Fokus

Der Forschungsschwerpunkt der Professur liegt in der Regionalentwicklung und besteht dabei aus zwei Säulen:

Zum einen stehen angewandte Fragen der Regionalentwicklung im Fokus, insbesondere im Hinblick auf Wirtschaftsentwicklung, demographischen Wandel, Planungs- und Governance-Fragen. Diese werden vor allem im näheren regionalen Umfeld verfolgt (Metropolregion Nürnberg, Bayern). Die Projekte erfolgen häufig im Auftrag oder in Kooperation von Gebietskörperschaften oder Beratungsunternehmen. In der Umsetzung bietet sich in der Regel die Einbindung von Studierenden an – in Form von Lehrveranstaltungen, Abschlussarbeiten oder Hilfskrafttätigkeiten.
Neben der Analyse von räumlichen Gegebenheiten steht hierbei häufig die Politikberatung im Vordergrund.

Zum zweiten steht die europäische Dimension der Regionalentwicklung im Mittelpunkt. Auf dem Gebiet der Regional-, Verkehrs- und Umweltpolitik sind die europäischen Einflüsse oft besonders sichtbar. Auch in der grenzüberschreitenden Integration spielen europäische Aspekte eine sehr starke Rolle. Eng verbunden hiermit sind die Debatten um territoriale Kohäsion und europäische Planungsperspektiven.
Mit dieser inhaltlichen Ausrichtung eng verbunden ist der regionale Fokus, der die Europäische Union, Franken/Bayern sowie Grenzräume (insbesondere die sog. ‚Großregion’ um Luxemburg) im Fokus hat.
In der Analyse von Prozessen der Europäisierung werden Ansätze der Regionalentwicklung verknüpft mit Konzepten der politischen Geographie, der Politikwissenschaften sowie der Sozialgeographie.