-Kolleg bietet in diesem Jahr eine Sommerschule zum Thema „Neue Interdisziplinäre Anthropologie: Leib – Geist – Kultur“ an, die vom 22.07. bis 29.07.12 in Heidelberg stattfindet.

Promovierende der Geistes- und Naturwissenschaften haben in diesem Rahmen die Möglichkeit, mit international führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aktuelle Fragestellungen im Bereich der Anthropologie zu diskutieren und ihre eigenen Forschungsprojekte vorzustellen.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme mit Stipendium endet am 16.04.12.

Weitere Informationen zu den Inhalten der Sommerschule und den Bewerbungsmodalitäten der Onlinebewerbung finden Sie hier.

Bericht: Promovieren an der Philosophischen Fakultät am 7.11.2011

In Kooperation mit der Philosophischen Fakultät veranstaltete die Graduiertenschule der FAU am 7.11.2011 einen Infonachmittag für alle, die an der Promotion zum Dr. phil. an unserer Universität interessiert sind.

Frau Prof. Lubkoll, Vorsitzende des Promotionsausschusses, eröffnete die Veranstaltung und stellte das Programm und die weiteren Vortragenden sowie den neuen Promotionsleitfaden sowie die Promotionsordnung zum Dr. phil. vor. Nach einem kurzen Ausflug in die gar nicht so weit entfernte Vergangenheit der einsamen Promotionsarbeiten „im stillen Kämmerlein“ zeigte Prof. Lubkoll auf, wie sich die Promotionsbedingungen neuerdings für die Promovierenden verbessert haben. So können und sollen sich seit einiger Zeit die Doktorand/innen über die Plattform docDaten registrieren, womit eine unkomplizierte Kommunikation mit den verschiedenen Stellen der Universität sichergestellt wird. Durch die Registrierung können außerdem die Zulassungsvoraussetzungen der Promovierenden schon zu Beginn des Vorhabens geprüft werden – und nicht zuletzt wird mit der Bestätigung durch den Doktorvater bzw. die Doktormutter auch das Betreuungsverhältnis verlässlich dokumentiert.

Anschließend wurden die Zulassungsbedingungen für die Durchführung einer Promotion und grundlegende Verfahrensabläufe geklärt:

  • Allg. Hochschulreife oder Eignungsprüfung
  • Sprachkenntnisse — neue Regelung (es sind nur noch die Sprache/n notwendig, die für die Bearbeitung eines Themas benötigt werden)
  • bei einer fachfremden Promotion: spezifische Auflagen und Promotionseignungsprüfung
  • Note — Abschluss mindestens „gut“ (sonst Ausnahme beim Promotionsausschuss beantragen)
  • Begutachtungsverfahren der Dissertation
  • Erst- und Zweitgutachter/innen (letztere können ggf. auch von anderen Fakultäten oder Universitäten kommen), Auslagefristen
  • Veröffentlichung
  • Disputation — als „Gelehrtengespräch“, nicht als Prüfung (der oder die Promovierende ist immer der größte Experte auf seinem Wissensgebiet)

Im Anschluss ging Frau Prof. Habermann, Professorin für Germanistische Sprachwissenschaft, detailliert auf die persönlichen Voraussetzungen ein, die potentielle Doktorand/innen mitbringen sollten. Bei der Frage: Warum will ich promovieren? sollten intrinsische Gründe ausschlaggebend sein wie die Begeisterung für das Fach und für die Fragestellung; pragmatische Gründe (z.B. die berufliche Weiterentwicklung) können aber auch eine Rolle spielen. Keinesfalls sollte man promovieren, weil man nicht weiß, was man stattdessen machen sollte.

  1. Themenfindung – Diese wandelt, präzisiert und entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter;  allerdings sollte man das große Ziel nicht aus den Augen verlieren.
  2. Disziplin  Es besteht die Gefahr, dass man sich in der Promotion verliert, seine Zeit nicht sinnvoll nutzt und keine Struktur findet. Eigenverantwortung, Organisationstalent und Durchhaltevermögen werden während der Promotionsphase weiter ausgebildet, müssen aber im Ansatz bereits vorhanden sein.
  3. Berufliche Entwicklung: Diese kann sich positiv aufgrund einer Promotion entwickeln, es muss aber nicht so sein.  Manche Personaler verzichten gezielt auf die Einstellung von Promovierten aufgrund der erhöhten Gehaltsanforderungen.
  4. Netzwerke: So bald wie möglich sollte die Forschungsarbeit der wissenschaftlichen Community vorgestellt werden. Auf Konferenzen sollte auch die Möglichkeit genutzt werden, sich zu vernetzen.

Dr. Robert Fischer ist Forschungsreferent an der Philosophischen Fakultät. Er ging in seiner Präsentation auf die Fragen zur Finanzierung von Konferenzreisen ein und stellte sowohl sein Aufgabenspektrum als auch die Möglichkeit vor, eigene Mittel für die Durchführung der Forschungsarbeit einzuwerben. In einer detaillierten Aufstellung der Förderdatenbanken (vgl. Präsentation) ging er auf die Eigenschaften der verschiedenen Suchmöglichkeiten ein. Er erläuterte die Eigenschaften der Finanzierung der Promotion mit einem Promotionsstipendium, als Assistent an der Uni, durch die Mitarbeit in einem Forschungsprojekt oder in einem Unternehmen. Die Begabtenförderungswerke wurden einzeln besprochen und die besonderen Förderbedingungen und Ausschlusskriterien dargestellt. Auch die Möglichkeit einer Förderung im Rahmen eines Graduiertenkollegs oder durch Stipendienprogramme zur gezielten Förderung von Frauen wurde besprochen.

Frau Agnes Bidmon, Doktorandin in der Literaturwissenschaft, berichtete aus ihrer eigenen Erfahrung als Stipendiatin, als Mitarbeiterin am Lehrstuhl und als Projektmitarbeiterin. Sie schilderte die  Vor- und Nachteile jeder Situation, wenn man entweder zu wenig Zeit oder zu wenig Geld hat (eines von beiden scheint immer zuzutreffen…), sprach über Lehraufträge und Lehrveranstaltungen, über das Grenzen-Setzen  und das Grenzen-Erfahren und die wichtige Lernaufgabe, „Nein“ sagen zu lernen. Außerdem war einiges zu hören über die  nötige  institutionelle Anbindung, über Selbstdisziplin und über die Entwicklung einer Idee über mehrere Jahre.

Anschließend betonte Frau Prof. Abele-Brehm, Professorin für Sozialpsychologie, die Wichtigkeit des Austauschs mit Kolleginnen und Kollegen und die Beantwortung der Frage nach der Motivation für eine Promotion. Sie erzählte von den Hintergründen der kumulativen Promotion, berichtete über Ablehnungsquoten bei eingereichten Publikationen und klärte im Detail über die obligatorische Zusammenfassung der Dissertation auf.

Frau Dr. Mayer von der Graduiertenschule der FAU  sprach zum Abschluss über die Promotionsprogramme und das Semesterprogramm der Graduiertenschule der FAU und ging auf Fragen bezüglich der Registrierung der Promotion ein.

12. und 13. November 2011: Erlanger Graduiertenkonferenz

Am 12. und 13. November 2011 findet die 10. Erlanger Graduiertenkonferenz zum Thema „(Re-)Präsentationen der Arbeitswelt“ statt, zu der das Organisationsteam herzlich einlädt.

Die zweisprachige Tagung (Deutsch/Englisch) richtet sich vor allem an Postgraduierte und Graduierte der Sprach-, Literatur-, Kulturwissenschaften, der Politischen Wissenschaft, der Soziologie, Geschichte, Philosophie, Pädagogik, Theologie, Kunstgeschichte und der Theater- und Medienwissenschaften. Das Programm finden Sie auf der Konferenzhomepage in der Kategorie Programm.

Die Teilnahme an der gesamten Konferenz kostet 25,00€. Wenn Sie sich  für einzelne Vorträge, die Vernissage  ERFAHRUNGsPRODUKTion oder die Lesung der Autorin Kathrin Röggla interessieren, können Sie beitragsfrei teilnehmen.

Bitte melden Sie sich in jedem Fall an unter: info2011@gradnet.de.

10.11.2011: phil.Forum 2011 – 2. Jobmesse Geistes- und Sozialwissenschaften

Am 10.11.2010 von 10 bis 15 Uhr findet das phil.Forum 2011 – die 2. Jobmesse Geistes- und Sozialwissenschaften im Redoutensaal, Theaterplatz 1 in Erlangen statt.
Nutzen Sie die Gelegenheit und treten Sie in Kontakt mit interessanten Arbeitgebern, wie beispielsweise dem Theater Erlangen, The Boston Consulting Group GmbH, dem Verlag Koch, Neff & Volckmar GmbH und informieren Sie sich über klassische Berufsfelder und alternative Beschäftigungsmöglichkeiten. Viele Angebote wie Vorträge, Bewerbungsmappenchecks oder ein Bewerbungsphoto-Service stehen Ihnen darüber hinaus zur Verfügung.  Experten informieren Sie außerdem zu den Themen Selbständigkeit und Auslandspraktika Rede und Antwort.

Am Stand „Promovieren an der Phil“ können Sie übrigens mit Ansprechpartner/innen der Fakultät und der Graduiertenschule der FAU ins Gespräch kommen und sich zu Fragen rund um die Promotion beraten lassen.

Weitere Informationen zur Messe oder auf der Facebook-Seite: www.facebook.com/phil.Forum2011