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Stipendien für ausländische Doktoranden in der Abschlussphase der Dissertation

Im Rahmen des DAAD-STIBET Programms „Betreuungsmaßnahmen für ausländische Dokto­randen“ stehen der Universität Erlangen-Nürnberg finanzielle Mittel zur Verfügung, um Promovierende in der Abschlussphase ihrer Dissertation zu unterstützen (Abschluss der Dissertation vor dem 31 . Dezember 2018)

Die Doktorandinnen und Doktoranden müssen ihre Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) im Ausland erworben haben und ausländischer Nationalität sein. Die Bewerber müssen von den betreuenden Lehrstühlen vorgeschlagen werden, sie sollen sich in der Abschlussphase der Promotion befinden und bislang gute Leistungen gezeigt haben. Es können nur Personen gefördert
werden, die den Doktorgrad von der Universität Erlangen-Nürnberg erhalten werden und für die Promotion immatrikuliert sind. Ausgeschlossen sind Kandidaten, die zeitgleich bereits eine Finanzierung für ihre Promotion aus anderen Quellen erhalten.
Die Auswahl der zu fördernden Doktorandinnen und Doktoranden wird im November getroffen, und Zahlungen können ab Januar 2018 erfolgen.

Die Bewerbung umfasst
• einen Lebenslauf,
• die Kurzdarstellung des Promotionsvorhabens (1 Seite),
• ein kurzes Motivationsschreiben mit Angabe der bisherigen Finanzierung und Aussage über die beabsichtigte Bezugsdauer   genaue Monate),
• eine Immatrikulationsbescheinigung (Vorgabe des DAAD – zwingend notwendig),
• ein Gutachten des Doktorvaters/der Doktormutter zum Stand der Promotion

Der Vorschlag von geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten muss bis zum 07 .11.2017 an das Referat für Internationale Angelegenheiten (Welcome Centre), z. H. Frau Kerstin Sommer, erfolgen.

Renate-Wittern-Sterzel-Preis (Gleichstellungspreis)

Die Auszeichnung trägt den Namen der Initiatorin des Preises. Damit würdigt die Universität das Wirken von Frau Prof. Dr. phil. Dr. med. habil. Renate-Wittern-Sterzel, i. R., vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, die sich seit nun 28 Jahren engagiert und sehr erfolgreich in ihren verschiedensten Ämtern und Funktionen – mitunter als erste Frauenbeauftragte und erste Prorektorin der Universität – für die Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität eingesetzt hat.

Der Preis kann an Mitglieder und/oder Einrichtungen der Friedrich-Alexander Universität vergeben werden. Die mit dem Gleichstellungspreis der Universität Erlangen-Nürnberg ausgezeichneten Mitglieder bzw. Einrichtungen bekommen einen Geldbetrag von 10.000 Euro zugewiesen. Das Preisgeld dient der Fortschreibung bestehender oder der Entwicklung neuer Aktivitäten bzw. als Anschubfinanzierung neuer Projekte im Bereich Gender und Diversity an der Friedrich-Alexander-Universität.

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Bewerbungsfrist: 02.06.2017

Der Newcomers´Club der FAU lädt ein

Sie sind Gastwissenschaftler oder erst seit Kurzem bei der FAU bzw. dem Universitätsklinikums Erlangen tätig? Sie sind Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin in die Region gefolgt? Sie möchten Kontakte knüpfen und die Metropolregion besser kennenlernen? Oder leben Sie schon länger in der Region und möchten Neuankömmlingen das Einleben erleichtern?

Der von der Medizinischen Fakultät initiierte Newcomers‘ Club der FAU dient Neuankömmlingen aller Nationen und ihren Familienangehörigen als Plattform zur sozialen Vernetzung und soll Ausgangspunkt für gemeinsame Treffen und Unternehmungen (z. B. Kindergruppen, Sport-/Spiel-/Kunst-/Literatur-Runden, Ausflüge/ Führungen, Gesprächskreise etc.) werden. An jedem zweiten Donnerstag stellen wir Ihnen ein Thema mit Bezug zur Metropolregion vor. Bei Kaffee und Tee haben Sie die Gelegenheit, Gleichgesinnte kennenzulernen und sich zu weiteren Aktivitäten zu verabreden.

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Leonardo-Kolleg der FAU für herausragende Studierende

In das Leonardo-Kolleg aufgenommen werden nur Studierende mit herausragenden Studienleistungen. Der Besuch der Veranstaltungen des Leonardo-Kollegs ist für diese Studierenden freiwillig, die Teilnahme soll auch nicht als Studienleistung in das eigene Fachstudium einfließen. Insoweit unterscheidet sich das Angebot des Leonardo-Kollegs grundlegend von anderen Förderangeboten. Das Leonardo-Kolleg ist weder eine Konkurrenz zu bereits bestehenden Fördereinrichtungen, noch versteht es sich als weiteres Angebot der Eliteförderung im traditionellen Sinn, da weder Stipendienleistungen ausbezahlt noch zusätzliche, über das Fachstudium hinausgehende Leistungen abverlangt werden.

Für die Aufnahme in das Leonardo-Kolleg hat die interessierte Studentin oder der interessierte Student einen schriftlichen Antrag zu stellen mit einem formlosen Anschreiben. Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Bewerbung ist der Nachweis hervorragender Studienleistungen.

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Förderung von Open-Access-Monografien

Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät profitierte vom seit Oktober 2010 existierenden DFG-geförderten Fonds Open Access Publizieren bisher nicht im gleichen Maße wie die anderen Fakultäten, da über den Fonds nur Artikel in reinen Open-Access-Zeitschriften finanzierbar sind.

Um die monografienlastigen Disziplinen künftig in diesem Bereich stärker zu unterstützen und hier für das Open-Access-Publikationsmodell zu werben, werden dieses Jahr testweile auch wissenschaftliche Open-Access-Monografien anteilig bis max. 500 Euro pro Titel gefördert. Dazu wurden seitens FAU erstmalig Mittel in Höhe von insgesamt 5.000 Euro außerhalb des DFG-Programms Open Access Publizieren zur Verfügung gestellt, um diese Mittel von den DFG-Fördervoraussetzungen entbinden zu können.

Sollten Sie eine Open-Access-Monografie planen, wenden Sie sich für die Planung der Finanzierung bitte an Herrn Markus Putnings.

Bei der Monografie sollte es sich um eine wissenschaftlich hochwertige Buchveröffentlichung handeln, die entweder als reine Open-Access-Veröffentlichung oder unmittelbar mit dem gedruckten Erscheinen Open Access zugänglich gemacht wird. Ausgeschlossen sind Qualifikationsarbeiten oder Arbeiten, die erst nach einer Embargofrist kostenlos zugänglich sind.

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