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ERC Starting Grants (EU)

Derzeit bieten sich in Europa keine ausreichenden Gelegenheiten für junge Forscher, ihre Laufbahn unabhängig zu entwickeln und den Übergang von der angeleiteten Forschung zum unabhängigen und selbständigen Forscher zu schaffen. Dieses strukturelle Problem führt zu einem dramatischen Verlust an Forschungstalenten in Europa und erschwert außerdem die Bildung der nächsten Generation von Spitzenforschern, die mit neuen Ideen und neuer Dynamik aufwarten. Dies führt dazu, dass hoch talentierte Forscher frühzeitig in ihrer Laufbahn anderenorts nach Aufstiegschancen suchen.

Zielgruppe: Wissenschaftler/innen 2 – 7 Jahre nach Abschluss der Promotion (oder eines gleichwertigen Abschlusses) und einer vielversprechenden wissenschaftlichen Erfolgsbilanz

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Bewerbungsfrist: 13.01.2022

Promotionsstipendium (Gustav Schickedanz-Stiftung)

Die Gustav Schickedanz-Stiftung stellt ein Stipendium für Promotionsvorhaben auf den Gebieten Dienstleistungen, Handel oder Internationalisierung der Wirtschaft für den Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zur Verfügung.

Vorschlagsberechtigt sind alle Professorinnen und Professoren des Fachbereichs bis zum 01.05.2022

Der Vorschlag kann formlos erfolgen, sollte aber wesentliche Daten, insbesondere Hochschulabschluss-Noten (kein Bachelor),
Studiendauer, Auslandsstudium und –praktika, Auszeichnungen sowie Thema der Dissertation und eine grobe Beschreibung des Vorhabens beinhalten. Bitte beachten Sie auch, dass ein Zulassungsantrag auf Promotion notwendig ist.

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Zuschüsse für die Teilnahme an Tagungen (FAU)

Für besonders begabte Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen sowie für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen besteht die Möglichkeit einer finanziellen Bezuschussung ihrer aktiven Teilnahme an Tagungen oder Workshops im In- und Ausland.

Bewerbungen für die Förderung Ihrer Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen richten Sie bitte frühzeitig an die Frauenbeauftragte des Fachbereichs. Sie wird Ihre Bewerbung auf fachliche Relevanz der Tagung und Förderwürdigkeit prüfen und an die zuständige Ansprechpartnerin weiterleiten.

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Bewerbungsfrist: Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen dem Büro für Gender und Diversity mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt zur Bearbeitung vorliegen.

Überbrückungsstipendien für Postdocs (Ilse-und-Dr.-Alexander-Mayer-Stiftung )

Die Überbrückungsstipendien für Postdocs aus Mitteln der Ilse-und-Dr.-Alexander-Mayer-Stiftung sind eine neue Fördermöglichkeit der FAU, die hervorragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern den Schritt von der Promotion in die Postdoc-Phase erleichtern soll.

Vielversprechende junge Forscherinnen und Forscher können für sechs Monate mit 1200,- Euro monatlich unterstützt werden. Voraussetzung ist dabei ein geplantes Forschungsprojekt und die Zusage für eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FAU oder eine eingereichte Bewerbung für ein Postdoc-Stipendium.

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Bewerbungsfrist: laufend

Veranstaltungen zum 9. Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon Europe“ (HEU)

Das 9. Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon Europe“ (HEU) ist nun offiziell verabschiedet und wird zeitnah in Kraft treten.

Die beiden EU-Referentinnen der FAU, Frau May und Frau Kropf, beraten Sie gerne zu den Infoveranstaltungen die vom EU-Büro des BMBF, der Nationalen Kontaktstelle und der KoWi durchgeführt werden. Das breite, kostenfreie Angebot an hervorragenden Seminaren beinhaltet z. B. Einführungen in HEU, Workshops zu einzelnen Förderlinien oder speziellen Themenbereichen sowie Kurse zur Antragstellung:

https://www.eubuero.de/veranstaltungen.htm

https://www.eubuero.de/nks.htm

https://www.kowi.de/kowi/services/schulungen-veranstaltungen/schulungen-veranstaltungen.aspx

 

Neue Schwerpunktprogramme der DFG veröffentlicht

Themen von Katalysatoren über visuelle Kommunikation bis zu Hauptspeichertechnologien / Rund 82 Millionen Euro für drei Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 13 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2022 ein. Dies beschloss der Senat der DFG jetzt im Rahmen seiner Sitzung, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in virtueller Form stattfand. Die 13 neuen Verbünde, die aus 47 eingereichten Initiativen ausgewählt wurden, erhalten für zunächst drei Jahre insgesamt rund 82 Millionen Euro. Hinzu kommt eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten.

Die nun bewilligten Programme decken die gesamte fachliche Breite in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften ab. Ihr Themenspektrum reicht von der Analyse des Zusammenwirkens von Gesellschaften und vorindustriellen Auen Mitteleuropas „auf dem Weg zur Fluvialen Anthroposphäre“ über die Untersuchung des gesellschaftlichen Umgangs mit jüdischem Kulturerbe in Europa bis hin zur Entwicklung des maschinellen Lernens für molekulare Anwendungen. Die Programme beschreiben jeweils das Oberthema des SPP. In den kommenden Monaten werden die Verbünde einzeln von der DFG ausgeschrieben, die anschließend die eingehenden Förderanträge auf ihre wissenschaftliche Qualität und ihren Beitrag zum jeweiligen Hauptthema prüfen wird.

In den Schwerpunktprogrammen sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Alle Programme sind stark interdisziplinär ausgerichtet und zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden aus. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Element der SPP, darüber hinaus weisen alle neuen Verbünde ein Gleichstellungskonzept auf. Schwerpunktprogramme werden sechs Jahre lang gefördert. Aktuell befinden sich insgesamt 89 SPP in der Förderung.

Die neuen Schwerpunktprogramme im Einzelnen
(in alphabetischer Reihenfolge der Hochschulen der Koordinatorinnen und Koordinatoren)

  • Schwerpunktprogramm „Verknüpfung von Katalysatoren, Mechanismen und Reaktorkonzepten für die Umwandlung von Distickstoff durch elektrokatalytische, photokatalytische und photoelektrochemische Methoden („Nitroconversion“)“ (Koordinator: Professor Dr. Roland Marschall, Universität Bayreuth)
  • Schwerpunktprogramm „Resilienz in vernetzten Welten – Beherrschen von Fehlern, Überlast, Angriffen und dem Unbekannten“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Falko Dressler, TU Berlin)
  • Schwerpunktprogramm „Lokale und periphere Faktoren der mikroglialen Vielfalt und Funktion“ (Koordinatorin: Dr. Susanne Wolf, Charité – FU Berlin und HU Berlin)
  • Schwerpunktprogramm „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Steffen Marx, TU Dresden)
  • Schwerpunktprogramm „Emergente Funktionen der bakteriellen Multizellularität“ (Koordinator: Professor Dr. Thorsten Mascher, TU Dresden)
  • Schwerpunktprogramm „Visuelle Kommunikation. Theoretische, empirische und angewandte Perspektiven (ViCom)“ (Koordinatorin: Professorin Dr. Cornelia Ebert, Universität Frankfurt)
  • Schwerpunktprogramm „Jüdisches Kulturerbe“ (Koordinatorin: Professorin Dr. Sarah M. Ross, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
  • Schwerpunktprogramm „Autonome Prozesse in der Partikeltechnik – Erforschung und Erprobung von Konzepten zur modellbasierten Führung partikeltechnischer Prozesse“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Hermann Nirschl, Karlsruher Institut für Technologie)
  • Schwerpunktprogramm „Auf dem Weg zur Fluvialen Anthroposphäre“
    (Koordinator: Professor Dr. Christoph Zielhofer, Universität Leipzig)
  • Schwerpunktprogramm „Die genomischen Grundlagen evolutionärer Innovationen (GEvol)“ (Koordinator: Professor Dr. Erich Bornberg-Bauer, Universität Münster)
  • Schwerpunktprogramm „Nutzung und Entwicklung des maschinellen Lernens für molekulare Anwendungen – Molekulares maschinelles Lernen“
    (Koordinator: Professor Dr. Frank Glorius, Universität Münster)
  • Schwerpunktprogramm „Disruptive Hauptspeichertechnologien“
    (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Olaf Spinczyk, Universität Osnabrück)
  • Schwerpunktprogramm „Mehr Intelligenz wagen – Entwurfsassistenten in Mechanik und Dynamik“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Peter Eberhard, Universität Stuttgart)

Informationen DFG zu den Schwerpunktprogrammen

 

 

 

Zwischenfinanzierung für Post-Doktorandinnen und Habilitandinnen (FAU)

Für die Förderung von Wissenschaftlerinnen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät stehen ab sofort Mittel aus dem Innovationsbündnis Hochschule 4.0 zur Verfügung.

Post-Doktorandinnen und Habilitandinnen können sich für eine kurzfristige Zwischenfinanzierung bewerben. Diese greift dann, wenn die nahtlose Weiter- bzw. Anschlussfinanzierung durch Forschungsprojekte nicht gewährleistet werden kann.

Merkblatt

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Bewerbungsfrist: bis zur Ausschöpfung der finanziellen Mittel (max. 31.12.2021)