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Oskar-Karl-Forster-Stipendium – Druckkostenzuschuss für Promovierende (FAU)

Die FAU vergibt im Studienjahr 2021 wieder einmalige Beihilfen aus dem Oskar-Karl-Forster-Stipendium-Fonds: Begabte, bedürftige Studierende können sich für einmalige Beihilfen zur Beschaffung von Büchern oder sonstiger Lernmittel bewerben, Promovierende für Beihilfen zu den Druckkosten von Dissertationen.

Bewerben können sich alle FAU-Studierenden, die mindestens im zweiten Semester studieren und Leistungen nach dem BAföG erhalten, bzw. bei denen das laufende Nettoeinkommen der Unterhaltsverpflichteten monatlich nicht höher ist als der doppelte Freibetrag nach BAföG. Studierende, die bereits eine Beihilfe aus dem Oskar-Karl-Forster-Stipendium-Fonds erhalten haben, können sich nicht erneut bewerben. Promovierende, die sich für die Unterstützung von Druckkosten ihrer Dissertation bewerben, müssen an der FAU immatrikuliert sein.

Anträge können ausschließlich online unter https://www.campus.uni-erlangen.de/gstip/ gestellt werden.

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Bewerbungsfrist: 01.09.2021

 

Exist-Forschungstransfer (BMWi)

EXIST-Forschungstransfer unterstützt herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind.

Es handelt sich dabei um ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

EXIST-Forschungstransfer besteht aus zwei Förderphasen. In der ersten Förderphase sollen Forschungsergebnisse, die das Potenzial besitzen, Grundlage einer Unternehmensgründung zu sein, weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die prinzipielle technische Machbarkeit der Produktidee sicherzustellen und die Gründung des Unternehmens vorzubereiten. In der zweiten Förderphase stehen die Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die Sicherung einer externen Anschlussfinanzierung des Unternehmens im Fokus.

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Bewerbungsfrist: 31.07.2021

Hinweis: Die Einreichung von Projektskizzen (Förderphase I) ist vom 1. Juli bis 31. Juli 2021 möglich!

Postdoctoral Researchers International Mobility Experience – PRIME (DAAD)

Mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union (FP7/Marie Curie Actions/COFUND) hat der DAAD 2014 das Förderprogramm „Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“ (PRIME) initiiert und unterstützt seitdem die internationale Mobilität in der Postdoktorandenphase durch befristete Stellen an deutschen Hochschulen anstelle traditioneller Stipendien. Die Förderung umfasst eine 12-monatige Auslandsphase und eine sechsmonatige Integrationsphase an einer deutschen Hochschule, an der die Geförderten über den gesamten Förderzeitraum als Postdoktoranden angestellt sind.

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Bewerbungsfrist: 31.08.2021

Advanced Grants (ERC)

Zielgruppe der ERC Advanced Grants sind etablierte, aktive Wissenschaftler/innen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz. Bei der Begutachtung der wissenschaftlichen Leistung sind die letzten zehn Jahre vor der Antragstellung maßgeblich.

Als Grundlage für die Bewertung zieht der ERC in der Begutachtung – je nach Disziplin in unterschiedlicher Gewichtung – die Publikationen als Erstautor/in in führenden internationalen Zeitschriften, (übersetzte) Monographien, Patente, Vorträge auf internationalen Konferenzen, Forschungsexpeditionen, die Organisation von internationalen Konferenzen sowie (inter-)nationale Wissenschaftspreise und Akademiemitgliedschaften der Antragsteller/in heran.

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Bewerbungsfrist: 26.08.2020

Veranstaltungen zum 9. Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon Europe“ (HEU)

Das 9. Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon Europe“ (HEU) ist nun offiziell verabschiedet und wird zeitnah in Kraft treten.

Die beiden EU-Referentinnen der FAU, Frau May und Frau Kropf, beraten Sie gerne zu den Infoveranstaltungen die vom EU-Büro des BMBF, der Nationalen Kontaktstelle und der KoWi durchgeführt werden. Das breite, kostenfreie Angebot an hervorragenden Seminaren beinhaltet z. B. Einführungen in HEU, Workshops zu einzelnen Förderlinien oder speziellen Themenbereichen sowie Kurse zur Antragstellung:

https://www.eubuero.de/veranstaltungen.htm

https://www.eubuero.de/nks.htm

https://www.kowi.de/kowi/services/schulungen-veranstaltungen/schulungen-veranstaltungen.aspx

 

Überbrückungsstipendien für Postdocs (Ilse-und-Dr.-Alexander-Mayer-Stiftung )

Die Überbrückungsstipendien für Postdocs aus Mitteln der Ilse-und-Dr.-Alexander-Mayer-Stiftung sind eine neue Fördermöglichkeit der FAU, die hervorragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern den Schritt von der Promotion in die Postdoc-Phase erleichtern soll.

Vielversprechende junge Forscherinnen und Forscher können für sechs Monate mit 1200,- Euro monatlich unterstützt werden. Voraussetzung ist dabei ein geplantes Forschungsprojekt und die Zusage für eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FAU oder eine eingereichte Bewerbung für ein Postdoc-Stipendium.

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Bewerbungsfrist: laufend

Zuschüsse für die Teilnahme an Tagungen (FAU)

Für besonders begabte Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen sowie für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen besteht die Möglichkeit einer finanziellen Bezuschussung ihrer aktiven Teilnahme an Tagungen oder Workshops im In- und Ausland.

Bewerbungen für die Förderung Ihrer Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen richten Sie bitte frühzeitig an die Frauenbeauftragte des Fachbereichs. Sie wird Ihre Bewerbung auf fachliche Relevanz der Tagung und Förderwürdigkeit prüfen und an die zuständige Ansprechpartnerin weiterleiten.

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Bewerbungsfrist: Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen dem Büro für Gender und Diversity mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt zur Bearbeitung vorliegen.

Neue Schwerpunktprogramme der DFG veröffentlicht

Themen von Katalysatoren über visuelle Kommunikation bis zu Hauptspeichertechnologien / Rund 82 Millionen Euro für drei Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 13 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2022 ein. Dies beschloss der Senat der DFG jetzt im Rahmen seiner Sitzung, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in virtueller Form stattfand. Die 13 neuen Verbünde, die aus 47 eingereichten Initiativen ausgewählt wurden, erhalten für zunächst drei Jahre insgesamt rund 82 Millionen Euro. Hinzu kommt eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten.

Die nun bewilligten Programme decken die gesamte fachliche Breite in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften ab. Ihr Themenspektrum reicht von der Analyse des Zusammenwirkens von Gesellschaften und vorindustriellen Auen Mitteleuropas „auf dem Weg zur Fluvialen Anthroposphäre“ über die Untersuchung des gesellschaftlichen Umgangs mit jüdischem Kulturerbe in Europa bis hin zur Entwicklung des maschinellen Lernens für molekulare Anwendungen. Die Programme beschreiben jeweils das Oberthema des SPP. In den kommenden Monaten werden die Verbünde einzeln von der DFG ausgeschrieben, die anschließend die eingehenden Förderanträge auf ihre wissenschaftliche Qualität und ihren Beitrag zum jeweiligen Hauptthema prüfen wird.

In den Schwerpunktprogrammen sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Alle Programme sind stark interdisziplinär ausgerichtet und zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden aus. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Element der SPP, darüber hinaus weisen alle neuen Verbünde ein Gleichstellungskonzept auf. Schwerpunktprogramme werden sechs Jahre lang gefördert. Aktuell befinden sich insgesamt 89 SPP in der Förderung.

Die neuen Schwerpunktprogramme im Einzelnen
(in alphabetischer Reihenfolge der Hochschulen der Koordinatorinnen und Koordinatoren)

  • Schwerpunktprogramm „Verknüpfung von Katalysatoren, Mechanismen und Reaktorkonzepten für die Umwandlung von Distickstoff durch elektrokatalytische, photokatalytische und photoelektrochemische Methoden („Nitroconversion“)“ (Koordinator: Professor Dr. Roland Marschall, Universität Bayreuth)
  • Schwerpunktprogramm „Resilienz in vernetzten Welten – Beherrschen von Fehlern, Überlast, Angriffen und dem Unbekannten“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Falko Dressler, TU Berlin)
  • Schwerpunktprogramm „Lokale und periphere Faktoren der mikroglialen Vielfalt und Funktion“ (Koordinatorin: Dr. Susanne Wolf, Charité – FU Berlin und HU Berlin)
  • Schwerpunktprogramm „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Steffen Marx, TU Dresden)
  • Schwerpunktprogramm „Emergente Funktionen der bakteriellen Multizellularität“ (Koordinator: Professor Dr. Thorsten Mascher, TU Dresden)
  • Schwerpunktprogramm „Visuelle Kommunikation. Theoretische, empirische und angewandte Perspektiven (ViCom)“ (Koordinatorin: Professorin Dr. Cornelia Ebert, Universität Frankfurt)
  • Schwerpunktprogramm „Jüdisches Kulturerbe“ (Koordinatorin: Professorin Dr. Sarah M. Ross, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
  • Schwerpunktprogramm „Autonome Prozesse in der Partikeltechnik – Erforschung und Erprobung von Konzepten zur modellbasierten Führung partikeltechnischer Prozesse“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Hermann Nirschl, Karlsruher Institut für Technologie)
  • Schwerpunktprogramm „Auf dem Weg zur Fluvialen Anthroposphäre“
    (Koordinator: Professor Dr. Christoph Zielhofer, Universität Leipzig)
  • Schwerpunktprogramm „Die genomischen Grundlagen evolutionärer Innovationen (GEvol)“ (Koordinator: Professor Dr. Erich Bornberg-Bauer, Universität Münster)
  • Schwerpunktprogramm „Nutzung und Entwicklung des maschinellen Lernens für molekulare Anwendungen – Molekulares maschinelles Lernen“
    (Koordinator: Professor Dr. Frank Glorius, Universität Münster)
  • Schwerpunktprogramm „Disruptive Hauptspeichertechnologien“
    (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Olaf Spinczyk, Universität Osnabrück)
  • Schwerpunktprogramm „Mehr Intelligenz wagen – Entwurfsassistenten in Mechanik und Dynamik“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Peter Eberhard, Universität Stuttgart)

Informationen DFG zu den Schwerpunktprogrammen

 

 

 

Zwischenfinanzierung für Post-Doktorandinnen und Habilitandinnen (FAU)

Für die Förderung von Wissenschaftlerinnen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät stehen ab sofort Mittel aus dem Innovationsbündnis Hochschule 4.0 zur Verfügung.

Post-Doktorandinnen und Habilitandinnen können sich für eine kurzfristige Zwischenfinanzierung bewerben. Diese greift dann, wenn die nahtlose Weiter- bzw. Anschlussfinanzierung durch Forschungsprojekte nicht gewährleistet werden kann.

Merkblatt

Weitere Informationen

Bewerbungsfrist: bis zur Ausschöpfung der finanziellen Mittel (max. 31.12.2021)