Zur politischen Brisanz von universitären Standorten – das Beispiel Luxemburg

Universitäten gelten als wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Entwicklung von Städten und Regionen. Zugleich ist deren lokale Verortung und räumliche Organisation häufig ein heißes Eisen von Landes- und Kommunalpolitik. Das ist an der Universität Erlagen-Nürnberg wohlbekannt – die Herausforderungen aus der bestehenden multilokalen Struktur und die anvisierte neue Universtität Nürnberg werden aktuell intensiv diskutiert.

Auch vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, Prof. Dr. Christian Schulz als Redner begrüßen zu dürfen, der die Prozesse zur Standortfindung der Universität Luxemburg nachzeichnet und kommentiert. Herzliche Einladung im Namen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft – hier die Kurzzusammenfassung:

„Mit der Gründung der Universität Luxemburg im Jahr 2003 ging auch die Frage nach dem endgültigen Standort der Hochschule einher. Nachdem sie zunächst an drei Standorten verschiedener Vorläuferinstitutionen arbeitete, hat im Jahr 2015 die Umsiedlung in die neu errichtete Cité des Sciences in Esch-Belval begonnen. Die nicht zuletzt raumordnungspolitische Entscheidung für eine Stahlindustriebrache im Süden Luxemburgs führt bis heute zu kontroversen Debatten. Der Vortrag fasst die wesentlichen Fa-cetten des Prozesses zusammen und versucht eine vorläufige Bewertung der Folgen der Universitätsansiedlung.“

Die Studierenden kennen Prof. Schulz vor allem aus dem Lehrbuch zur Wirtschaftsgeographie – auch das sicher ein Grund zum Kommen….

Montag, 7. Mai 2018, Hörsaal C Kochstraße 4; Eingang Hindenburgstraße. Beginn: 18.30 Uhr

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