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Studieren an der Harvard Kennedy School (Harvard University, BMWi u. a.)

Das 1983 gestartete McCloy Programm ermöglicht hochqualifizierten Studierenden aller Fächer ein zweijähriges Masterstudium für künftige Führungskräfte an der Harvard Kennedy School.

Neben der Qualifizierung für öffentliche und internationale Organisationen ist es Ziel des Programms, die transatlantische Verständigung zu fördern und die McCloy-Stipendiaten über das zweijährige gemeinsame Studium hinaus fortwirkend zu vernetzen. Jährlich werden bis zu sechs Stipendien vergeben.

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Bewerbungsfrist: 01.11.2021

Druckkostenzuschuss und Dissertationsstipendium (Stiftung Kapitalmarktforschung)

Die Stiftung Kapitalmarktforschung für den Finanzstandort Deutschland – 2004 von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Frankfurt errichtet – vergibt Fördermittel für herausragende, praxisnahe Forschungsarbeiten zu Fragen des Kapitalmarktes, vorzugsweise mit Bezug zum Verbriefungsmarkt:

Ausschreibung Dissertationsstipendium

Ausschreibung Druckkostenzuschuss

Bewerbungsfristen: 30.10.2020

Reisestipendien (Fulbright-Kommission)

Mit den Reisestipendien für deutsche Wissenschaftler*innen unterstützt die Fulbright-Kommission die Entstehung und Vertiefung der Kontakte zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Einrichtung deutscher und amerikanischer Gastdozenturen und gemeinsamer Forschungsprojekte an den jeweils beteiligten Hochschulen.

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Bewerbungsfrist: offen – mind. 6 Monate vor der geplanten Reise

Reisebeihilfen (Fritz-Thyssen-Stiftung)

Ausschließlicher Zweck der Stiftung ist die unmittelbare Förderung der Wissenschaft an Hochschulen und gemeinnützigen Forschungseinrichtungen, vornehmlich in Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Förderung internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit gehört dabei mit zu den Zielen der Stiftung. Sie erfüllt ihre Aufgabe im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten in den von ihr ausgewählten Förderungsbereichen, insbesondere im Rahmen der Projektförderung.

Unabhängig von einer Projektförderung können auch ausschließlich Mittel zur Deckung von Reisekosten beantragt werden, die in unmittelbarem Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Arbeit stehen. Allgemeine Bildungsreisen und Exkursionen können nicht gefördert werden.

Antragstellung:
Anträge können grundsätzlich nur aus einer Hochschule bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtung heraus gestellt werden. Antragsteller/innen müssen in der Regel promoviert sein.

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Bewerbungsfrist: offen

Feodor Lynen-Forschungsstipendium (Alexander von Humboldt Stiftung)

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert mit dem Feodor Lynen-Forschungsstipendium weltweite Forschungsaufenthalte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland.

Dauer der Förderung:

  • Für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate
  • Für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren

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Bewerbungsfrist: Offen (über Bewerbungen entscheidet der Auswahlausschuss der Stiftung jew. im Februar, Juni und Oktober)

Neue Schwerpunktprogramme der DFG veröffentlicht

Themen von Katalysatoren über visuelle Kommunikation bis zu Hauptspeichertechnologien / Rund 82 Millionen Euro für drei Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 13 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2022 ein. Dies beschloss der Senat der DFG jetzt im Rahmen seiner Sitzung, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in virtueller Form stattfand. Die 13 neuen Verbünde, die aus 47 eingereichten Initiativen ausgewählt wurden, erhalten für zunächst drei Jahre insgesamt rund 82 Millionen Euro. Hinzu kommt eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten.

Die nun bewilligten Programme decken die gesamte fachliche Breite in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften ab. Ihr Themenspektrum reicht von der Analyse des Zusammenwirkens von Gesellschaften und vorindustriellen Auen Mitteleuropas „auf dem Weg zur Fluvialen Anthroposphäre“ über die Untersuchung des gesellschaftlichen Umgangs mit jüdischem Kulturerbe in Europa bis hin zur Entwicklung des maschinellen Lernens für molekulare Anwendungen. Die Programme beschreiben jeweils das Oberthema des SPP. In den kommenden Monaten werden die Verbünde einzeln von der DFG ausgeschrieben, die anschließend die eingehenden Förderanträge auf ihre wissenschaftliche Qualität und ihren Beitrag zum jeweiligen Hauptthema prüfen wird.

In den Schwerpunktprogrammen sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Alle Programme sind stark interdisziplinär ausgerichtet und zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden aus. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Element der SPP, darüber hinaus weisen alle neuen Verbünde ein Gleichstellungskonzept auf. Schwerpunktprogramme werden sechs Jahre lang gefördert. Aktuell befinden sich insgesamt 89 SPP in der Förderung.

Die neuen Schwerpunktprogramme im Einzelnen
(in alphabetischer Reihenfolge der Hochschulen der Koordinatorinnen und Koordinatoren)

  • Schwerpunktprogramm „Verknüpfung von Katalysatoren, Mechanismen und Reaktorkonzepten für die Umwandlung von Distickstoff durch elektrokatalytische, photokatalytische und photoelektrochemische Methoden („Nitroconversion“)“ (Koordinator: Professor Dr. Roland Marschall, Universität Bayreuth)
  • Schwerpunktprogramm „Resilienz in vernetzten Welten – Beherrschen von Fehlern, Überlast, Angriffen und dem Unbekannten“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Falko Dressler, TU Berlin)
  • Schwerpunktprogramm „Lokale und periphere Faktoren der mikroglialen Vielfalt und Funktion“ (Koordinatorin: Dr. Susanne Wolf, Charité – FU Berlin und HU Berlin)
  • Schwerpunktprogramm „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Steffen Marx, TU Dresden)
  • Schwerpunktprogramm „Emergente Funktionen der bakteriellen Multizellularität“ (Koordinator: Professor Dr. Thorsten Mascher, TU Dresden)
  • Schwerpunktprogramm „Visuelle Kommunikation. Theoretische, empirische und angewandte Perspektiven (ViCom)“ (Koordinatorin: Professorin Dr. Cornelia Ebert, Universität Frankfurt)
  • Schwerpunktprogramm „Jüdisches Kulturerbe“ (Koordinatorin: Professorin Dr. Sarah M. Ross, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
  • Schwerpunktprogramm „Autonome Prozesse in der Partikeltechnik – Erforschung und Erprobung von Konzepten zur modellbasierten Führung partikeltechnischer Prozesse“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Hermann Nirschl, Karlsruher Institut für Technologie)
  • Schwerpunktprogramm „Auf dem Weg zur Fluvialen Anthroposphäre“
    (Koordinator: Professor Dr. Christoph Zielhofer, Universität Leipzig)
  • Schwerpunktprogramm „Die genomischen Grundlagen evolutionärer Innovationen (GEvol)“ (Koordinator: Professor Dr. Erich Bornberg-Bauer, Universität Münster)
  • Schwerpunktprogramm „Nutzung und Entwicklung des maschinellen Lernens für molekulare Anwendungen – Molekulares maschinelles Lernen“
    (Koordinator: Professor Dr. Frank Glorius, Universität Münster)
  • Schwerpunktprogramm „Disruptive Hauptspeichertechnologien“
    (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Olaf Spinczyk, Universität Osnabrück)
  • Schwerpunktprogramm „Mehr Intelligenz wagen – Entwurfsassistenten in Mechanik und Dynamik“ (Koordinator: Professor Dr.-Ing. Peter Eberhard, Universität Stuttgart)

Informationen DFG zu den Schwerpunktprogrammen

 

 

 

Promotionstipendien, Druckkostenzuschüsse und Reisekostenzuschüsse (FAZIT-STIFTUNG Gemeinnützige Verlagsgesellschaft mbH)

Gegründet wurde die FAZIT-STIFTUNG Gemeinnützige Verlagsgesellschaft mbH im Jahr 1959, indem die damalige Mehrheitsgesellschafterin der Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Allgemeine Verlagsgesellschaft mbH, in die FAZIT-STIFTUNG Gemeinnützige Verlagsgesellschaft mbH umgewandelt wurde.

Die FAZIT-STIFTUNG fördert die Promotion an Hochschulen durch

  • Stipendien
  • Druckkostenzuschüsse
  • Reisekostenzuschüsse

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Bewerbungsfrist: laufend

Förderung von Tagungen (Fritz-Thyssen-Stiftung )

Die Fritz Thyssen Stiftung fördert wissenschaftliche Veranstaltungen, insbesondere kleinere national und international ausgerichtete Tagungen mit dem Ziel, die Diskussion und Bearbeitung konkreter wissenschaftlicher Fragestellungen sowie die thematisch ausgerichtete Kooperation und Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im engeren Fachgebiet oder auch zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu ermöglichen.

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Bewerbungsfrist: 31.05.2021