Campusmanagement

Campusmanagement an der FAU

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Online-Anmeldung gestartet

Seit heute, Montag, 26.Januar 2009 um 12:00 Uhr, findet über das mein campus Portal die Online-Anmeldung für zulassungsfreie Studiengänge statt.
Die Anmeldungsphase läuft bis Mitte Februar.
Eine kurze Beschreibung des Anmeldeportals, eine Übersicht der zulassungsfreien Studiengänge sowie notwendige Unterlagen finden Sie in der Rubrik „Status & Informationen“ .

Update des Prüfungs-Feed

Der schon in einem älteren Blogbeitrag vorgestellte und seit dem 8. Dezember 2008 auf mein campus zur Verfügung stehende Newsfeed zur Noteneinsicht freigegebener Prüfungen wurde nochmals verbessert.
Die Reihenfolge der Einträge in der XML-Datei ist mit dem Update von „Datum aufsteigend“ nach „Datum absteigend“ geändert worden. Die neuesten Einträge in den Feed werden nun immer ganz oben in die XML-Datei geschrieben anstatt ans Ende angehängt.
Außerdem fassen manche Feedreader Einträge mit derselben weiterleitenden URL als Update des vorherigen Eintrags auf (und zeigen den „veralteten“ Eintrag nicht mehr an). Die URL’s des Prüfungsfeeds werden nun mit einem eindeutigen Zeitstempel als Parameter versehen um dies zu verhindern.
Dies verbessert die Usability beim Lesen des Feeds mit einem Feedreader.
Allerdings wird der Newsfeed beim Updaten zurückgesetzt, das bedeutet, alle Meldungen über innerhalb der letzten Woche (07. – 14. Januar 2009) abgeschlossenen Prüfungen gehen verloren.

Newsfeed zu zur Noteneinsicht freigegebenen Prüfungen

Heute, am 8.Dezember 2008, erreichte mein campus die Version 3.2. Neben der für das Sommersemester 2009 aktivierten Online-Bewerbung für höhere Fachsemester und einiger kleinerer Layoutänderungen an Bescheiden und Anträgen ist die interessanteste Neuerung ein Newsfeed, der über abgeschlossene Prüfungen informiert.

"Was ist das, ein "Newsfeed"? Wie funkioniert der?" wird sich der Eine oder Andere sicher fragen. Ein Newsfeed ist eine Art Newsticker, der, einmal abonniert, spezielle Informationen zu einem Thema übers Web verteilt.
Man abonniert einen Newsfeed, indem man die Feed-Datei verlinkt, entweder im Browser, falls dieser dies unterstützt, oder mit einem speziellen Programm, einem sog. Feed-Reader.
Hat man dies getan, so wird man in Zukunft beim mein campus – Newsfeed darüber informiert, wenn eine Prüfung abgeschlossen wurde und damit zur Noteneinsicht freigegeben ist. Auf den ersten Blick werden hier Information von einem Server an den Client, den Abonnenten, ausgeliefert. Jedoch muss der Abonnent auch aktiv durch Aktualisieren des Feeds dafür sorgen, dass er die neuesten Meldungen geliefert bekommt.
Technisch gesehen ist solch ein Newsfeed eine XML-Datei (XML = Auszeichnungssprache, die die Struktur eines Dokumentes definiert) mit einer bestimmten Struktur. Sie enthält Header-Informationen, wie den Titel des Newsfeeds, eine Beschreibung, über was der Newsfeed informiert oder die verwendete Zeichenkodierung des Feeds. Dann enthält die Datei noch für jedes Newsitem, im Falle des mein campus – Feeds für jede abgeschlossene Prüfung, einen Eintrag mit Titel, Datum und Uhrzeit sowie einer Beschreibung.
Beim mein campus – Feed wird die Generierung dieser Datei bzw. eines neuen Eintrags durch das mitzuteilende Abschließen einer Prüfung in mein campus angestoßen. Ein Datenbanktrigger registriert dies, und leitet die eindeutige Nummer der Prüfung an ein Java-Servlet weiter. Dieses führt mithilfe dieser Nummer eine Datenbankabfrage aus, womit es alle relevanten Infos zur Erstellung des Feed-Eintrags bekommt. Nun kann es die geforderte XML-Struktur sowie die Inhalte generieren und in die Datei schreiben. Hierbei kommt das JAVA-Paket "Rome" zum Einsatz.
Abschließend noch ein paar hilfreiche Links:

  • der mein campus – Feed im Format RSS 2.0
  • der mein campus – Feed im Format Atom 1.0

Hinter diesen beiden Links verbirgt sich jeweils der Newsfeed zu den abgeschlossenen Prüfungen auf mein campus. RSS und Atom sind die zwei wichtigsten Formate. Die Unterschiede zwischen beiden liegen hauptsächlich im Aufbau der XML-Datei.
Man erkennt Links auf Newsfeeds auch meistens an folgendem verlinktem Logo auf einer Webseite oder in der Adressleiste des Browsers: 

Neben aktuellen Browsern (Firefox ab Version 2, Internet Explorer ab Version 7, Opera ab Version 8) oder PIMs (Mozilla Thunderbird, Microsoft Outlook), die Newsfeeds verarbeiten können, gibt es auch spezielle Feedreader. RSSOwl ist einer der prominentesten Vertreter und kostenlose Freeware.

Schulung für Systembetreuer in HISZUL

In regelmäßigen Abständen bietet die HIS GmbH Schulungen für Anwender und Systembetreuer ihrer verschiedenen Software-Module der HIS-GX-Familie im Schulungszentrum in Hannover an. So fand dort vom 20.-22. Oktober 2008 unter der Leitung von Dr. Roland Keilhoff ein Lehrgang für ZUL-GX, dem Zulassungssystem, statt.
Mit ZUL-GX lassen sich Bewerberdaten erfassen und Studienplätze vergeben. Der erstgenannte Prozess lässt sich alternativ auch online mithilfe QISZUL abwickeln, letztgenannter Prozess des Vergabeverfahrens benötigt zwingend ein Zusatzmodul namens BZUL.
Die Anreise nach Hannover verlief trotz eines "Personenschadens" bei der Bahn ohne weitere Probleme, jedoch musste das Einchecken in das gebuchte Hotel aufgrund der verspäteten Ankunft auf den Abend nach Ende des ersten Schulungstages verschoben werden.
Die Schulung begann pünktlich um 14 Uhr in den neuen, gut ausgestatteten Schulungsräumen der HIS mit einer kurzen Einführung mit Vorstellungsrunde und einem groben Abriss des Ablaufplans und der geplanten Themengebiete.
 Bild des neuen Schulungsgebäudes
Danach begann Herr Keilhoff mit der Installation der Software, ihrer Konfiguration und die Strukturierung in verschiedene Programmteile, den Objekten, wovon die Konfiguration selbst wiederum eines darstellt (Objekt "KONF").
Er zeigte auf, welche Objekte welche Anwendergruppe benötigt und wie man Zugriffsrechte entsprechend einstellt. So genügt beispielsweise studentischen Aushilfskräften die Erfassungsmaske für Bewerberdaten (Objekt "ZUL"), Mitarbeiter der Zulassungsstelle, die Studienplatzvergabeverfahren durchführen benötigen jedoch fast zwingend weitere Module (z.B. "K_NC", um zulassungsbeschränkte Studiengänge zu bearbeiten oder "QUOTE", um Quoten zu definieren).

Auf eine zweite Konfigurationsmöglichkeit durch Einstellung verschiedener Parameter wurde ebenso eingegangen. Diese wird ebenso durch ein eigenes Objekt "ZULPARAM" realisiert.
Zum Abschluss des Tages demonstrierte der Kollege Dr. Klaus Wannemacher von der HIS die neue Software-Generation HISinOne, welche ein webbasiertes, ganzeitliches Hochschul-Management-System darstellt, das Ende 2009 die modularisierte HIS-GX-Familie ablösen soll.
Der Rest des Abends war mit dem Einchecken im Hotel Körner und einer Besichtigung Hannovers ebenso recht kurzweilig.
Dienstag morgen um 9 Uhr wurde die Schulung mit einer kurzen Wiederholung des Vortages begonnen, um sich sodann den sogenannten "Zusatzschaltflächen", die die Erfassungsmaske bietet, zu widmen. Über diese können beispielsweise weitere Kontaktdaten, Härtefälle, Wartezeiten, frühere Studien oder Daten für ein Eignungsfeststellungsverfahren angegeben werden. Nicht benötigte Schaltflächen können auch hier über das Objekt "KONF" deaktiviert werden.

Auf ein weiteres Objekt, die Schlüsselverwaltung (Objekt "KEY_VERWALT") wurde als nächstes eingegangen. Es bietet Zugriff auf die verschiedenen Schlüsseltabellen der Datenbank.
Danach sollte chronologisch ein kompletter Zulassungsprozess durchlaufen werden:

  1. Konfiguration der Studiengänge
    1. Erstellung von Quoten bzw. einer eigenen Quotenfamilie
    2. Erstellung eines Topfes
  2. Erfassung der Bewerber
  3. Durchführung eines Vergabeverfahrens inklusive Eignungsfeststellungsverfahren und Nachrückverfahren
  4. Nachträgliche Korrekturen bzw. manuelle Zulassungen

Besonders der 1. und 3. Punkt wurden ausführlich behandelt. So wurde zuerst die Bedeutung einer Quote als Instrument, um die Verteilung der Studienplätze auf die verschiedenen Bewerbergruppen zu regeln (Ausländer, Zweitstudienbewerber, nach Leistung / nach Wartezeit), erläutert. Danach weiterführend eine Quotenfamilie als Summe aller Quoten für einen bestimmten Studiengang oder Fachbereich.
Ebenso wurden der Sachverhalt der "Töpfe" erklärt, die zum Einsatz kommen, wenn verschiedene Studiengänge hinsichtlich einer gemeinsam zu nutzenden Kapazität zu einer Rangliste zusammengelegt werden (Bsp.: LA Sport und Bachelor bzw. Masterstudiengang Sport, weil durch räumliche Kapazitäten nur eine bestimmte Anzahl von Plätzen vorhanden ist).
Das Vergabeverfahren wurde dann mit verschiedenen Konfigurationen durchgespielt und mithilfe von BZUL durchgeführt. Die daraus resultierenden Ranglisten wurden analysiert und Veränderungen am Vergabeverfahren wurden anhand veränderter Ranglisten veranschaulicht.
Am dritten und letzten Tag der Schulung zeigte Herr Keilhoff die Struktur der für ZUL-GX sowie BZUL relevanten Datenbanktabellen auf. Des Weiteren ging er abschließend noch kurz auf die nach erfolgtem Vergabeverfahren notwendige Bescheiderstellung ein. Hier kommt eine Erweiterung des Microsoft Access Datenbank-Management-Systems namens HIS-ISY zum Einsatz. Mit ihm lässt sich eine Datenquelle erzeugen, mit derer dann über die in Microsoft Word integrierte Serienbrief-Funktion die Bescheide erstellt und generiert werden können.
Anmerkung: mein campus setzt seit dem WS 2008/2009 nicht mehr auf diese Art der Bescheiderstellung. Bei mein campus kommt eine Online-Bescheiderstellung zum Einsatz.
Bevor die Schulung am Mittag mit der Übergabe des Teilnehmerzertifikats offiziell beendet wurde, war noch Zeit für offene Fragen und das Ausfüllen eines Feedback-Fragebogens.
Direkt anschließend konnte die Heimreise angetreten werden, da das Auschecken aus dem Hotel schon am Morgen erledigt wurde.
Beim Revue passieren der letzten drei Tage auf der Rückfahrt zeigte sich, dass die Schulung eine Fülle an Informationen liefert, deren Einsatz im Tagesgeschäft sie erst richtig ins Blut übergehen lassen dürfte. Es zeigte sich außerdem, dass auch  ohne  vorausgehende  tiefergehende Kenntnisse der HIS-GX-Familie, insbesondere der anderen Module, die Schulung erfolgreich absolviert werden kann.

mein campus wird an IDMone angegliedert

Die zentrale Identity-Management-Infrastruktur an der FAU Erlangen-Nürnberg geht am 8.Oktober "hinter den Kulissen" als "IDMone" (Projektwebseite) in Teilen in den Produktivbetrieb. Die Daten aller aktivierten, also frei geschalteten, Studierenden werden automatisch in mein campus provisioniert. Damit müssen Benutzeraccounts nicht mehr manuell angelegt werden und Studierende können ihr Passwort jederzeit über die Funktion "Passwort vergessen" selbst zurücksetzen.

Ziel des Ganzen soll sein, eine zentrale Benutzerverwaltung alle universitären Dienste zu schaffen.

Auf Seiten von mein campus hat(te) diese Angliederung folgende Arbeitsschritte und abgeänderten Prozesse zur Folge:

Die Nutzerdaten von mein campus müssen mit den entsprechenden Daten in der Benutzerverwaltung des Rechenzentrums abgeglichen und synchronisiert werden.

Initial wird hierfür pünktlich um 8:00 Uhr am Morgen des 8.Oktober die Nutzer-Tabelle des mein campus – Portals um die dort fehlenden, aber in der Benutzerverwaltung des Rechenzentrums vorhandenen, Datensätze erweitert. Diese Grafik zeigt auf, wie hierbei vorgegangen wird. Dieser Prozess wird aber auch weiterhin ständig durchgeführt, um Neueintragungen oder Änderungen (geänderte Passwörter etc.) in der Rechenzentrums-Benutzerwaltung mit zu übernehmen.

Technisch kommen hier Datenbank-Skripte zum Einsatz, die von Björn Reimer und Stefan Roas entwickelt wurden.

Parallel dazu wurde der Login-Mechanismus des mein campus – Portals durch Krasimir Zhelev erweitert.

Bereits bei mein campus registrierte Nutzer, die bei der ersten Registrierung ihr Passwort abändern mussten, werden nun in eine extra für diese Zwecke angelegte Zwischentabelle eingetragen, um später weiter in die Rechenzentrums-Benutzerverwaltung übernommen zu werden. Das bei mein campus registrierte Passwort hat dabei höhere Priorität und überschreibt dann das in der Rechenzentrums-Benutzerverwaltung hinterlegte Passwort.

Noch nicht beim mein campus registrierte Benutzer können sich dort nun aber dank des Abgleichs der beiden Datenhaltungen nach der einmalig vorzunehmenden Freischaltung ihres Accounts in das Portal einloggen.

Um diese Änderungen vorzunehmen, erweiterte Krasimir Zhelev die HISQIS – Authentifizierungsroutine um ein eigens entwickeltes Authentifizierungsplugin, in dem die oben genannten Prozesse implementiert sind. Eine Grafik veranschaulicht diesen Prozess.

Ebenfalls vonnöten war eine leichte Anpassung der "Passwort ändern" – Funktionalität, damit die neuen, in mein campus geänderten Passwörter auch in die Rechenzentrums-Benutzerverwaltung übernommen werden (Grafik).
Die grafischen Prozesse wurden von Simone Wack , Dietmar Lanz und Tobias Vogt modelliert.

Neben erhöhtem Komfort durch weniger zu verwaltende Passwörter der Studierenden erhoffen wir uns eine wesentliche Entlastung der Hotline und des Helpdesks von mein campus.

mein campus 2.2 – ein „Zwischen-Release“

Hauptsächlicher Grund für dieses "Zwischenrelease" ist die Transaktionsnummern-Verwaltung (TAN), um die mein campus ab Montag, dem 13. Oktober 2008, mit dem Release 3.0 erweitert wird. 
Sämtliche Studierenden bekommen hierfür bis zu diesem Release-Datum eine Initialisierungs-TAN-Liste zugesandt, in der die ersten 10 Transaktionsnummern enthalten sind. Nun ist die FAU eine der größeren Universitäten Deutschlands mit ca. 25.000 Studierenden. Ein Vorbereitungs- und Versendezeitraum von drei Wochen ist dafür auf jeden Fall eine realistische und auch nötige Zeitspanne.
Da wir uns aber momentan in der Einschreibungsphase für das Wintersemester 2008/2009 befinden, in der immer wieder neue Studierndendatensätze in die Datenbank aufgenommen werden, auch nach dem Generierungszeitpunkt, mussten wir uns etwas überlegen, wie diese ebenfalls an ihre Initialisierungs-TAN-Listen kommen.
Die Lösung war, zeitgleich mit dem Generieren der Initialisierungs-TAN-Listen, welches also heute, am 19. September 2008 stattfindet, auf mein campus ebenfalls eine Funktion zur Erzeugung dieser Initialisierungs-TAN-Listen zu aktivieren, die für die Studentenkanzlei-Mitarbeiter zur Verfügung steht. Nun können die Studentenkanzlei-Mitarbeiter den Studienanfängern ab Montag bei der persönlichen Einschreibung auch gleich ihre Initialisierungs-TAN-Listen mitgeben.
Zusätzlich nehmen wir noch einige andere Updates im Bereich der herunterladbaren Bescheinigungen und Anträge und der Prüfungsverwaltung mit online:

  1. Nun enthalten alle Bescheinigungen auch einen evtl. vorhandenen Namenszusatz wie "von" oder "zu" oder andere Adelstitel.
  2. Exmatrikulierte Studenten, und nur diese, können sich nun ihre Exmatrikulationsbescheinigung und eine Studienzeitbescheinigung (für die Rentenversicherung) herunterladen.
  3. Seitens der Prüfer besteht nun die Möglichkeit, Leistungen für Studierende zu verbuchen, die formal aber bereits den Prüfungsanspruch verloren hatten.
  4. Außerdem können Punkte für Prüfungen der Rechtswissenschaften verbucht werden.
  5. Und zu guter Letzt werden jetzt Studierende in den Übersichtslisten angezeigt, die von der Prüfung entschuldigt zurückgetreten sind.

Die Bewerber-Info-Funktion

Über die Bewerber-Info-Funktion können sich Bewerber für zulassungsbeschränkte Studiengänge der Universität Erlangen-Nürnberg über den individuellen Ausgang des Zulassungsverfahren informieren, Ihren Zulassungs- / Ablehnungsbescheid als PDF herunterladen. Bei positivem Ergebnis kann der Immatrikulationsantrag ebenfalls als PDF heruntergeladen werden. 
Hierfür loggen sie sich auf "mein campus" mit ihrer Bewerbernummer sowie ihrem Geburtsdatum in der Form "JJJJMMTT" ein. Diese Login-Funktionalität unterscheidet sich vom normalen Login-Mechanismus, da die Daten mit einer anderen Tabelle in der Datenbank abgeglichen werden müssen. Der Problematik, diese Login-Funktionalität in den von uns angepassten normalen Login-Mechanismus zu integrieren, nahm sich unser Entwickler Thomas Zenglein an und entwickelte hierfür eine Lösung.
In einer Konfigurationsdatei wurde dieser Login-Mechanismus schließlich noch aktiviert.
Sind die Bewerber eingeloggt, gelangen sie auf ein vom restlichen "mein campus"-Portal separates Web-Frontend. Auf drei Menüpunkten können sie dort die wichtigsten Personenstamm- und Antragsdaten einsehen und können sich jeweils gegebenenfalls den Immatrikulationsantrag und den Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid als PDF generieren lassen. Neben Velocity-Templates, die für das Layout sowie die Buttons, die die PDF-Generierung der Anträge und Bescheide anstoßen, verantwortlich zeichneten, musste das Tabellenlayout der Informationstabellen in diesem Frontend in XML-Konfigurationsdateien angepasst werden. Dort kann jeweils ein SQL-Statement angegeben werden, welches die jeweiligen Daten aus der Datenbank extrahiert. Außerdem wurden hier noch die Links zu den anderen Menüpunkten definiert. Diese Arbeit am Web-Frontend stellte jedoch nur einen minimalen Bruchteil des Gesamtaufwands dar.
Die Hauptaufgabe bestand darin, das Layout des Immatrikulationsantrags und der Zulassungs- und Ablehnungsbescheide als PDF nach Vorgaben der Studentenkanzlei bzw. der Zulassungsstelle zu definieren und diese Formulare mit Daten zu befüllen.
Während der Immatrikulationsantrag für alle zugelassenen Bewerber immer derselbe war, galt es, nicht weniger als drei verschiedene Zulassungsbescheide und neun verschiedene Ablehnungsbescheide umzusetzen. Ebenso wichtig wie die Definition dieser verschiedenen Layouts war es, exakt zu definieren, welcher Bewerber welchen Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid mit welchen Hinweisblättern erhalten sollte.
Die Tatsache, dass abgelehnte Bewerber keinen Immatrikulationsantrag zum Herunterladen und Ausdrucken angeboten bekommen sollten, ließ sich leider nicht über den naheliegenden Weg, dann den Button nicht anzuzeigen, verwirklichen, da vom Layout-Template aus kein Zugriff auf das dafür verantwortliche Datenfeld in der Datenbank möglich war. 
Diese und die gesamte restliche Abfragelogik wurde innerhalb der XSL-Layoutstylesheets, die hierfür wie auch schon bei der Bewerbung & Zulassung verwendet wurden, umgesetzt. In einer Konfigurationsdatei sind die Datenbankabfragen definiert. Sie exportieren die für die Unterscheidbarkeit relevanten Datenfelder. Der Inhalt wird in XML überführt und ist somit aus XSL heraus verfügbar.
Ist es für den Immatrikulationsantrag nur nötig, zu prüfen, ob ein Bewerber angenommen oder abgelehnt wurde, so gestalteten sich die Abfragen für die verschiedenen Zulassungs- und Ablehnungsbescheide weitaus umfangreicher. So musste unter anderem überprüft werden:

  • ob die Bewerbernummer zwischen 100000 und 200000 liegt (sehr knifflig war hier, dass in XSL ein "<" oder ">" durch "&lt;" und "&gt;" ersetzt werden muss, ansonsten tritt ein Syntaxfehler auf)
  • ob der Bewerber zugelassen oder abgelehnt wurde (zu beachten war hier hauptsächlich, dass ein Bewerber in einem Zwei-Fach-Studium z.B. sehr wohl für ein Fach zugelassen, für das andere aber abgelehnt werden kann. Und Bewerbungen mit einem zulassungsfreien, noch offenen zweite Fach sind ebenfalls möglich und abzuarbeiten)
  • Abschluss- /Fachkombination: Bewerber in bestimmte Studiengänge sollten einen speziellen Bescheid bekommen, alle anderen Studiengänge außer diesen den normalen.
  • Sind besondere Hochulzugangsberechtigungen vorhanden, handelt es sich um einen Zweitstudienbewerber, wurde ein ungültiger Antrag eingereicht, muss noch eine Sport- oder Deutschprüfung abgelegt werden: jedesmal ist ein anderer Bescheid mit oder ohne die entsprechenden Hinweisblätter zu generierien.

Auch die Inhalte der Anträge und Bescheide wurden auf demselben Weg aus der Datenbank exportiert und in XML überführt, sodass die Daten im XSL-Layoutsheet verfügbar sind. So mussten z.B. für Ablehnungsbescheide Grenzwartezeiten und Grenznoten angegeben werden, zum einen allgemeine Werte für die einzelnen Studiengänge in verschiedenen Quoten, zum andern aber auch die persönlichen Werte des Bewerbers. 
Bei der Umsetzung der statischen Hinweisblätter kam die gute Grafikeinbindung von XSL-FO zu Hilfe, sodass diese Hinweisblätter nicht in ein XSL-Layout überführt werden mussten.
Diese Ausführungen zusammen mit dem Hinweis, dass das XSL-Layoutsheet für die Zulassungs- und Ablehnungsbescheide, welches das Layout und Abfragelogik aller 12 Bescheide enthält (lediglich die Hinweisblätter sowie der Seitenkopf des Anschreibens sind ausgegliedert) aus über 3300LoC besteht und auch der Immatrikulationsantrag nochmals mit über 2000LoC zu Buche schlägt, deuten die Komplexität dieses Projekts an.

Die Online-Anmeldung

Seit Dienstag, dem 22. Juli bietet mein campus für alle Studieninteressenten/-innen die Online-Anmeldung in zulassungsfreie Studiengänge an. Es ist hierfür kein Login auf mein campus notwendig. Einfach auf den Button auf der Startseite klicken, alle benötigten Daten eingeben, am Ende den Immatrikulationsantrag ausdrucken, unterschreiben und zusammen mit den im Hinweisblatt beim Immatrikulationsantrag genannten Unterlagen zur persönlichen Einschreibung mitbringen.
So einfach es hier klingt, bei der Umsetzung dieses Verfahrens in mein campus waren doch sehr viele Regelungen und Einschränkungen zu beachten, über die ich im Folgenden berichten möchte:
Ein Großteil der Arbeit jedoch war schon gemacht, denn von Anfang Juni bis Mitte Juli lief bereits die Online-Bewerbungsphase für zulassungsbeschränkte Studiengänge und hier wurde bereits die selbe Komponente der HIS in einer von uns überarbeiteten Version eingesetzt. Diese konnte für die Online-Anmeldung übernommen werden, es mussten aber einige Anpassungen vorgenommen werden:
1. Datenbanktabellen mussten angepasst werden, um die nötigen Abschlüsse und Studiengänge aktiv zu schalten
2. SQL-Abfragen mussten in der Konfigurationsdatei für die PDF-Generierung des Immatrikulationsantrages erweitert werden, da zusätzliche Daten im Online-Formular abgefragt werden (2.Adresse, verlorener Prüfungsanspruch, bisher abgelegte Prüfungen)
3. Das Layout-Stylesheet für den Immatrikulationsantrag als PDF musste ebenfalls um die Anzeige der in 2. genannten zusätzlich abgefragten Daten sowie einem Hinweisblatt und einer Erklärung erweitert werden.
4. In dem Formularseiten der Online-Anmeldung waren einige textliche Änderungen vorzunehmen, da das Verfahren im Vergleich zur Online-Bewerbung anders abläuft, einige andere Abschlüsse und viele weitere Studiengänge zur Auswahl stehen. Diese Änderungen wurden in den Velocity-Templates vorgenommen.
5. Nicht zulässige Fächerkombinationen sowie Einschränkungen in der Auswahl der Fachsemester mussten beachtet werden. Wird hier eine nicht zulässige Kombination ausgewählt bzw. möchte man sich in ein nicht zulässiges Fachsemester bewerben, so soll mit einer aussagekräftigen Fehlermeldung darauf hingewiesen und zur erneuten Auswahl aufgefordert werden. Technisch umgesetzt wurde dies durch eine nicht unerhebliche Anzahl von Velocity-Bedingungen auf der dem Auswahl der Studiengänge folgendem Template. Wird durch eine Studienfachkombination oder der Fachsemesterauswahl eine Bedingung erfüllt, erscheint nicht die normalerweise folgende Formularseite mit den Dateneingabefeldern, sondern der Hinweis darauf, was nicht in Ordnung war und die Aufforderung, erneut die Daten einzugeben.
Hauptproblematiken waren hier der Abschluss „Bachelor“ mit 2 Studienfächern und die Lehramtsstudiengänge nach der neuen Prüfungsordnung. Bei beiden galt es, nicht zulässige Fächerkombinationen, die Jahresgliederung sowie die Tatsachen, daß bestimmte Studienfächer nur als Erstfach bzw. nur als Zweitfach zu wählen sind und daß eine Immatrikulation in bestimmte Studienfächer zulassungsfrei nur in höhere Semester möglich ist, zu beachten.
Bei allen Abschlüssen hingegen musste die Regelstudienzeit berücksichtigt werden, über die hinaus man sich nicht anmelden kann.

Wie auch schon bei der Online-Bewerbung mit der Zulassungsstelle gab es leider auch bei der Online-Anmeldung ein paar Kommunikationsschwierigkeiten mit der Studentenkanzlei, sodass noch einige wenige Beschränkungen der Fächerkombinationen sowie in der Fachsemesterauswahl nachgepflegt werden mussten.
Des Weiteren stellte sich heraus, dass eine deklarierte Umgebungsvariable im Servlet-Container auf dem Server des Produktivsystems Ursache dafür war, daß in den ersten Stunden der Online-Anmeldungsphase die Generierung des PDFs des Immatrikulationsantrags fehlschlug. Davon betroffene Studieninteressenten bitte ich, die Online-Anmeldung erneut durchzuführen und Campus IT den ihnen angefallenen erhöhten Zeitaufwand nachzusehen.
Ebenfalls möchte ich an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, daß es nicht nötig ist, den ausgedruckten Immatrikulationsantrag mit den im Hinweisblatt aufgeführten Unterlagen postalisch zu versenden. Er muss erst bei der persönlichen Einschreibung vorgelegt werden.

Online-Anmeldung gestartet

Seit heute, Dienstag, 22.Juli 2008 um 12:00 Uhr, findet über das mein campus Portal die Online-Anmeldung für zulassungsfreie Studiengänge statt.
Die Anmeldungsphase läuft bis Freitag, 15. August 2008, 23:59 Uhr.
Eine kurze Beschreibung des Anmeldeportals, eine Übersicht der zulassungsfreien Studiengänge sowie notwendige Unterlagen finden Sie  in der Rubrik „Status & Informationen“ .

Ende der Online-Bewerbung

Heute, am 15. Juli 2008, endet um 23:59 Uhr der Zeitraum für die Online-Bewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge für Erst- und Höhere Semester über das mein campus Portal.
Es gingen ca. 15500 Bewerbungsanträge in der 6 Wochen andauernden Bewerbungsphase ein, die nun von der Zulassungsstelle geprüft werden.
Ab nächsten Montag, 21. Juli 2008, wird voraussichtlich die Online-Anmeldung für die zulassungsfreien Studiengänge freigeschaltet werden.