28. Ansbacher Gespräche: zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse …

Gleichwertige Lebensbedingungen und Arbeitsverhältnisse als Staatsziel –
neue Chance für die ländlichen Räume?

28. Ansbacher Gespräche am Freitag, 29. April 2016, 9.30 Uhr, Ansbach

Mit überwältigender Mehrheit haben die Bürgerinnen und Bürgern mit den Landtagswahlen im Herbst 2013 für die Aufnahme eines neuen Staatsziel gestimmt: der Freistaat „fördert und sichert gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern, in Stadt und Land.“ Seit Oktober 2014 arbeitet eine Enquete-Kommission im bayerischen Landtag daran, wie dieser neue Verfassungsauftrag mit Leben erfüllt werden kann. Darüber hinaus wird das Thema immer stärker in öffentlichen Diskussionen aufgegriffen. Trotz sinkender Arbeitslosenquoten und einer insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung haben weite Teile Mittel- und Oberfrankens nach wie vor in besonderem Maße mit den Auswirkungen des Strukturwandels und der demografischen Entwicklung zu kämpfen. Anlass genug, um die Frage aufzugreifen, welche Chancen denn mit der Verfassungsänderung konkret für ländliche Räume verbunden sind und welche Erwartungen mit den Arbeit der Enquete-Kommission verbunden werden können.

Im Rahmen der 28. Ansbacher Gespräche am Freitag, 29. April 2016, wird diese Thematik von Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beleuchtet und diskutiert.

Prof. Dr. Manfred Miosga, Vorstandsmitglied des Instituts für Entwicklungsforschung und Professor für Stadt- und Regionalentwicklung am geographischen Institut der Universität Bayreuth, wird in die Thematik einführen und die Gespräche moderieren. Ansätze zur Messung gleichwertiger Lebensbedingungen im Freistaat Bayern stellt Prof. Dr. Lothar Koppers von der Hochschule Anhalt aus Dessau vor. Der Vorsitzende des Bezirksverbands Mittelfranken des bayerischen Gemeindetags, Bürgermeister Franz Winter, greift den Verfassungsauftrag aus kommunaler Perspektive auf und geht der Frage nach, inwiefern dies eine Herausforderung für die Kommunen in Mittelfranken darstellt. Stephan Doll, Geschäftsführer der DGB-Region Mittelfranken stellt die Frage ob und inwiefern Mittelfranken eine ‚blühende Region‘ Bayerns ist.

Für eine abschließende Podiumsdiskussion mit den Referenten konnten die Mitglileder der Enquete-Kommission im Bayerischen Landtag gewonnen werden: Dr. Christoph Rabenstein, MdL aus Bayreuth, Oberfranken (SPD), sowie Martin Schöffel, MdL aus Wunsiedel, Oberfranken (CDU). Von ihnen können Informationen aus erster Hand aus der Arbeit der Enquete-Kommission erwartet werden.

Die Gespräche enden gegen 13.00 Uhr.

Organisiert werden die Heiligenstadter Gespräche vom Institut für Entwicklungsforschung im Ländlichen Raum Ober- und Mittelfrankens e. V. . Die Veranstaltung wird koordiniert von Prof. Dr. Manfred Miosga.

Die 28. Ansbacher Gespräche finden statt Bezirksrathaus Ansbach, Danziger Straße 5, 91522 Ansbach. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bis Montag, 29.04.2016, in der Geschäftsstelle des Instituts (renate.reichert@bezirk-oberfranken.de) wird gebeten.

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