Shopping Malls in Mittelstädten – welcher Nutzen, welche Risiken ?

Im aktuellen Standort ist ein Beitrag unseres Absolventen Yannick Eckhardt erschinen. Er hat – in Kooperation mit der GfK – im Rahmen seiner von mir betreuten BA-Arbeit sich dem heißen Eisen „Shopping Malls in Mittelstädten“ gewidmet. Viele diesbezügliche Planungsverfahren verlaufen recht hitzig, da die Hoffnung auf Kaufkraft-Zufluss und die Furcht vor innerstädtischen Umsatzverlagerungen (zu Lasten insbes. der familiengeführten Einzelhändler) sich oft recht diemetral gegenüberstehen.

Auszug aus der Zusammenfassung: „Der Beitrag beschreibt auf verschiedenen Betrachtungsebenen, wie sich Einzelhandelskennzahlen in deutschen Mittelstädten mit Shopping-Center im Vergleich zu solchen ohne verhalten. Es zeigen sich hierbei deutlich höhere Werte für den Einzelhandelsumsatz der Städte mit
Shopping-Center. Zusätzlich kann ein deutlicher Anstieg der Einzelhandelszentralität nach einer Shopping-Center-Eröffnung festgestellt werden. Dies bedeutet nicht nur eine reine Umverteilung der Geldströme innerhalb der Stadt, sondern eine zusätzliche Generierung von Einkaufsattraktivität, die Einzelhandelsumsatz von außerhalb der Gemeindegrenzen in die Städte trägt.“

Als Appetizer hier eine der Ergebnisabbildungen:

Herzlichen Glückwunsch an Yannick Eckhardt zu dieser Publikation im frühen Stadium des akademischen Werdegangs!

Link zum Artikel: https://link.springer.com/article/10.1007/s00548-017-0475-z

Eckhardt, Yannick (2017): Shopping-Center in deutschen Mittelstädten und ihr Einuss auf die Zentralitätsentwicklung. Eine Untersuchung unter der Verwendung von Einzelhandelskennzahlen. Standort 41: 80-87.

DOI 10.1007/s00548-017-0475-z

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